Zu dieser Scheibe gab es redaktionsintern schon einen Diskurs: Wie sollte eine gute CD mit Cover-Versionen aussehen? Nun, eigentlich soll…
Zu dieser Scheibe gab es redaktionsintern schon einen Diskurs: Wie sollte eine gute CD mit Cover-Versionen aussehen? Nun, eigentlich soll sie ja Stücke enthalten, die eben nicht schon hundertfach gecovert wurden – dann wieder soll der Interpret aber auch aus gängigem Material eigene Aspekte herausschälen können. Insofern macht Paul Weller sein Geschäft eigentlich ganz gut.…
Wer immer schon mal wissen wollte, wie die englischen Folkbands der frühen 60er Jahre geklungen haben müssen (also jene, die noch vor dem Skiffle und dem Mersey-Beat existierten), der möge zu dieser Scheibe greifen. Dermaßen unbedarft, naiv und aus allen Poren nach Müsli müffelnd hat sich seit Adam Green schon lange niemand mehr an naivem…
„Empire Builders“ sind in der Interpretation des ehemaligen Scorchers-Chefs die Leute, auf deren Schultern das besagte Imperium – die USA – erbaut wurden. Ringenberg erweist den Ahnen auf dieser CD seine Referenz – nicht übrigens ohne das Wort „Imperium“ mittels zweier entsprechender Traktate politisch zu relativieren und seine kritische Grundhaltung zum Thema deutlich zu machen.…
Die neue DBT-Scheibe ist nicht nur ihr bisheriges musikalisches Meisterstück geworden, sondern natürlich auch wieder ein weiterer Teil des Sittengemälde der weichen Unterseite des schmutzigen Südens. In einem gewaltigen Spannungsbogen erzählen die Truckers in den Songs die Geschichte des Südens anhand von Fallbeispielen – Rezession in den 80ern, der zweite Weltkrieg, die Geschichte des Sun-Studios,…
Die Verbindung von Surfen und Musik hat ja eine wahrlich lange und erfolgreiche Karriere hinter sich. Und so macht es auch Sinn, dass hier einer der Stars der Surf-Szene selber zur Gitarre greift. Doch Frankenreiter ist kein Beach Boy. Seine Songs fühlen sich mit fetten, souligen Grooves wohler als etwa mit ausgefeilten Harmoniegesängen oder gar…
Eher zufällig erscheint jetzt zeitgleich zur neuen Studio-CD von Thalia Zedek auch eine Sammlung mit Live-Stücken auf dem Return To Sender Mail-Order Label. Es ist aber ein glücklicher Zufall, da sich beide Werke hervorragend ergänzen. (Mit dem Track „Hell Is In Hello“ gibt es gar auch eine Überschneidung) Die Scheibe mit dem langen Namen ist…
Das ist jetzt ausnahmsweise mal keine der zuletzt dann doch zu beliebig unters Volk gebrachten Live-Mitschnitte aus der Spätphase des traurigen Barden, sondern – ganz im Gegenteil – der erste verfügbare dokumentierte Auftritt. Natürlich erlebt man hier einen vielversprechenden Songwriter in der Entstehung – und obwohl die meisten Tracks der Scheibe Blues-Cover sind, noch dazu…
Nora O’Connor aus Chicago ist eine jener Randfiguren der Americana Szene, die das Bild ausfüllen ohne dabei selber in Erscheinung zu treten. Bis jetzt. Denn mit „‚Til The Dawn“ legt Nora, die ihre Meriten bei einer Vielzahl entsprechender Acts verdiente, eine wunderschöne, simple Alt-Country Scheibe vor, an der es absolut nichts herumzumäkeln gibt. Getragen von…
Neben Chumbawamba sind die Mekons die beständigste Polit-Punk-Pop-Kapelle überhaupt. Das zeigt unter anderem auch dieses Best-Of-Album. Schon bevor die halbe Band in den 80ern nach Chicago auswanderte, nahmen sie vieles vorweg, was heute Usus ist: Den Cow-Punk genauso wie politisch engagierten Crossover-Pop – früher auch gerne mit keltischen Zitaten, heute eher mit Reggae-Einflüssen verziert. Diese…
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