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  • Puts Marie – Dandy Riot

    Puts Marie ist eine eidgenössische Kapelle, die nun auf dem Hazelwood-Label reüssiert und dabei so klingt, als gehöre sie schon seit Jahren dazu. Etwas besonders Schweizerisches haben Puts Marie dabei gar nicht mal im Gepäck (vielleicht einmal abgesehen von einer recht globalen Aufnahmefähigkeit). Stattdessen gibts rumpeligen Rhythm’n’Blues, Blues, Rock’n’Roll, je eine Prise Unberechenbarkeit und Verfremdungselektronik…

  • Peter Von Poehl – Going To Where The Tea Trees Are

    Dass der schwedische Songwriter Peter von Poehl gerade mit Air tourte, macht Sinn. Denn seine halb elektronisch und halb organisch aufgebauten Songs tummeln sich in einem ähnlichen Fahrwasser, in dem sich auch Air bei ihren songbetonteren Momenten wohl fühlen. Mehr noch: Aufgrund eines markant geblasenen, sachten Saxophons erinnern die Stücke auf Peters Scheibe zuweilen sogar…

  • Mario Biondi And The High Five Quintet – A Handful Of Soul

    Mario Biondi aus Sizilien begründet mit diesem Album die Tradition des Cappuccino-Jazz. Der Sohn einer Opernsängerin und eines Autors von sizilianischen Volksliedern kommt rein stilistisch gesehen nämlich wahrlich nicht auf seine Eltern, sondern orientiert sich ganz ungeniert an den großen Vorbildern aus den USA. Mit mehr als einer Prise Soul, Rhythm’n’Blues und Gospel im Blut,…

  • Compilation – Berkeley In The Sixties

    Nur am Rande mit Musik zu tun hat dieses Oscar-Prämierte Documentary aus den 90er Jahren, das auf eindrucksvolle Weise die Entstehung der Bürgerrechts- und Friedensbewegung im Kalifornien der 60er Jahre darlegt. Es geht also um nicht mehr oder weniger als den Kern der 60s. Was für Musikfreunde dabei von Belang ist, ist die Erkenntnis, dass…

  • Capricorn – On Mercury

    Capricorn aus Mönchengladbach gelingt etwas sehr Einzigartiges: Sie haben eine Gitarrenpop-Scheibe erschaffen, an die man sich schon nicht mehr erinnern kann, während sie man noch hört. Wie ihnen das gelang, bleibt rätselhaft, da die einzelnen Teile des Ganzen durchaus richtig sind – außer vielleicht dem Umstand, dass die Jungs sich keine eigene Identität leisten. Denn…

  • Bettie Serveert – Bare Stripped Naked

    Nun endlich auch bei uns zu haben: Das neue Werk der holländischen Band Bettie Serveert ist zum einen eine saubere Fingerübung in Sachen Akustik-Rock und Songwriting und feiert zum anderen das 15-jährige Jubiläum. Zu diesem Zweck ist eine Bonus-DVD im 5.1-Mix mit einem einstündigen in Brüssel aufgezeichneten Konzert und diversem Bonusmaterial beigelegt. Das Kernstück bilden…

  • Bebel Gilberto – Momento

    Die Zeiten, in denen man brasilianischen Künstlern zujubelte, einfach nur deswegen, weil sie in Samba und Bossa Nova machten, sind vorbei – dafür ist das Genre einfach zu inflationär besetzt. Das hat zweifelsohne auch Bebel Gilberto erkannt, die zu jenen brasilianischen Artisten ohne Berührungsängste gehört und dieses durch aktives Weltenbummlertum auch unterstützt (ähnlich ihrer Kollegin…

  • Bright Eyes, David Dondero – 27.03.2007 – Köln, Gloria

    Die Rückkehr des Mittelsmannes Nach seinem letzten, doch irgendwie abenteuerlichen Gastspiel in Köln durfte man doch zumindest gespannt sein: Wie würde der Meister drauf sein und wie würde er seine Musik präsentieren? Letzteres war vielleicht sogar von besonderer Bedeutung, denn das Material das neuen Album „Cassadaga“ ist – im Vergleich zu den bisherigen Bright Eyes-Tonträgern…

  • Client – Der Pass im Kühlschrank

    Machen wir uns doch nichts vor: Anfang des neuen Millenniums war der klassische, unschuldige Elektropop, der in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts seine Geburt erlebte, doch im Prinzip schon ausgestorben. Die Reste davon in Techno und HipHop versickert oder von den wenigen Überlebenden, wie z.B. den Gründervätern von Depeche Mode zu einer eigenen Kunstform…

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