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  • Walkabouts – Drunken Soundtracks: Lost Songs & Rarities 1995-2001

    Platte der Woche KW 33/2002 Das ist also Chris Eckmans Art, „sich mal ein bisschen zurückzunehmen“, wie er Anfang des Jahres noch meinte. In den 60s war es ja durchaus üblich, alle paar Monate eine Schallplatte rauszuhauen (man denke z.B. an die Beach Boys). Insofern führen die Walkabouts diese Tradition wacker fort. Diese DOPPEL-CD ist…

  • Tanakh – Villa Claustrophobia

    Auf der Suche nach dem, was man tun könnte, wenn das bloße Liederschmieden zu langweilig geworden ist, ist Jesse Poe aus Virginia darauf verfallen, Ambient und Kunstrock-Passagen in sein Werk einfließen zu lassen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus eher organisierten Song-Fragmenten (z.B. eingearbeiteten Traditionals) und langer improvisatorischer Strecken, bei denen der Rhythmus zugunsten der…

  • The Resentments – Sunday Night Line-Up

    Nicht umsonst prangt auf dieser CD ein Aufkleber, der die einzelnen Musikanten mit Namen nennt. Denn im Prinzip ist dieses „Side-Project“ von Stephen Bruton, John Dee Graham und Jud Newcomb das „bessere Hardpan Projekt“. Unter dem Namen Resentments finden sich die gestandenen Herren Sonntags zusammen, um ihre Songs (und einige obskure Cover-Versionen) live und ohne…

  • Jesse Harris & The Ferdinandos – Crooked Lines

    Allzugerne hätte man mit dieser CD in den Gesichtern derjenigen herumgewedelt, die anläßlich des Norah Jones Konzertes in Köln (siehe Review) lamentierten, daß nämlich Norahs selbstgeschriebene Stücke alle schlechter seien, als ihre Coverversionen. WEIL: Besagte Stücke stammen zum Großteil aus der Feder eben dieses Jesse Harris – sind also im Prinzip auch Coverversionen. Aber egal:…

  • Locas In Love – Liebe, Dackel und Raketen

    Die Locas in Love sind nicht einfach ein Ableger von Los Lobos oder Calexico – wie zum Beispiel der Name vermuten lassen könnte. Nein, viel besser: Die Locas In Love kommen aus Köln und definieren die deutschsprachige Amerikana in weiten Teilen ganz neu. „Blödsinn“ mag man da ausrufen, und vielleicht noch: „So was gibt’s doch…

  • The Damnations – Where It Lands

    Das ist doch wieder mal eine Scheibe, in die man seine Zähne schlagen kann. The Damnations (oder Damnations TX, wie sie sich aus rechtlichen Gründen zuweilen nennen) kommen aus Austin und drehen und angeln sich ganz um das Schwesternpaar Amy Boone und Deborah Kelly. Entgegen einer Scheibe aus dem Mekka der No-Depression Mucke ist diese…

  • Luna – The Neverending Interview Part III

    Es hat sich einiges getan bei Luna, seit wir das letzte Mal mit Dean Wareham gesprochen haben. Die Band hat zwischenzeitlich eine ziemlich definitive Live-Scheibe herausgebracht (ausgerechnet OHNE bei uns live in Erscheinung zu treten) und mit JetSet wieder mal ein neues Label gefunden. Was aber vielleicht noch wichtiger ist: Nachdem Justin Harwood die Band…

  • Bruce Springsteen – The Rising

    Neil Young war einer der Ersten, der mit „Let’s Roll“ seinen Kommentar zum 11. September auf CD veröffentliche. Bruce Springsteen hatte aber bereits zum Fernsehspecial eine Woche nach dem Anschlag den Song „My City In Ruins“ aufgeführt, der sich – weniger plakativ – mit dem Thema auseinandersetzte. Alle Songs auf dem neuen Album sind nach…

  • The Evinrudes – Somebody Has To Be Pat Boone

    Zwar wurde diese Scheibe in Nashville aufgenommen – allerdings wohl in einer Parallel-Welt. Denn mit Country-Industry-Sound hat das, was Sherry Cothran und Brian Reed mit ihren Musikanten da veranstalten, nicht allzuviel zu tun. Eher mit dem, was man in den 80ern mangels anderer Begriffsmöglichkeiten leicht ungelenk „Cow-Punk“ nannte. Denn die Evinrudes fahren druckvolle Gitarrenwände und…

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