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  • Mint Julep – In A Deep & Dreamless Sleep

    Es scheint, als haben es Holly und Keith Kennif darauf angelegt, ihr neues Album unter dem nach einem Cocktail-Getränk benannten Projekt Mint Julep als perfekte Dreampop-Scheibe zu konzipieren – und sich damit bewusst von dem vergleichsweise unbekümmert dahinplätscherndem E-Pop-Format des Vorgängerwerkes „Stray Fantasies“ abzusetzen und zu den ursprünglichen Roots zurückzukehren. Damit haben sich Mint Julep…

  • Morgan Wade – Reckless

    Um es mal auf den Punkt zu bringen: Normalerweise landen Musikerinnen wie Morgan Wade schnell in den Fängen gewiefter Produktmanager, die sie dann in die kommerzielle Pop-Sternchen-Ecke drücken. Nicht so Morgan Wade. Die Junge Dame aus Virginia machte schon früh deutlich, dass sie mit den Folk- und Folklore-Traditionen ihres Heimatstaates höchstens in Bezug auf die…

  • Part-Time Friends – Weddings & Funerals

    Eigentlich ist das aus Aix-en-Provence stammende, französische Projekt Part-Time Friends ja „nur“ ein Duo. Aber dessen ungeachtet schaffen es Florent und Pauline auch auf diesem dritten Album, einen soliden Bandsound im Stile ihrer angelsächsischen Referenz-Idole (beide sind große Libertines-Fans) hinzulegen. Und das, obwohl das neue Album erstmals nicht in Wales, sondern in Brüssel (und einem…

  • Rikke Normann – The Art Of Letting Go

    Das fünfte Album der norwegischen Songwriterin und selbsternannten Königin der Wohnzimmerkonzerte ist eine Art offener Brief an sich selbst. Eigentlich hatte sie das Album über die Erlebnisse von Freunden schreiben wollen – merkte dann aber doch, dass das Ganze eine Art Therapie für sie selber werden würde. Die Dinge, die es loszulassen gilt, sind dabei…

  • Riley Pearce – Love And All That Stuff

    Auch der Australier Riley Pearce hat sich dazu entschlossen, sein Material in Form von EPs unter das Volk zu bringen. „Love And All That Stuff“ ist also insofern kein echter Nachfolger der im August letzten Jahres erschienenen EP „Maybe I Can Sleep It Off“, sondern ein Companion-Piece, denn die nun vorliegenden fünf Songs entstanden während…

  • Ryan Adams – Wednesdays

    Für 2019 hatte Ryan Adams großes geplant: Nachdem er sich 2017 auf seinem Album „Prisoner“ als experimenteller Soundforscher ausgetobt hatte, wollte er 2019 – beginnend mit einem Album namens „The Big Colors“ – gleich eine ganze Trilogie veröffentlichen, mit der er zu seinen Tugenden als Songwriter zurückzukehren gedachte. Dann jedoch fiel ihm sein fragwürdig organisiertes…

  • Mint Julep – In A Deep & Dreamless Sleep

    Es scheint, als haben es Holly und Keith Kennif darauf angelegt, ihr neues Album unter dem nach einem Cocktail-Getränk benannten Projekt Mint Julep als perfekte Dreampop-Scheibe zu konzipieren – und sich damit bewusst von dem vergleichsweise unbekümmert dahinplätscherndem E-Pop-Format des Vorgängerwerkes „Stray Fantasies“ abzusetzen und zu den ursprünglichen Roots zurückzukehren. Damit haben sich Mint Julep…

  • Valerie June – The Moon And Stars: Prescriptions For Dreamers

    Platte der Woche KW 10/2021 Im Fall von Valerie June ist das alles nicht so einfach. Normalerweise folgen Singer/Songwriter ihres Kalibers ja alle einem gewissen Schema – Pandemie hin oder her. Dazu gehört auch eine gewisse handwerkliche Disziplin und ein bestimmtes Setting, was das kreative Element – also auch das Schreiben von Songs – betrifft.…

  • Ocie Elliott – Slow Tide

    Jon Middleton und Sierra Lundy scheinen ihren Weg als Recording Artists gefunden zu haben. Anstatt gelegentlich eine LP zu veröffentlichen und damit auf Tour zu gehen, haben sie ein ganz anderes Konzept gefunden, ihre Musik unter das Volk zu bringen – was ihnen als im Lockdown auf Vancouver Island festsitzenden Musikanten nun zum Vorteil gereicht:…

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