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  • Basia Bulat – Liebe am offenen Herzen

    Dass es immerhin fast vier Jahre dauerte, bis die Kanadierin Basia Bulat mit ihrem fünften Album „Are You In Love?“ fertig wurde, hat einen konkreten Hintergrund, denn zum kreativen Prozess gehörte dieses Mal eine mehrmonatige Phase der Reflektion und Selbstfindung und eine Reise ins kalifornische Joshua Tree und wohl auch ins eigene Innere. Arbeitslos war…

  • Margaret Glaspy – Devotion

    „Devotion“ ist sozusagen das zweite Debütalbum von Margaret Glaspy aus New York. Denn während das trefflich betitelte erste Album „Emotions And Math“ sich noch als klassische, New Yorker „Feingeister-Rock“-Angelegenheit präsentierte, krempelte die Gute ihr musikalisches Konzept auf dem nun vorliegenden zweiten Werk „Devotion“ bereits komplett um und präsentiert sich nun als Indie-Soul-Pop-New-Wave-Club-Queen. Bereits das Vocoder-Intro…

  • Sufjan Stevens & Lowell Brams – Aporia

    Lowell Brams ist – neben Sufjan Stevens – nicht nur der Mitbegründer des Asthmatic Kitty Labels, sondern obendrein auch sein Stiefvater. Dies thematisierte Stevens bereits auf seinem 2015er Album „Carrie & Lowell“ – das er seiner verstorbenen Mutter Carrie und eben Lowell Brams widmete. Beide haben ein gemeinsames Hobby: Das Erforschen von meist elektronischen Instrumental-Tracks…

  • Father John Misty – Off-Key In Hamburg

    Es ist interessant zu beobachten, wie der Corona-Shutdown das Musikbusiness auf physischer Ebene zwar ausbremst – gleichzeitig aber die Kreativität auf der digitalen Seite auf faszinierende Weise beschleunigt. Ganz spontan veröffentlichte Father John Misty nun das Live-Album „Off-Key In Hamburg“ mit einem Mitschnitt eines Konzertes aus der Elbphilharmonie, das am 08.08.19 mit der Neuen Philharmonie…

  • Hundreds – The Current

    Sicherlich nicht von ungefähr heißt das vierte Album des Hamburger Geschwisterpaars Eva und Philipp Millner „The Current“ – denn tatsächlich fließt die Musik (nicht nur im Titeltrack) dieses Mal dahin, wie eine Art musikalischer Strom. Natürlich bleiben Hundreds auch dieses Mal grundsätzlich wieder dem geliebten Retro-E-Pop Setting treu, das auch die anderen Veröffentlichungen des Duos…

  • Clem Snide – Forever Just Beyond

    Wer sich vielleicht fragt, warum Eef Barzelay auf seiner neuesten Clem Snide-Scheibe so erschöpft klingt, dem darf gesagt werden, dass der Gute – inspiriert von seinem Fan und Produzenten – sich auf diesem Album die letzten zehn Jahre seines Lebens Gedanken macht – und die sind für ihn nicht so besonders lustig ausgefallen. In den…

  • Tamikrest – Tamotaït

    Als die Tuareg-Band Tinariwen als erste ihrer Zunft einen über die heimatliche Sahara hinausgehenden Bekanntheitsstatus erzielte, war damals schnell von den „afrikanischen Rolling Stones“ die Rede – einfach weil Tinariwen eine der ersten Mali-Blues-Bands war, die weiland elektrische Gitarren mit ins folkloristische Geschehen einwoben. Während sich die Gründervater allerdings heutzutage eher wieder zu ihren Roots…

  • The No Ones – The Great Lost No Ones Album

    Es ist ja langsam schwierig, den Überblick über die Bands zu behalten, in die Scott McCaughey und Peter Buck verwickelt sind. Was dieses Projekt (das bereits im Jahre 2017 zustande kam) von The Minus 5, R.E.M., The Baseball Project, Young Fresh Fellows oder den Filthy Friends unterscheidet, ist der Umstand, dass neben McCaughey und Buck…

  • The Remaining Part – Northern Tales – The Windy Coast Of St. Ives

    Es gehört gewiss eine gehörige Portion Chuzpe dazu, ein Unternehmen wie dieses überhaupt erst anzudenken. The Remaining Part ist nämlich kein klassisches Bandprojekt, sondern ein Zusammenschluss diverser Komponistinnen, Songwriterinnen und Performerinnen, die es sich in den Kopf gesetzt hatten, zusammen mit dem Film Orchester Babelsberg (unter der Leitung von Klaus-Peter Beyer) ein monumentales Statement in…

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