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  • Dinner – Dream Work

    Ganz so, als habe es die letzten vier Jahre (in denen der dänische Multi-Instrumentalist Anders „Dinner“ Rhedin sich mit Esoterik und Ambient-Musik beschäftigte) gar nicht gegeben, legt er nun ein Werk in Form einer New Wave-Pop-Scheibe mit Dreampop-Flair vor. Was gar nicht so seltsam wäre, wenn er seine Karriere nicht in der Indie-Pop-Combo Choir Of…

  • CATT – 13.10.2021 – Köln, Die Wohngemeinschaft

    Alles echt Die Erleichterung und das Glück darüber, dass ihr seit fast zwei Jahren immer wieder verschobenes Bühnen-Debüt in der Domstadt nun tatsächlich noch hatte stattfinden können, stand Catharina CATT Schorling sichtlich ins Gesicht geschrieben, als sie sich in der Kölner Wohngemeinschaft endlich an „echte Menschen in echten Orten“ wenden konnte. Zwar hatte die Berliner…

  • Ydegirl – Träume aus dem Moor

    Wer im Web nach dem Begriff „Ydegirl“ googelt, der wird vermutlich zunächst auf das „Mädchen von Yde“ aufmerksam werden – die Moorleiche eines Mädchens, die 1897 im holländischen Ort Yde in der Provinz Drehnte beim Torfstechen aufgefunden wurde. Das vermutlich aus rituellen Gründen getötete und dann im Moor versenkte Ydegirl wurde dadurch bekannt, dass ihr…

  • Postcards – After The Fire, Before The End

    Platte der Woche KW 41/2021 Viele Acts sehen in der Soundästhetik von Shoegaze-, Dream-, Doom/Depri- und New Wave-Pop eine Möglichkeit, ihre nihilistische Weltsicht zum Ausdruck zu bringen, ihre Depressionen zu verarbeiten oder ihre Emotionen hinter verhallten Klangwolken zu verbergen. Es gibt aber wohl nur eine einzige Band, denen die Nutzung der zuvor genannten Stilmittel aus…

  • Le Ren – Leftovers

    Im letzten Jahr veröffentlichte die kanadische Songwriterin Lauren „Le Ren“ Spears ihre Debüt-EP „Morning & Melancholia“. Dass sich dabei „Morning“ anhört wie das gleich klingende „Mourning“ ist dabei kein Zufall, denn diese EP war eine „Meditation über das Trauern, die Erinnerung und wie man mit den Ellipsen in der Folge eines Verlustes umgeht“, die Lauren…

  • David Keenan – What Then?

    Mit seinem ersten Album – dem trefflich betitelten „A Beginner’s Guide To Bravery“ – setzte der irische Songwriter David Keenan eine ziemlich selbstbewusste (und eben mutige) Duftmarke auf dem Feld der visionären Folk-Poeten. Auf dem neuen Album geht er nun noch einen Schritt weiter und präsentiert sich – ob bewusst oder nicht – zugleich als…

  • Lala Lala – I Want The Door To Open

    2018 war die Welt musikalisch ja noch in Ordnung. Da veröffentlichte Lillie West a.k.a. Lala Lala ihre zweite LP „Lamb“, auf der sie sich zwar als der Selbstzerfleischung anheim gefallenes Opferlamm inszenierte, das aber musikalisch mit Verve, Aplomb und Nachdruck in einem wohl temperierten Grunge-Rock-Setting tat. Heutzutage geht es ihr nicht mehr darum, in ihrer…

  • Jason Isbell & The 400 Unit – Georgia Blue

    Gemeinhin sind Jason Isbell und seine Band The 400 Unit ja bekannt als sichere Bank in Sachen solider Roots-Rock und Americana-Sounds – mit der sie ihre Fans (mal im Rockmodus, mal eher Songwriter-orientiert) vorwiegend mit eigenen Songs beglücken. Freilich ist Isbell aber nicht nur ein begnadeter Songwriter und Gitarrist, sondern auch ein Musikfan aus Fleisch…

  • Hayden Thorpe – Moondust for My Diamond

    Als Hayden Thorpe 2018 das Bandprojekt Wild Beasts mit dem Abschiedsalbum „Last Night All My Dreams Come True“ beendete, tat er das wohl auch mit der Ahnung, dass man als Ensemble mit der gewählten Art von New Wave-Pop nicht in Würde alt werden könnte. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum sein zweites Solo-Album deutlich erwachsener…

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