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  • Caroline Rose – The Art Of Forgetting

    Marketingtechnisch würde es ja schon Sinn machen, wenn sich die amerikanische Künstlerin Caroline Rose mal für ein konkretes musikalisches Genre entscheiden würde – und dabei bliebe. Freilich geht es Caroline Rose nicht um Marketing und Berechenbarkeit – sondern um die kontinuierliche Weiterentwicklung als Musikerin und Persönlichkeit. So siedelte sie ihre ersten beiden Tonträger im Folk-…

  • Debby Friday – Good Luck

    Geboren wurde Debby Friday in Nigeria – emigrierte dann aber nach Kanada, wo sie in Montreal, Toronto und Vancouver lebte. Freilich schloss sie sich dabei keiner der „typischen“ kanadischen Musikszenen an, sondern entschloss sich, ihre Erfahrungen als DJane zu nutzen, ihre Coming Of Age-Stories, ihre persönlichem Probleme mit psychischer Gesundheit, Drogenmissbrauchen, „dummen Liebeserfahrungen“ und ihr…

  • Doug Paisley – Say What You Like

    Das fünfte Album des kanadischen Songwriters Doug Paisley ist eine Art Werkschau der 11 subjektiv besten Songs der letzten zehn Jahre. Anstatt sich nämlich in der Pandemie den Weltfrust von der Seele zu schreiben, wählte Paisley aus einem Fundus von 250 bereits geschriebenen, aber noch nicht produzierter Songs aus und fasste diese thematisch ungefähr unter…

  • Lucinda Chua – Yian

    „Yian“ bedeutet auf Chinesisch „Schwalbe“ – ist aber auch ein gebräuchlicher Vorname. Lucinda Chua, die in Milton Keynes aufgewachsene Tochter englischer und malayischer Eltern, erhielt den Namen Siew Tian zusätzlich zu ihrem europäischen Vornamen, um auf ihre chinesischen Roots hinzuweisen – und sie verwendete diesen Namen auch als Titel für ihre Debüt-LP, weil sie in…

  • Nickel Creek – Celebrants

    Das letzte Lebenszeichen aus dem Hause Nickel Creek war das Album „Watkins Family Hour“ aus dem letzten Jahr, auf dem sich Sara und Sean Watkins einen Spaß daraus machten, eine Reihe subjektiver Lieblingslieder zu zerlegen und den eigenen Eingebungen folgend mit den Mitteln des Folk- und Folklore-Pop wieder zusammenzusetzen – während sich der Ausnahmemandolinist (pat.…

  • Pitou – Big Tear

    Bereits mehrere Jahre tastete sich die klassisch ausgebildete, niederländische Künstlerin Pitou an ein eigenständiges, genresprengendes Sounddesign heran, das sie – nach zwei als Testballons konzipierten EPs und zahlreichen Live-Konzerten – auf ihrem Debüt-LP „Big Tear“ nun auf ein neues Level hieft. Pitou – die mit Vornamen tatsächlich so heißt – zehrt dabei von den Inspirationsquellen,…

  • The Reds, Pinks And Purples – The Town That Cursed Your Name

    So viel gibt es gar nicht zu sagen über das neue Album der Reds, Pinks And Purples aus San Francisco: Wie auf allen seiner unzähligen Projekte der letzten zehn Jahre vertraut RP&P-Mastermind Glenn Donaldson schlicht und ergreifend auf seine Fähigkeit, einen hübschen, melancholischen potentiellen Jingle-Jangle-Dream-Power-Pop-Hit mit Westcoast & Psychedelia-Touch nach dem anderen aus dem Ärmel…

  • Tristan Brusch – Am Wahn

    Bei Tristan Brusch handelt es sich um die in unseren Breiten eher seltene Art von Liedermachern, bei denen es nicht so sehr um konkrete politische Stellungnahmen, poetische Selbstfindungs-Spezifika oder philosophische Ergüsse – kurzum ausschließlich die Inhalte – geht, sondern eher um die Form… und die Musik. Was Tristan macht, muss eben auch gut klingen, charmant…

  • Courtney Marie Andrews, Donna Blue – 16.03.2023 – Hamburg, Nochtspeicher

    Nicht lustig „Jetzt müsste ich ja eigentlich ein paar Witze erzählen“, erklärte Courtney Marie Andrews zu Beginn ihrer Show im Hamburger Nochtspeicher, als die DI-Box ihrer akustischen Gitarre ausgefallen war und Ersatz beschafft werden musste (was übrigens weniger selten passiert, als man sich vorstellen mag). „Also: Warum überquerte das Hühnchen die Straße?“, fragte sie zu…

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