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  • The Dave Graney Show – Kiss Tomorrow Goodbye

    Dave Graney ist sowas wie der Außenseiter der Australien-Szene. Nachdem er sein flamboyantes Dandytum mit seiner letzten Band, den Coral Snakes auf die Spitze getrieben hatte, schaltet er auf der aktuellen CD mit der „Graney Show“ einen Schritt zurück. Beinahe asketisch und ziemlich anstrengend macht er hier in „Artrock“. Artrock ist nach eigener Definition für…

  • Clem Snide – Your Favourite Music

    Clem Snide ist eine Band aus New Jersey, die sich nach einer Person aus William Burrough’s „Naked Lunch“ benennt. Clem Snide spielten mal an einem lauen Sommertag für lau im Central Park in New York. Relaxte New Yorker (so es denn so was gibt) patroullierten durch den angenehm temperierten Zephir und lauschten den beruhigenden Klängen…

  • Turin Brakes – Italienische Bremsbeläge

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Turin Brakes ist ein Witz-Name ohne tiefere Bedeutung und bezieht sich auf eine Autofabrik in Turin. Turin Brakes ist aber vor allem das Duo Olly Knights und Gale Paridge aus London. Die beiden machen akustisch orientiertes Songwriting. Sowas war ja in England nicht eben populär, bis es vom NME…

  • Russel Simmins – Public Places

    Russel Simmins ist als Schlagzeuger der Jon Spencer Blues Explosion, den Honeymoonkillers und seinem Remix-Projekt Butter 08 bekannt. Dieses Solo Debut sprengt jedoch alle Grenzen. Den verblüfften Hörer erwartet eine total übersteuerte, alles-ist-möglich Orgie kreuz und quer durch alle Stile und Spielarten moderner Musik. Denn Simmins ist kein Freund von Retro-Sounds sondern geht auch produktionstechnisch…

  • Arab Strap – Ab und auf im Fadenlauf – Spurensuche im Schnittmuster

    Nun ja: Drahtig sieht Aidan Moffat, neben Malcom Middleton einziges „richtiges“ Mitglied von Arab Strap und seines Zeichens „Sänger und Lebenskünstler“ nach wie vor nicht eben aus. Was hat es also mit dem „Dünnen roten Faden“ im Titel des neuen Albums der Schotten auf sich. „Das kommt aus der fernöstlichen Mythologie“, erklärt Aidan mehr oder…

  • Sandy Dillon & Hector Zazou – 12 (Las Vegas Is Cursed)

    Aufgepaßt: Das ist nicht das neue Sandy Dillon Album, sondern eine Kollaboration zwischen der englischen Modern-Blues Chanteuse und dem Enfant Terrible der französischen Avant Garde-Kultur, Hector Zazou. Zazou macht seit Jahren in verwertbaren Elektronic Konzepten. Man erinnere sich z.B. an „Sahara Blue“, seine Hommage an Rimbaud. Doch Hector ist – wie Sandy – ein großer…

  • Jim White – No Such Place

    Vor etwa drei Jahren tauchte dieser Wunderling aus dem Nichts aus, erzählte von seinem wilden Leben als Model, Obdachloser und professioneller Tischfußballspieler und überraschte alle mit einer der Scheiben des Jahrzehnts. „Wrong Eyed Jesus“ war eine jener Tonträger, wie man sie eigentlich nur einmal im Leben machen kann. Wunderlich, versponnenen, eigen, faszinierend. Daß White es…

  • Kings Of Convenience – Der König möcht‘ kegeln…

    Die Könige der Bequemlichkeit sind das Duo Erlend Øye und Eirik Glambek Bøe aus dem norwegischen Bergen. Die beiden machen sparsam arrangierte, akustisch orientierte Minimal-Songs mit schönen Melodien und harmonischen Harmoniegesängen. Die Debüt-CD heißt „Quiet Is The New Loud“ und so klingt sie auch. Norwegen ist zwar als Land der Einsamkeit, der Stille und der…

  • Wheatus – Wheatus

    Wheatus ist eine ‚Nerd‘-Band, die ‚Nerd‘-Musik über ‚Nerds‘ macht. Punkt. ‚Nerds‘ sind natürlich die brillentragenden Außenseiter an amerikanischen Highschools und Colleges, die (außer in Teenage-Komödien) keine Chance bei den Mädels haben. Dieses für die betroffenen allumspannende Drama wird von Wheatus punktgenau mit dem Song „Teenage Dirtbag“ umgesetzt. Dieser Song stammt aus dem Soundtrack zu dem…

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