(Mousse) T-Party Eigentlich war ja gar kein Party-Abend in der Kantine angesagt. Die Ü-30er und Single-Börsen-Fans kamen aber trotzdem auf…
(Mousse) T-Party Eigentlich war ja gar kein Party-Abend in der Kantine angesagt. Die Ü-30er und Single-Börsen-Fans kamen aber trotzdem auf ihre Kosten – obwohl das Publikum vorwiegend aus Pärchen bestand. Denn Erfolgsproduzent Mousse T. hatte mit dem wieder entdeckten Soul-Pop-Veteranen Roachford wahrlich einen Unterhaltungskünstler der Sonderklasse am Start. Und auch dessen Labelkollege, Anheizer Carl Franklin…
Platte der Woche KW 46/2005 Es ist ein langer Weg von der Endhaltestelle der Frechen-Benzelrather Eisenbahn, wo 1978 Kate Bushs Karriere bei Bio’s Bahnhof ihren Anfang nahm bis – nun, aufs Dach, wo Kate heutzutage ihr „Aerial“ aufpflanzt. Kate Bush ist wahrscheinlich die einzige Künstlerin, die keinen Gedanken daran verschwenden muss, ob sie nach 12…
Das Cover entspricht ja noch so ungefähr den Vorstellungen, die man sich von einer Band macht, die den Rockabilly als Basis für ihr Tun betrachtet: Amerikanische Trash-Ästhetik mit 50s Touch. Zum Glück entpuppt sich die Scheibe selbst dann als etwas vollkommen anderes. Nachdem The Flames mit „Everytime“ via Werbe-Soundtrack einen Zufalls-Hit landeten, leisteten sich die…
Und wieder debütiert ein vielversprechender australischer Act auf den Laughing Outlaw Label! Das in diesem Zusammenhang durchaus originell betitelte Solo-Werk des Taxifahrers aus Sydney ist gleich eine Doppel-CD geworden – was aber durchaus gerechtfertigt erscheint. Eine Menge ausgezeichnetes Material hat sich nämlich im Laufe seines Lebens angesammelt, das Keyes hier mit leichter Hand ziemlich meisterhaft…
Nein, Jackie Leven macht nicht plötzlich Country-Musik. Der Titeltrack der neuen CD ist zwar dem großen „Man in Black“ gewidmet, hat jedoch eine vielschichtigere Bedeutung: Letztes Jahr starben Jackies Eltern. Sein Vater nach langer Krankheit ungefähr zu der Zeit, als auch Johnny Cash starb. Das veranlasste den keltischen Barden, sich mit dem Thema Tod und…
Platte der Woche KW 45/2005 Normalerweise dauert es ja nicht so lange, bevor Gaesteliste.de eine Scheibe vorstellt. Bei dieser gibt es jedoch gute Gründe dafür. Nachdem Fiona Apple mit der „Pawn“-CD bereits ein brillantes Album vorgelegt hatte, erschien eine Steigerung ja zumindest schwierig. Eine längere Denkpause war also angebracht. Das Ergebnis – im Prinzip letztlich…
Nick Hornby hat es erkannt: Marah, die Band um die Gebrüder Serge und Dave Bielanko, hat etwas, was anderen Americana-Bands abgeht. Genau in Worte zu fassen ist das nach wie vor nicht, aber irgendwie hat die lockere, unsortierte, spontane und ein wenig chaotische Art, mit der die Herren ihre Songs verzieren, jenes Quentchen Anarchie, das…
Alles was recht ist: Dieser Zweitling des Londoner Quartetts ist so etwas wie eine Robbie Williams-Scheibe für Freunde schrägen Schrammelsounds. Stilistisch vollkommen unberechenbar – aber immer mit einem gewissen Pop-Verständnis ausgestattet – taumeln die Jungs zwischen folkigen Pop-Songs, Beatlesquen Harmonien, Hippie-Psychedelia und frickeligen Elektronik-Sounds hin und her, dass es eine Freude ist. Das Format ist…
Auch wenn es sich nicht so anhört: Gwyn Ashton kam praktisch von Hintern zum Blues-Rock. Oder besser: Von unten. Der gebürtige Waliser wuchs in Australien auf und verschrieb sich der dortigen Blues-Szene mit Haut und Haaren. Zusammen mit der ehemaligen Rory Gallagher Rhythmus-Gruppe schuf er mit „Fang It“ ein klassisches Piower-Blues-Rock-Album, das sich zwar mit…
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