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  • Bek-Jean Stewart – Junior Years

    Zwar ist Bek-Jean Stewart erst 1971 in Sydney geboren worden, dennoch klingt das Material, das ihr Debüt als Solo-Künstlerin markiert (nachdem ihre Band Eva Trout (mit Catherine Wheel-Bassist Grant Shanahan) nach vielen Ups und Downs auseinanderbrach) gerade so, als habe sie die 70er in vollem Bewusstsein als Musikerin mitgestaltet. Wie viele ihrer Landsleute hat auch…

  • Blonde Redhead – 28.06.2007 – Köln, Gebäude 9

    Augen zu und durch! Eines der wenigen Italo-japanischen US-Trios ohne Bass gab sich – anlässlich der gerade laufenden Welttournee – die viel zu seltene Ehre eines Gastspieles auch in unseren Breiten. Dafür nahmen die Fans auch weitere Anfahrtswege in Kauf: Die erste Reihe im Publikum bestand praktisch ausschließlich aus unseren französischen Nachbarn. Bei denen stehen…

  • Keren Ann – Mathematische Nymphen

    Keren Ann Zeidel hat zweifelsohne die etwas andere Karriere gewählt: Sah es erst einmal so aus, als würde sich die „Frau ohne Muttersprache“, wie sie sich selber bezeichnet, mit Frankreichs neuem Chanson-Gott Benjamin Biolay zu einer Art Neuauflage von Gainsbourg / Birkin zusammenschließen, so brachte ihr Umzug nach New York auch musikalisch eine Wendung mit…

  • G. Love – Lemonade

    So kann sich das alles ändern: Bei den Interviews zu seiner letzten Scheibe, „The Hustle“, meinte der Meister noch, dass das Brushfire Records Label seines Freundes Jack Johnson nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu Größerem sei und dass er als nächstes eine reine Funk-Scheibe machen wolle. Nun ist Brushfire seine neue Heimat geworden und…

  • Tom McRae – King Of Cards

    Ob der britische Songwriter Tom McRae nun Pech in der Liebe hatte, weil er beim Kartenspiel Glück hatte oder umgekehrt, klärt diese Scheibe nicht gerade. Jedenfalls liegt ein allgemeiner melancholischer Grundton über dem Werk – das ansonsten aber musikalisch überrascht. Denn anders als auf seinen vorangegangenen Werken, klingt jedes der Stücke anders. Nicht nur untereinander,…

  • The Pachinko Fake – Hundred Ways To Kill Your Love

    Rolf Kirschbaum ist so eine Art musikalischer Saurier, der sich einfach weigert, auszusterben. Ob nun mit seiner Hippie-Kapelle The Electric Family oder dem Artrock New Wave-Projekt The Pachinko Fake: So ca. einmal im Jahrzehnt veröffentlicht der ansonsten als Musiker und Produzent gesuchte Mann seine musikalischen Visionen auf Tonträgern. Dieses neue Werk ist ein Bastard zwischen…

  • Sinead O’Connor – Theology

    Eigentlich hatte sich Sinead O’Connor ja bereits mehrmals offiziell vom Musikbusiness verabschiedet. Doch in Zeiten, wo selbst Oldie-Truppen, von denen kein Originalmitglieder mehr lebendig ist, erfolgreich durch die Lande ziehen, ist es nicht wirklich verwunderlich, wenn man sich auch Ankündigungen solcher Art nicht mehr verlassen kann. Auf diesem neuen Werk kehrt Sinead O’Connor auf eine…

  • Murder By Death – Like The Exorcist, But More Breakdancing / Who Will Survive, And What Will Be Left Of Them

    Dass Murder By Death die etwas andere Americana Band sind, kann der geneigte Hörer nicht nur an Sarah Balliets fest integriertem Cello erkennen, sondern schon an der extravaganten Namensgebung. Überraschte die Band aus Indiana letztes Jahr mit dem Hammer-Album „Il Bocca Al Lupo“, so kann man auf diesen beiden Re-Releases aus den Jahren 2002 und…

  • Jennifer Gentle – The Midnight Room

    „They are coming to take me away haha, hihi, hoho…“ Das ist das, was sich als Assoziation zu dieser Scheibe aufdrängt. Sie klingt in etwa so, als habe ein 10-jähriger Rotzlöffel sich mit seiner Indie-Schülerband an Material von Brecht / Weill vergriffen und dieses dann konsequent und ohne ironische Distanz (oder aber mit solidem Wahnsinn)…

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