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  • Tom Petty & The Heartbreakers – The Last DJ

    Da gibt es diese Szene in dem Kevin Costner Endzeit-Flop „The Postman“, wo ein gewisser Tom Petty als Wächter eines Stausees (!) auftaucht und Costner meint: „He Mann, dich kenne ich doch“ und Petty dann insiderisch antwortet „Ich war mal berühmt, weißt du?“ So ähnlich könnte man das mit dieser CD auch sehen, denn es…

  • Sinead O’Connor – Sean-Nos Nua

    Sinead O’Connor auf der Suche nach ihren Wurzeln. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und dann dabei bedenken, dass sie sich ja ständig den Kopf schert – hm. Egal: Auf dem eher für härtere Töne bekannten Label Roadrunner fällt diese blumenhaft-leichtfüßige CD doch ein wenig aus dem Rahmen. Es gibt –…

  • Michael J. Sheehy – No Longer My Concern

    Mit seinem mittlerweile dritten Solo Album hat sich Michael J. Sheehy nun ganz von dem eher strengen Format seiner ehemaligen Band Dream City Film Club entfernt. Losgelöst und asketisch präsentiert er uns hier eine abwechslungsreiche Sammlung melodiebetonter, elegischer und akustisch orientierter Songs. Der Hauptunterschied zu den vorangegangenen Alben ist der Umstand, dass sich Sheehy hier…

  • Susan Alcorn – Uma

    Da gibt es ja diese Magazine, in denen die Autoren gezwungen werden, die Scheiben zu bewerten und zu kategorisieren. Mit dieser Scheibe hätte man in beiden Fällen damit so seine Schwierigkeiten. Susan Alcorn ist eine Pedal-Steel-Gitarristin. Doch sie macht keine Country Musik. Das ist an sich schon mal ein Widerspruch in sich, denn dieses Instrument…

  • Sue Garner – Shadyside

    Ach gäbe es doch nur mehr Künstlerinnen wie Sue Garner: Unbeirrbar, eigenständig, wagemutig und mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein bahnt sich Sue ihren ganz eigenen Weg durch das Dickicht der unendlichen Möglichkeiten, die eigentlich jedem Künstler offenstünden, spränge er nur mal über seinen eigenen Schatten. Sicher, Sue hat sich hier Gleichgesinnte als Begleiter ausgesucht. Neben Ehemann Rick…

  • Rob – Satyred Love

    Versteckte Rob, der Franzose, auf seinem ersten Album sein Talent noch hinter Instrumental-Stückchen mit einigen wenigen vokalen Ausnahmen, so ist diese neue Scheibe nun ein „richtiges“ Album geworden, auf dem der Meister alles selbst singt (und sich von allerlei gewagten und phantastischen Chören unterstützen lässt). Und das macht auch Sinn – denn so fallen die…

  • Dead Man Ray – Cago

    Wenn es stimmt, dass die Belgier Dead Man Ray die Disziplin des „instant composing“ auch während der Aufnahmen zu dieser CD ausübten – (also während des Spielens Stücke aus dem Moment heraus entstehen zu lassen), dann ist diese Scheibe schlicht ein Meisterwerk geworden. Eingespielt wurde dieses Stück Musik mit Steve Albini in Chicago (daher der…

  • T-Model Ford – Bad Man

    Mit 78 Jahren, da fängt zwar nicht unbedingt das Leben erst an – aber aufhören tut es auch nicht. Jedenfalls nicht, wenn man den Blues hat und diesen täglich auf der Bühne auslebt – wie T-Model Ford auf dieser Live-Scheibe. Seine Gigs sind gefürchtet als nicht enden wollende, von unglaublicher Energie getriebene und schweißtreibende Affären…

  • Take Root Festival – 05.10.2002 – Assen, De Smelt

    Heel veel plaisir Das, was dem Weserbergländer sein Orange Blossom ist, ist dem Holländer sein Take Root Festival (das dieses Jahr zum fünften Mal statt fand). Nur dass man dort – selbst im Oktober – nicht Gefahr läuft, zu erfrieren. Denn im Gegensatz zum hochgeschätzten OBS ist das Take Root Festival eine Indoor-Veranstaltung. In dem…

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