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  • Angelique Kidjo – Djin Djin

    Angelique Kidjo ist die Stimme Benins – und mit Sicherheit der größte Exportschlager des westafrikanischen Landes. Und so wundert es nicht unbedingt, dass die in New York lebende Künstlerin sich auf diesem Album auf ihre musikalischen Wurzeln besinnt. Musikalisch klingt dieses Album also sehr afrikanisch – auch wenn Kidjo keinen Versuch auslässt, diese Basis mit…

  • 1990s – Cookies

    Die 1990s sind ein Trio aus Glasgow und machen eine Art tanzflächenorientierten Rock-Pop. Dabei sind sie – um beim Lokalkolorit zu bleiben – weniger ruppig als Sons & Daughters, weniger schottisch als Arab Strap, weniger melodiös als die Delgados – usw., usw., usw. Eigentlich sind sie somit irgendwie von allem weniger. Insbesondere ist das, was…

  • Stephanie Dosen – Hasenjagd

    Gäbe es Künstlerinnen, wie die in Nashville lebende Songwriterin Stephanie Dosen nicht, dann müsste man sie erfinden. Für die Frau, die sich nach eigener Aussage mit Alice im Wunderland vergleicht, gehören Elfen, Nymphen, Kobolde, Waldgeister und ähnlich fadenscheinige Figuren zum Alltag wie für andere Leute Staus auf der Autobahn oder überhöhte Strompreise. Das ist in…

  • CocoRosie, Tez – 04.06.2007 – Köln, Kulturkirche

    Babes In Toyland Die Performance von CocoRosie in der ausverkauften Kölner Kulturkirche war geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie man vollkommen rockfrei (im musikalischen wie im modischen Sinne) einen spannenden, abenteuerlichen, anspruchsvollen und dennoch unschuldig-unterhaltsamen Konzertabend gestalten kann. Die allseits angesagten und mit Lorbeeren übersäten Schwestern Sierra und Bianca Casady hatten nicht nur ihre neue CD…

  • Jenny Owen Youngs – Batten The Hatches

    In den USA ist Songwriterin Jenny Owen Youngs schon so etwas wie das next Big Thing – jedenfalls was das Songwriter-Segment betrifft. „Batten The Hatches“ bedeutet dabei so viel wie „Sturmfest machen“. Ganz so schlimm ist es dann allerdings doch nicht, denn Jenny Owen Youngs überzeugt weniger durch musikalische Wirbelstürme, sondern durch feinsinnige Zwischentöne. Ihre…

  • Nina Nastasia & Jim White – You Follow Me

    In Anbetracht dessen, was ungünstigstenfalls dabei hätte herauskommen können, wenn sich zwei musikalische Freigeister (um nicht zu sagen Quertreiber) wie die New Yorker Songwriterin Nina Nastasia und der Freestyle Drummer Jim White von den Dirty Three zusammen tun, ist diese Scheibe doch vergleichsweise angenehm zu konsumieren, ja geradezu zugänglich geworden. Und das, obwohl hier mit…

  • Meg Baird – Dear Companion

    Meg Baird ist einer der kreativen Köpfe der Neo-Folk-Truppe Espers aus Philadeplhia. Die hier versammelten, im besten Sinne klassischen Folksongs entstammen einem Projekt, das Meg – zwischen den Arbeiten an den regulären Espers-Alben – für ein Kleinstlabel einspielte. Insofern bietet dieses „Nebenprojekt“ dann auch all die Qualitäten, die man von einem budgetlosen Unterfangen dieser Art…

  • Dntel – Dumb Luck

    Das Moshi Moshi Label ist irgendwie so ein Sammelbecken für Musiker geworden, die sich weigern möchten, erwachsen zu werden (bzw. zu sein oder zu klingen). Auch Jimmy Tamborello gehört dazu. Die eine Hälfte von The Postal Service arbeitet schon seit zehn Jahren unter dem Pseudonym Dntel und hat vor sechs Jahren seinen letzten Tonträger veröffentlicht.…

  • Bonde Do Role – With Lasers

    Bonde Do Role sind „die ultimative, dämliche Party“. Und das sagt das brasilianische Trio von sich selbst. Es gibt lauten, marktschreierischen HipHop, durchzogen mit Elementen aus Punk und Hardrock (meist gesampelt) sowie einer Stilrichtung namens „Baile Funk“, der der Partyszene aus Rio entstammt und angetrieben von einem selbstbewusst marktschreierischen Wortschwall in einem portugiesischen Dialekt, den…

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