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  • Twinemen – Twinemen

    Twinemen ist das neue Projekt der Morphine-Überlebenden Billy Conway und Dana Colly. Zusammen mit Sängerin Laurie Sargent setzen sie im Prinzip dort auf, wo der tragische Tod von Mark Sandman sie zurückließ und hieven das Konzept des Minimalismus auf eine neue Ebene. Das Ergebnis ist ebenso konsequent wie sperrig. Wo andere – geringere – Musikanten…

  • Mikrofisch – Gleichstrom/Wechselstrom

    Mikrofisch sind Silvi Wersi und Mawe N. Klave, zwei lustige kleine musikalische Teletubbies, die da „ohne viel Tamtam“, wie es in der Info heißt, liebevoll zusammengeschraubte minimalistische Spielzeug-Musik in ihrer ganz eigenen spinnerten 80s-Welt fabrizieren. Da pluckern die Billig-Synthies, da holpern die schräg gestimmten Schrammelgitarren, dass es eine Freude ist. Mittendrin wird dann The Smiths…

  • Naked Raven – Live Girl

    Mit dieser CD sind die australischen Corrs nun bei dem Metier angelangt, das sie selbst als ihr ureigenes ansehen: Bei der Live-Darbietung, nämlich. Diese CD dokumentiert das Beste aus zwei Konzerten in der Berliner Kalkscheune. Auch wenn die Info das anders darstellt: Von Live-Atmosphäre ist aufgrund des andächtig lauschenden Publikums kaum etwas zu vernehmen. Auch…

  • Rebecca Hancock – Somewhere To Land

    Wer zum Teufel ist Rebecca Hancock? Nun, da muss man schon die Liner Notes gewisser Scheiben genauer lesen: Besagte Rebecca tauchte auf diversen Scheiben ihrer Landsleute Louis Tillet und Ed Kuepper auf und hatte auch mal eine eigene Band – Watusi Now -, die indes hierzulande nicht recht bekannt sein dürfte. Nach einer gewissen Zeit…

  • Matthew Ryan – Concussion

    Es scheint die Zeit der unpassenden Tonträger-Titel zu sein. Eine Gehirnerschütterung setzt ja irgendeine ziemliche Erschütterung voraus – und zumindest musikalisch kann man das nicht so recht nachvollziehen. Es gibt nämlich vorwiegend sehr ruhige, akustisch orientierte Songs, zu denen Ryans hingehauchte, lamentöse Stimme passt, wie der Stöpsel in den Ausguss. Das Ganze hat aufgrund dieses…

  • Matthew Herbert Big Band – Goodbye Swingtime

    Man könnte den Titel dieser Scheibe missverstehen, denn UNTER ANDEREM gibt es bei dem Projekt des Arrangeurs und Komponisten Herbert eben auch Swing. Was allerdings gemeint ist: Herbert entfernt sich mit dieser äußerst wagemutigen und experimentellen Scheibe deutlich von den einengenden Dogmen des klassischen Jazz. Die Big Band mit all ihren Möglichkeiten stellt hierbei lediglich…

  • Alan Moorhouse – Small Voice Crying

    Ist das nun selbstironisch gemeint? Denn das Problem des enthusiastischen Straßenmusikanten Alan Moorhouse, der nach Jahren des Herumtingelns auf dieser CD seine musikalischen Visionen auch einmal dokumentiert, ist seine Stimme. Wofür er ja nichts kann. Und vielleicht ist da ja auch im Mix einiges schiefgegangen, jedenfalls wirkt Alans Organ inmitten seiner Songs verloren und wenig…

  • Natacha Atlas – Gefährliche Diva

    Natacha Atlas ist so etwas wie die ungekrönte Königin des Ethno-Pop. Der „lebende Gaza Streifen“, wie sie sich selbst einmal nannte, ist so etwas wie eine sichere Bank für nicht vorhersehbare musikalische Ereignisse. Seit ihrer immens erfolgreichen Zusammenarbeit mit Transglobal Underground oder z.B. Jah Wobble sind ihre Scheiben auf jeden Fall immer für Überraschungen gut.…

  • Sarah Jane Morris – Janis Joplins Schwester

    Sarah Jane Morris ist zäh, das muss man eingestehen. Ihre Laufbahn weist einige – sagen wir mal – Unebenheiten auf, an denen ungeduldigere Geister schon lange zerbrochen waren. Nicht nur, dass sie 1986 als Duettpartnerin von Jimmy Sommerville mit einer Cover-Version von „Don’t Leave Me This Way“ jenen Über-Hit zu verkraften hatte, der alleine schon…

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