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  • The Twilight Singers – Powder Burns

    Ursprünglich waren die Twilight Singers so etwas wie ein balladeskes Spielfeld für den Afghan Whigs-Mastermind Greg Dulli, auf dem er sich als Songwriter und Arrangeur austobte und Sachen probierte, die nicht so recht ins Konzept der Mutterband passten. Nachdem es diese nicht mehr gibt, sind die Unterscheidungsmerkmale nicht mehr so deutlich. Dulli agiert auf dem…

  • Scott Walker – The Drift

    Wenn Scott Walker alle zehn Jahre aus seinem Elfenbeinturm krabbelt und die Welt mit einem neuen Werk beglückt, dann darf man alles Mögliche erwarten – nur nichts, was es schon mal in dieser Form gegeben hat. Zu höchst kryptischen Texten zwischen Dadaismus und Comic-Sprechblasen-Ästhetik erschuf der ehemalige Sunnyboy eine sehr, sehr ernsthafte Oper, die allerdings…

  • Radio 4 – Enemies Like This

    Das letzte Album von Radio 4 wurde im kalten Winter in einer ungeheizten Garage in New York eingespielt. Das groovte aber schon ganz gut. Dieses Mal wurde in den Salzminen von Brooklyn (?!?) geprobt. Und es groovt noch mehr. Es scheint also so, als wüchsen die fünf Jungs durch die Umstände, unter denen sie ihre…

  • The Black Heart Procession – The Spell

    Auf dem neuen Album des Projektes aus San Diego (das sich ursprünglich aus der Band Three Mile Pilot entwickelte) haben die fünf Herren mittleren Alters zu einem Format gefunden, das sowohl zum Bandnamen passt, wie auch zum allgemein düsteren Tenor, der auf diesem Werk vorherrscht. Die Musik auf der neuen Scheibe kommt nämlich irgendwo „schleppend“…

  • Zona Sul – Beira

    Zona Sul ist nicht der Name der hier tätigen Sängerin (der ist Sophie Wegener), sondern beschreibt eher, was Sophie mit ihrem Projekt betreibt: Dem Bossa Nova ein Forum im Jetzt und vor allen Dingen „Hier“ zu verschaffen. Wählte sie auf ihrem Debüt noch Jobim (was Nahe liegt), so vertraut sie auf dem nun vorliegenden Album…

  • The Fever – City Of Sleep

    Aus dem Übungskeller in den Zirkus. So ungefähr könnte man den Quantensprung vom ersten zum zweiten Album des New Yorker Quartetts bezeichnen (Gitarrist Chris Sanchez schied nach der ersten Scheibe ersatzlos aus). Trug der Erstling noch ganz klar die Züge einer Gruppe von Individuen, die außer dem Willen, laute, schrammelige Rockmusik zu machen nicht viel…

  • Gina Villalobos – Miles Away

    Also die Sache ist die: Die Songs zu ihrem Debüt-Album, „Rock’n’Roll Pony“ – einer klassischen Americana-Rock-Scheibe, die praktisch als Blaupause für das Genre durchgeht – nahm Gina Villalobos auf, kurz bevor sie einen tragischen Autounfall hatte, bei dem sie auf einem Auge erblindete. Die Songs zu dem Nachfolgewerk „Miles Away“ schrieb sie allesamt nach diesem…

  • Cécile Verny Quartet – The Bitter And The Sweet

    Von Gegensätzen, die sich (oder den Hörer anziehen) ist im Zusammenhang des vierten Albums des Cécile Verny Quartetts in der offiziellen Info zu lesen. Und dazu heißt es noch „The Bitter And The Sweet“. Das Merkwürdige ist dann indes, dass obwohl die an der Elfenbeinküste aufgewachsene Cécile auf diesem Werk eine atemberaubende Verquickung von afrikanischen…

  • Metric, The Rogers Sisters – 11.05.2006 – Köln, Prime Club

    It’s Fun So Far… Zunächst sah alles so aus, als würde es einen Tag nach dem Fiasko im E-Werk ein zweites Babyshambles in Köln geben: Um 20 Uhr standen zwar schon jede Menge Fans vor dem Prime Club, doch es gab noch keinen Einlass – weil die Instrumente der Band noch nicht da seien. Diese…

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