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  • Jackie Leven – Bodenständigkeit, Selbstfindung und Mystizismus

    Jackie Leven ist einer jener Sonderlinge, die die Musikwelt immer wieder als lohnenswert erscheinen lassen. Seit Anfang der 70er ist der rührige Schotte musikalisch tätig, erlebte Mitte der 80er mit seiner Band Doll by Doll einen kurzzeitigen Höhenflug und fand nachher beim Independent-Label Cooking Vinyl eine geeignete Heimat für seine immer kontemplativer werdende, mystisch-epische Emulation…

  • Will Oldham – Guaraparo / Lost Blues Vol. 2

    Überraschend an diesem Album ist lediglich, daß Will Oldham unter seinem eigenen Namen publiziert. Ansonsten gibt’s hier die zweite Folge aus dem Schatzkästlein des Mannes aus Louisville (oder wie Mekons-Sängerin Sally Timms einst sagte: Loonyville), Kentucky. Wieder ist es eine dicke Sammlung von Raritäten geworden – und offensichtlich ist das immer noch nicht alles. Es…

  • Oleander – February Son

    Ein Oleander ist ein Rosenlorbeer. Das muß man nicht unbedingt wissen, paßt aber ganz gut, wenn man weiß, daß der Oleander Frontmann Thomas Flowers heißt. Ganz so blumig ist die Musik des Quartetts aus Sakramento allerdings nicht. „February Son“ packt den Hörer nämlich ziemlich solide an den Ohren und schüttelt ihn so lange durch, bis…

  • Ian Brown – Golden Greats

    Schön, daß es noch richtige Rockstars gibt. Ian Brown, der halbheilige ex-Sänger der Stone Roses hat bei einem halben Dutzend Fluglinien Hausverbot weil er – der Legende nach – einmal zu oft in den Steuerknüppel gegriffen haben soll. So in etwa klingt auch seine Musik: Nach dem sicheren Bewußtsein, etwas Größeres zu sein und demzufolge…

  • Compilation – At Home With The Groovebox

    Was ist eine Groovebox? Eine Groovebox ist einer dieser multimedialen Synthesizer, der neben den eigentlichen Sounds auch einen Drum-Computer, einen Baß-Computer, einen Sequencer und Samples en Gros enthält. Dieses Wunderding – auch Band in a Box genannt – wurde nun an zahlreiche mehr oder minder bekannte Stars geschickt, mit der Bitte, hier einen Song zu…

  • Yo La Tengo – Die tiefere Bedeutung der bedeutungslosen Tiefe.

    „And Then Nothing Turned Itself Inside Out“ heißt das neue Album von Yo La Tengo. Und auch dieser Titel kann wieder alles und nichts bedeuten. Ira Kaplan und Georgia Hubley lieben eben Spielereien dieser Art. Versucht man o.a. Wortgetüm zu übersetzen, kommt in etwa so etwas dabei heraus wie: Und nichts offenbarte sich. Und genau…

  • Rich Hopkins And The Luminarios – Staub unter den Schuhen und Sonne im Herzen

    Irgend etwas muss in Tucson, Arizona, anders sein. Vielleicht haben die dort etwas im Wasser, vielleicht ist es auch nur die heisse Sonne. Auf jeden Fall wird dort herzhaft echter und rigoroser Rock ’n‘ Roll zelebriert. Gitarren-Riffs so hart, dass es raucht, Drums so trocken, dass es staubt. Rich Hopkins und der Klang einer Gitarre…

  • Ramsay Midwood – Shoout Out At The OK Chinese Restaurant

    Ramsay Midwood ist einer dieser Querköpfe, von denen das Rockbusiness ruhig noch mehr vertragen könnte. Im wesentlichen wartet Midwood mit unmodernem Swamp-Blues auf. Allerdings tut er das mit einer Selbstverständlichkeit, daß man beim Anhören unweigerlich nach dem (natürlich nicht vorhandenen) Shrimp-Platter greift. Direkt von den Stufen eines Hausbootes in einem beschaulichen Bayou im Sumpf bei…

  • June & The Exit Wounds – A Little More Haven Hamilton, Please

    Vom rührigen Marina-Label kommt Neues aus dem unerschöpflichen schottischen Fundus. „June“ ist ein Projekt von Todd Fletcher. Keine „June“ also. Schade. Denn das, was Fletcher bietet, hebt sich nur unwesentlich von anderen schottischen Popbands im Postcard-Stil ab. Leicht melancholische und spröde Popsongs, transparent und spröde arrangiert, lamentös und spröde vorgetragen. Ziemlich spröde also. Zum Glück…

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