Das kommt dabei raus, wenn Genies sich langweilen! Die Musik zu dieser Kollaboration hat Enfant Terrible der Autoren-Produzenten, Kramer, im…
Das kommt dabei raus, wenn Genies sich langweilen! Die Musik zu dieser Kollaboration hat Enfant Terrible der Autoren-Produzenten, Kramer, im Alleingang in seinem Studio in drei Tagen eingespielt. Das hat sich dann Half-Japanese Jad Fair einmal angehört, dann beim zweiten Mal die Texte dazu geschrieben und bei einem dritten Durchgang selbige aufgesprochen (muß man schon…
„How I Learned To Love The Bootboys“ heißt das neue Album der Auteurs und wenn man sich ein wenig in der Band- historie auskennt, ist schon zu erahnen, daß dieses Zitat nicht ganz ernst gemeint sein kann. Die „Bootboys“, das sind die Stiefeljungs, die Luke zu Schulzeiten das Leben schwer machten. Gleichzeitig ist dieses Luke’s…
Ein Lob auf kleine, aber feine Labels wie Cooking Vinyl. Wie sonst wohl sollte man Bands wie Madder Rose vor der Industrie retten? Anfang der 90er machte man eine schnelle Mark, weil Madder Rose ganz gut ins aufkeimende Brit-Pop-Ambiente paßten (daß die Band aus den USA kam, störte da nicht weiter). Als die feinsinnige, aber…
Wofür der Kanadier Fred Eaglesmith die ungefähr 50 Zossen hingeblättert hat, die im Titel erwähnt werden, weiß man nicht so genau. Nur die Produktion des vorliegenden Albums (Scott Merritt) dürfte ein bißerl mehr gekostet haben. Ist auch gut so, denn dadurch bekommt Eaglesmith’s Standard-Rock-Oeuvre richtig Feuer unter dem Hintern. Denn beim Arrangement und der soundtechnischen…
Ein ganz schön harter Brocken ist die neue Scheibe der Auteurs aus England. Nicht musikalisch: Das geht alles runter wie Butter, zwar komplexer, als zu „Showgirl-Zeiten“, aber erstens ist diese Phase nun wirklich vorbei, und zweitens fallen Luke Haines immer wieder berauschend schöne Melodien und pfiffige Arrangements ein, um sein Werk kunstvoll auszustaffieren. Inhaltlich ist…
Sowas geht eigentlich nur in Deutschland: Eine Band „Schaukel“ zu nennen, und damit durchzukommen. Da zeigt sich auch gleich das Dilemma, in welches man hierzulande kommt, wenn man mit der englischen Sprache herumlaboriert, ohne diese von Geburt mitbekommen zu haben: Man kann sich halt niemals ganz sicher sein. Zugegeben, es ist ja schon irgendwie fies,…
Es hat schon seine Gründe, warum Steve Forbert niemals so richtig in die erste Riege der US-Troubadoure aufstieg: Seine Songs sind einfach nicht glorios genug, um neben diesem mühelosen Glanz von etwa Springsteen-Klassikern zu bestehen. Dabei hat der Mann durchaus seine Pluspunkte, wie gerade auch vorliegendes Solo-Live Album beweist. Steve zeigt Humor und die gelassenen…
Es war beinahe unausweichlich, daß die Band um Josh, den Sohn des Jazz Bassisten Charlie Haden, zu einem Major wechseln würde. Zwar war es nach dem beeindruckenden Debut „Blue Moods Of Spain“ vor drei Jahren still geworden, jedoch hatte Josh durch die Mitarbeit an Projekten wie dem Johnny Cash Meisterstück „Unchained“ und Soundtrackarbeit für Wim…
Back to the Roots, könnte man abfällig sagen. Denn auf diesem Album sind LJ wieder zum Trio geschrumpft. Keyboarderin Vivian Trimble (und damit charmante Ansagen in Deutsch bei den Live-Shows) wurde ersatzlos gestrichen. D.h. nicht ganz: Es gibt nach wie vor Keyboards, die dann von Jill Cunniff gespielt werden – was aber nichts zur Sache…
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