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  • Beangrowers – Ausgewogene Balance zwischen Gitarrensounds und Keyboards

    Wieso denn hier überall Fahrzeuge mit dem Malteserkreuz herumfahren, möchte Drummer und Sänger Ian Schranz der maltekischen Band The Beangrowers wissen. Nachdem die Sache mit Ordensrittern und Aquavit aus dem Weg geräumt ist, schwärmt Ian noch von der maltekischen Küche. Womit dann alle maltekischen Errungenschaften eigentlich abgehakt wären. „In Malta kennt praktisch jeder jeden“, erläutert…

  • Tom Waits – Mule Variantions

    Wurde hier bei der Will Oldham Rezension noch an Tom Waits‘ Zurechnungsfähigkeit gezweifelt, so überrascht der Meister einen Monat später mit einer unglaublich homogenen und überzeugenden Platte. Auf „Mule Variantions“ schlägt Waits einen gigantischen Bogen durch sein gesamtes Schaffen und kehrt gleichermaßen zu seinen Wurzeln zurück wie er sich zudem weiter entwickelt. Der Titel des…

  • Big Rude Jack – Big Rude Jake

    Nicht eigentlich unsere Zielrichtung, aber dennoch unbedingt empfehlenswert. Big Rude Jake springt im Prinzip auf den gerade modischen Zug des Swing-Revivals auf. Aber wie! Das knallt und dröhnt richtig schön schmutzig und knackig aus den Boxen. Jake bewegt sich auf einem geschickten Taumelpfad zwischen Swing, Blues, Rock’n’Roll und sogar Punk. Das macht erstaunlich Spaß beim…

  • Steve Wynn – 25.04.1999 – Amsterdam, Paradiso

    Kultivierte Rockmusik „Dieses Stück habe ich 1986 zum ersten Mal in Amsterdam gespielt“, kündigt Steve Wynn den Dream Syndicate Klassiker „Medicine Show“ an. Mensch, wie die Zeit vergeht, denkt man sich dabei. Zeitlos jedoch die Musik Wynn’s. Mit den Jahren ist der Mann irgendwie abgeklärter geworden und hat seine Sturm & Drang-Zeit erstmal weggesteckt. Trotzdem…

  • Gus Gus – Die Übermenschlichen

    „Superhuman“ heißt ein Track des neuen Albums „This Is Normal“ des isländischen Künstlerkollektivs. In der Tat ist dies eine recht treffende Beschreibung, denn in vielerlei Hinsicht klingt dieses neue Werk noch organischer, homogener und eben menschlicher als das überraschende Erstlingswerk „Polydistortion“. Vielleicht liegt das daran, daß dieses Mal viel mehr Wert auf das Songformat als…

  • Natural Born Hippies – Wie der Zufall es will…

    Da kann man mal sehen, in welcher Zwickmühle der arme Rezensent so manchmal steckt: Da soll man nun also ein fundiertes Urteil abgeben – möglichst noch genau die Musik beschreiben – und obendrein auch noch interpretierend tätig werden. Und das praktisch ohne Informationen. Da bleibt halt manchmal nur die Spekulation. Aber der Reihe nach: Das…

  • Natural Born Hippies – Popshit

    Wenn es irgendsowas gibt wie eine „widerliche“ Platte, dann ist es die der Natural Born Hippies aus Schweden. Widerlich z.B. die Art und Weise, wie der Kinks-Klassiker „Lola“ hier dekonstruiert wird. Widerlich die banalen Texte mit snobistischen Anspielungen aus dem Fäkalbereich. Widerlich die Art und Weise, wie mit Hilfe simpler Popmelodien, die sich – besonders…

  • Jason Falkner – Der anonyme Songwriter

    Ziemlich überraschend und quasi aus dem nichts kam ’95 Jason Falkner aus Los Angeles daher. Mit seinem Debut-Album überraschte er nicht nur den Fachmann. Auch der Laie wunderte sich darüber, daß die cleveren, hochkomplexen, intelligent gemachten Power-Pop-Songs auf dem Debutalbum von Jason quasi im Alleingang eingespielt wurden. Zwar erinnert er von der Machart her etwa…

  • Steve Wynn – Neulich in New York

    Als ich mich letztes Jahr im Sommer mit Steve Wynn in New York traf, war er gerade dabei, mit Johnette Napolitano (ex-Concrete Blonde) ein Drehbuch zu schreiben. Es geht dabei um den Selbstmord eines Rock-Stars. Sowas macht der Mann im Urlaub. Da hatte er auch schon eine Spickliste mit den Titeln seiner neuen Platte in…

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