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  • Nathaniel Mayer – I Just Want To Be Held

    Obacht: Das ist keine zünftige Blues-Scheibe, wie man sie vom momentan wesentlichsten Blues Label eigentlich erwartet. Nathaniel Mayer aus Detroit ist ein Veteran des Musikbusiness (seine erste Scheibe erschien ’62), der sich nicht um Genres und Stile schert. Sicher, es gibt auch Blues – aber eher in der Art, wie Jon Spencer das heute macht.…

  • Bherman – The Others/63

    Und schon wieder ein schwer greifbarer Belgier, der uns mit einer ganz eigenen Note von Pop Musik beglückt! Wie auch viele seiner Landsleute zeichnet sich Bherman dadurch aus, dass er sich eben nicht auszeichnet: Stilistisch offen für alles, was sich nicht wehrt, arbeitet sich Bherman auf seiner dritten CD durch ein stilistisch vielfältiges und immer…

  • Aimee Mann – Live At St. Ann’s Warehouse

    Die Eiskönigin lud zur Audienz und alle kamen. Drei Mal sogar. Denn aus so vielen Shows im St. Ann’s Warehouse (einer ehemaligen Lagerhalle in Brooklyn – gleich hinter der berühmten Brücke) wurde diese DVD (und die als Bonbon beiliegende Live-CD) zusammengeschnitten. Aimee liebt halt nun mal die Perfektion. Und so gibt es denn an den…

  • Die Sterne, Jens Friebe – 17.01.2005 – Düsseldorf, Zakk

    Lautstärke und Zeit Frank Spilker habe die Theorie entwickelt, dass Lautstärke und Zeit irgendwie zusammenhängen, erklärte der Sterne Mastermind, nachdem jemand aus dem Publikum nach mehr Lautstärke verlangt hatte (was ja selten genug vorkommt), und ging deswegen auf den Publikums-Wunsch ein. Nun: An diesem Abend war eh alles egal, weil dies mit Sicherheit eine der…

  • Tocotronic – Pure Vernunft darf niemals siegen

    Platte der Woche KW 03/2005 Sicher gehört auch eine Portion Nickeligkeit dazu, zu behaupten, „Pure Vernunft“ mache einfach da weiter, wo die letzte Scheibe, „Tocotronic“, aufgehört habe und dass Tocotronic musikalisch heute eher da sind, wo Kante, Tomte & Co. auch hinwollen, als dort, wo sie selber einmal begonnen haben. Aber erstens ist das irgendwo…

  • Matt Sweeney / Bonnie Prince Billy – Superwolf

    Wer bei der letzten Will Oldham-Tour aufgepasst hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass Matt Sweeney dortselbst als Gitarrist in Erscheinung trat. Dass Sweeney aber auch ein Songwriter von eigenen Gnaden ist (u.a. mit seiner ehemaligen Band Chavez), ist nicht so bekannt. Das Projekt Superwolf köchelt bereits seit einiger Zeit: Oldham ermutigte Sweeney Musik zu ein…

  • Moonbabies – The Orange Billboard

    Das schwedische Duo aus Malmö macht auf diesem orangenen Werbeplakat (ihrem zweiten Album) genau das, was sie am besten können: Kurzweilige, leicht elektronisch angehauchte Popmusik, die im Grunde ihres Herzens so rein und unverbraucht wirkt, dass sie streckenweise durchaus auch für Kinder zugänglich scheint. Das mag hauptsächlich indes an den verspielten Arrangements liegen, an denen…

  • Kimya Dawson – Hidden Vagenda

    Auch wenn Adam Green und Kimya Dawson aus der selben musikalischen Ursuppe stammen: Musikalisch haben deren Produkte heutzutage kaum noch etwas miteinander gemein. Wo Green auf Pop-Appeal, Eingängigkeit und eine saubere Produktion setzt, arbeitet Kimya immer noch mit Schnüsenkel-Credibility, bewunderungswürdig umfangreichen Wortschwällen und dem XXX-Faktor (den Kollege Green ja in schönen Kinder-Harmonien zu verstecken sucht).…

  • Kelly Pardekooper – Haymaker Heart

    Das Erfolgsgeheimnis des letzten Albums des US-Barden Kelly Pardekooper, „House Of Mind“, lag ja darin, dass er praktisch jedes verfügbare Klischee der Americana Schiene in seinen Songs verwurstelte und trotzdem eine brillante Scheibe dabei herauskam. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass er hier stets die richtigen Versatzstücke erwischte und ordentlich mischte. Denn obwohl er auf…

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