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  • Wir sind Fucking Independent Festival IV – 15.-16.10.2004 – Köln, Blue Shell / Stereo Wonderland

    Fickend unabhängig Na die sind gut! Innerhalb von zwei Tagen ca. 20 Acts in Kölns kleinsten Live-Schuppen trommelten Thomas Pohlmann und die Macher des Fucking Independent Festivals dieses Mal zusammen – und das bereits zum dritten Mal. Warum machen die das? Vermutlich, um der Welt zu beweisen, dass es auch ohne große Plattenfirmen klappen kann.…

  • Mardi Gras. BB – Die vernünftigen Revolutionäre

    Das letzte Jahr war ein recht produktives für Doc (seit neulich Doktor) Wenz, Reverend Krug und ihre Trötemänner: Gleich nach der Tour zur letztjährigen Scheibe „Heat“ ging’s ins Studio, um am Soundtrack für die Filme „Was nützt die Liebe in Gedanken“ (mit Daniel Brühl) und „Kebab Connection“ (noch nicht erschienen) zu arbeiten. „Gedanken“ ist dabei…

  • Jorane – Die Soundmalerin

    Jorane ist irgendwie anders. Sicher, die 27-jährige Frankokanadierin, die in der Nähe von Montreal „mitten im Wald“ lebt, wie sie selber sagt, schreibt gefällige, ein wenig spinnerte Pop-Songs, wie das z.B. Künstlerinnen wie Tori Amos, Kate Bush oder Sarah MacLachlan (mit der sie auch zusammenarbeitete) auch tun. Aber: Sie schreibt ihre Songs auf einem Cello,…

  • Hellmut Hattler – 11.10.2004 – Köln, Yard Club

    Schweine im Weltall Bevor es losging mit dem Konzert im Kölner Yard Club, gab es noch eine Ansage, dass die Show vom Deutschlandfunk für eine Ausstrahlung im nächsten Jahr aufgezeichnet wurde – bevor dann Hellmut wie gewöhnlich solo das Konzert eröffnete. „Die Band heißt Hattler“, erklärte er vorab, „ich bin die Vorgruppe und heiße Hellmut,…

  • Ken Stringfellow – Soft Commands

    Platte der Woche KW 42/2004 Dass Ken Stringfellow bei der Fernsehausstrahlung des Auftrittes von R.E.M. auf der Comet-Preisverleihung fast ebenso oft im Bild war wie Michael Stipe, hat mit Sicherheit nichts mit Kens phantastischer neuer Scheibe zu tun, ist aber dennoch ein bezeichnender Zufall. Denn nachdem sein letztes Werk, „Touched“, doch sehr unter dem Umstand…

  • Soundtrack – Land Of Plenty

    Was Soundtracks anbelangt, legt Wim Wenders ja auch immer selber gerne Hand an und wählt selber die Beiträge aus. Und so entschied er sich dieses Mal für Thomas Hanreich, den Vivid-Frontmann, der letztes Jahr unter dem Namen Thom. eine Solo-CD namens „Gods & Monsters“ vorlegte, die Wenders zufällig zu hören bekam. Hanreichs Sinn für dramatische…

  • Holly Golightly – Slowly But Surely

    Zuletzt tauchte die Dame, die eben nicht bei Tiffany’s frühstückt, als Gast bei den White Stripes auf. Da wundert es nicht, dass dieses neue Album vom Stripes Engineer Liam Watson betreut wurde, der darauf auch Bass spielte. Dennoch klingt das neue Werk – abgesehen von einer etwas polierteren Herangehensweise – kaum anders, als das, was…

  • The Moore Brothers – Now Is The Time For Love

    Nachdem die Kings Of Convenience den Boden für diese Art von Musik – nun wie soll man sagen – „wieder aufbereitet“ haben, kann man es ja mal versuchen. Scott Kannenberg (Pavement) entdeckte die Moore Brothers, die nicht nur singen wie Zwillinge, sondern auch welche sind. Und so unverschämt hat (zumindest seit den besagten KOC) niemand…

  • M. – Qui de nous deux

    Frankreisch hat einen neuen Superstar. Er heißt „M“, ist in einen rosa Gehrock gewandet und trägt eine Frisur, über die man am besten nicht reden sollte. Ganz nebenbei macht er – zum Beispiel auf diesem, seinem dritten Album – unbeschwerte, multistilistische Popmusik mit allem, was der Franzose musikalisch so mag. Neben (gaaanz dezenten) Anklängen beim…

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