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  • The La’s – The La’s (Deluxe Edition)

    Eine einzige CD brachten The La’s Ende der 80er heraus – und traten mit ihrer damals einzigartigen Folk-Pop-Indie-Geschrammel eine ganze Szene los und nahmen viel vorweg, was heute als gegeben hingenommen wird. (Damals hatte sich z.B. noch nicht ein Mal der Begriff „Americana“ etabliert.) Welche Schwergeburt diese CD war und wie schwer sich die Jungs…

  • Reverend’s Revenge – Ohh Wah Wah

    Bei seiner Hausband Mardi Gras. BB sorgt Reverend Krug zwar für die subfrequenten Untertöne, steht aber als Sousaphon spielende, graue Eminenz auch immer ein wenig im Hintergrund. Seltsam also, dass er sich für sein „Solo-Debüt“ ganz auf die Songs des Gitarristen Steve Gaeta (sowie einige thematisch und stilistisch passende Film-Musiken aus den 60s) verlässt und…

  • Matthew Ryan – Matthew Ryan vs. The Silver State

    Matthew Ryan ist ein Songwriter, der auch schon mal an der Erfolgsluft eines Major-Vertrages schnuppern durfte. Heutzutage ist er eher so eine Art Jesse Malin für den Americana-gefärbten Gittarenpop. Will meinen: Seine Songs klingen immer ein Spur größer, als es das Format eigentlich hergibt. Nun ist das bei Pop-Musik ja gewiss keine schlechte Idee –…

  • Jordan Zevon – Insides Out

    Jordan Zevon ist der Sohn des verstorbenen Songwriters Warren Zevon – und Papa wäre sicherlich stolz auf das, was der Filius heutzutage macht. Jordan, so scheint es, klingt noch eine Spur 70s-lastiger als der Herr Papa – aber im guten Sinne: Seine mit Beatlesquen Melodien durchzogenen Gitarrenpop-Songs klingen halt wie zum Höhepunkt des Gitarrenzeitalters eingespielt…

  • Adam Green, Turner Cody – 13.04.2008 – Köln, Live Music Hall

    Phönix ohne Asche Im Fernsehinterview zur gerade begonnenen Tour zeigte sich Adam Green befremdet darüber, dass er von seinen deutschen Fans immer Stofftierchen zugesteckt bekomme. Schließlich sei er ein erwachsener Mann, der mit so etwas doch nicht mehr spiele. Nun, dabei hat der Mann mit dem verträumten Schlafzimmerblick doch gerade hierzulande sein Auskommen. Da sollte…

  • Robert Forster – Keine Predigt, bitte!

    Der plötzliche Tod Grant McLennans bedeutete zwangsläufig auch das Ende der Go-Betweens. Denn obwohl Robert Forster gelegentlich betont hatte, dass er die Go-Betweens durchaus als Band betrachte (zumindest nach dem Comeback, in der Form mit Adele Pickvance und Glenn Thompson), sagte Grant McLennan, dass die Go-Betweens eben nur er und Robert seien – egal, wer…

  • Blood Red Shoes – Box Of Secrets

    Auch wenn das Duo aus Brighton allenthalben schon als die neuen White Stripes (unter umgekehrten Vorzeichen) gefeiert werden: Unter dem Strich überwiegen dann doch die Unterschiede. Bei den Blood Red Shoes bedient die Dame – Laura-Mary Carter – die Gitarre und der Herr – Steven Ansell – sitzt hinter den Drums. Er ist hier der…

  • Trouble Over Tokyo – Pyramides

    In der Info zu seinem Solo-Debüt unter dem Pseudonym Trouble Over Tokyo sinniert die One-Man-Band Toph darüber, dass man sowohl Joni Mitchell wie auch Michael Jackson mögen können dürfen müsse. Das ist zwar richtig, führt aber insofern in die Irre, dass Toph mit beiden nun nicht so viel gemein hat. Es ist wohl so zu…

  • Ad Vanderveen – Still Now

    Dieses neue Werk von Hollands bestem Neil Young besteht aus zwei Versionen: Einer „The Garage“ genannten Rock-Scheibe mit Band-Aufnahmen und einer namens „The Living“ mit akustischen Versionen derselben Songs (wobei sich die Scheiben nicht zu 100% überschneiden). Auf der lauten Scheibe zieht Vanderveen alle Register seines Neil-Young-tums und emuliert Stück für Stück – mit Verzerrer,…

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