Michael Weston King hat ein Problem: Er ist kein Amerikaner. Und so kämpft der wackere Engländer seit jeher stets mit…
Michael Weston King hat ein Problem: Er ist kein Amerikaner. Und so kämpft der wackere Engländer seit jeher stets mit Erwartungshaltungen und deren Erfüllungen – in dem Sinne, dass die Musik, die sich der wackere Barde verschrieben hat – gediegene Americana -, eben nicht die ist, die man von jemand wie ihm erwartet. Dabei zeigt…
Vielleicht liegt es am ausgesuchten Material, vielleicht an den besagten Friends, vielleicht an der relaxten Stimmung bei den Aufnahmen – jedenfalls ist diese Scheibe mit Cover-Versionen Eric Bibbs bislang interessanteste und kurzweiligste geworden. Dass der Mann eine voluminöse, beeindruckende Stimme hat und ein begnadeter Fingerpicker vor dem Herrn ist, war ja auch auf seinen bisherigen…
Auf dem Rücken von Emilie krabbelt eine ganze Armee von Marienkäfern herum, die sich offensichtlich in ihrem Haar versammeln wollen. Alle Betonungszeichen ihres Namens befinden sich nicht auf, sondern unter den jeweiligen Buchstaben. Ihre Songs kommen mal in französisch, mal in englisch daher. Mittendrin in der ansonsten dominierenden Wunderwelt von zauberhaft zusammengebastelten, kammermusikalisch arrangierten Elektronik-Pop-Songs…
Interessant an dieser zweiten Folge der Rolling Stones Singles-Retrospektive ist die musikalische Entwicklung, die sich hier abzeichnet: Besonders auf den B-Seiten frönten die Jungs zunächst immer noch dem Rhythm & Blues – und wollten auch (wie übrigens die Kollegen von den Beatles) ihre Einflüsse von Doo Wop oder Girl-Groups nicht weiter verleugnen. Keith Richards hatte…
In den 70er Jahren gab es einen Spätwestern mit Clint Eastwood in der Hauptrolle, der hieß „The Pale Rider“. Es ging um einen einsamen Rächer (wie in allen Clint Eastwood-Filmen) und natürlich war auch das Pferd des Protagonisten eher blässlich. Warum allerdings Jon DeRosa aus Brooklyn sein Projekt so nennt, wird auch mit dieser zweiten…
Von 1996 bis 2000 übten sich Fastball – damals in Kalifornien ansässig – in der schönen Kunst des alternativen Powerpops und bescherten sich ’98 mit „The Way“ von der zweiten Scheibe „All The Pain Money Can Buy“ einen soliden Hit von der Art, die andere Bands gelegentlich gar in den Superstar Himmel hievt. (Z.B. gerade…
Platte der Woche KW 28/2004 Welch grandioser Name für eine Scheibe wie diese: Ein Phonograph – die ursprüngliche Bezeichnung für Plattenspieler (das sind die Dinger, auf denen man die damals üblichen Tonträger aus Schellack und später Vinyl anspielte) – weckt ja sogleich Assoziationen an die gute alte Zeit, in der Musik noch Musik und kein…
Neulich meinte Frank Spilker von den Sternen ja noch, dass „Stimmen, die etwas deutlich machen“ zur Zeit in der deutschsprachigen Popmusik fehlen. Wenn man mal richtig nachdenkt, fehlen aber nicht nur Systemkritiker oder Visionäre, sondern auch Stimmen, die ganz banale, sentimentale Liebeslieder glaubhaft rüberbringen (also solche ohne Rap, Bohlen’schen Fußnagelrolleffekt oder Naidoo’sche Knüppelverserei). Songs also,…
Dass The Kingsbury Manx aus den USA kommen, ist immer noch verwunderlich. Jedenfalls dann, wenn man sich die aktuelle Scheibe anhört. Immer noch liebäugelt das Trio eigentlich trotz der gemeinsamen Vorlieben (Beach Boys, Byrds – wie es in der Info heißt) eher mit dem englischen Gitarrensound. Das inzwischen zum Quintett (mit Keyboarder) gewachsene Kollegium legte…
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