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  • Cosma Joy – Boy Boredom

    Bereits im zarten Alter von 11 Jahren begann Cosma Joy eigene Songs zu schreiben. Zu verdanken hatte sie ihre Begeisterung für Musik ihrer Kindheit in einem künstlerischen Haushalt als Tochter von Eltern, die beide auch als Sänger tätig waren. Letztlich führte das dazu, dass Cosma sich mit 17 Jahren dann bereits mit einer ersten EP…

  • Fieh – In The Sun In The Rain

    Platte der Woche KW 09/2022 Im Vergleich zu dem, was Sophia „Fieh“ Tollefsbøl und ihre inzwischen sechs Musikanten auf dem zweiten Werk „In The Sun In The Rain“ stilistisch, formal, songwriterisch und konzeptionell veranstalten, wirkt das Debütalbum „Cold Water Burning Skin“ von 2019 ja fast noch regelrecht geradlinig – obwohl das Kleinorchester aus Norwegen bereits…

  • Emma Elisabeth – Some Kind Of Paradise

    Einen beeindruckenden Beweis für die These, dass man als Musiker(in) nicht clever sein muss, um klug agieren zu können, liefert die weitgereiste schwedische Wahlberlinerin Emma Elisabeth mit ihrem dritten Album „Some Kind Of Paradise“. Bereits mit ihrer ersten Veröffentlichung, dem im letzten Jahr neu aufgelegten Cover-Album „Cover Stories“, machte Emma deutlich, von wem sie sich…

  • The Anchoress – The Art Of Losing (Expanded Edition)

    Seine Exzellenz, Sir Elton John, erkor die zweite Scheibe „The Art Of Losing“ der walisischen Songwriterin, Produzentin und Musikerin Catherine Anne „The Anchoress“ Davies zu einem seiner Lieblingsalben des letzten Jahres. Überhaupt hat die Dame eine illustre Gefolgschaft, denn nachdem sie sich mit einer Reihe hochkarätiger Kollaborationen – etwa mit den Manic Street Preachers, Bernard…

  • Kaina – It Was A Home

    Es wurde ja langsam auch mal Zeit. „It Was A Home“ mag vielleicht erst das zweite Album der Chicagoer Neo-Soul-Queen Kania sein, aber bereits hier ist erkennbar, dass die Gute es nicht darauf anlegt – wie viele ihrer Kolleginnen – ihr Heil in der möglichst authentischen musikalischen Emulation großer Vorbilder des Genres zu suchen, sondern…

  • Tom Krailing – Flow

    Dass das neue Album des Wahlschweizers Tom Krailing unter Pandemiebedingungen entstand, war vielleicht sogar ein Glücksfall, denn indem er sich zunächst mal damit beschäftigte, sein Heimstudio für die vollständige Produktion eines Albums upzugraden, konnte er sich mit den technischen Möglichkeiten vertraut machen, die ihn im folgenden befähigten, die Scheibe nahezu im Alleingang fertigzustellen (mal abgesehen…

  • The Dead South – Easy Listening For Jerks – Part 1 / Easy Listening for Jerks – Part 2

    Ist das nun augenzwinkernde Ironie oder betrachten sich Nate Hilts und seine Jungs tatsächlich als Nulpen? Wohl eher ersteres, denn bei diesem zweigeteilten EP-Projekt handelt es sich um zwei Sammlungen von Coverversionen, mit denen die Kanadier sich die Musik-Welt im Bluegrass-Party-Easy-Listening Setting unter dem Motto „Carter Family Meets Addams Family“ untertan machen. Teil 1 besteht…

  • Loney Hutchins – Appalachia

    Dass der Name Loney Hutchins heutzutage bei Americana-Fans nicht gleich alle Alarmglocken klingeln lässt, liegt vermutlich auch daran, dass der Mann die letzten 40 Jahre seiner beruflichen Laufbahn als Musiktherapeut verbrachte. Zuvor freilich war er als Songwriter tätig und wurde weiland von Johnny Cash gebeten, dessen House Of Cash-Produktionsfirma als künstlerischer Leiter zu betreuen –…

  • Oysterband – Read The Sky

    Das Problem mit der Oysterband ist jenes, dass zumindest die Gründungsmitglieder John Jones, Alan Prosser und Ian Telfer seit ungefähr 40 Jahren zusammen musizieren – und sich dabei (zumindest musikalisch) doch recht treu geblieben sind. Zugegebenermaßen haben die Jungs das britisch geprägte Folkpop-Genre, über sie nun als graue Eminenzen und Ehrenvorsitzende wachen, in wesentlichen Teilen…

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