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  • Anna Calvi – Hunted

    So besonders geradlinig und schlüssig verlief die Karriere der Anna Calvi ja nun wirklich nicht. Nachdem sie 2018 nach einer längeren Pause ihr drittes Album „Hunter“ herausbrachte (und ihre zwischenzeitliche Arbeit an dem Theaterprojekt „Der Sandmann“ und der Fernsehserie „Peaky Blinders“ veröffentlichungstechnisch vollkommen ignorierte), folgt nun nicht etwa ein neues Werk, sondern eine Art Neugestaltung…

  • Islet – Eyelet

    Schön eigentlich, dass es auch heutzutage noch Musiker(innen) gibt, die etwas machen, was es vorher noch nicht gegeben hat. Das walisische Trio Islet nämlich als experimentell zu bezeichnen, wäre fast noch übertrieben. Sängerin Emma, Multiinstrumentalist Mark Daman und Keyboarder Alex Williams zeigen sich nämlich trotz des Namens dieser dritten LP nach immerhin sieben Jahren Veröffentlichungspause…

  • My Darling Clementine – Country Darkness Vol. 1

    My Darling Clementine ist bekanntlich das Duo, das der britische Songwriter Michael Weston King zusammen mit seiner Frau Lou Dalgleish gegründet hatten, nachdem beide zuvor – mit eher überschaubaren Resonanz – alleine durch die Gegend gezogen sind. Seither läuft die Sache für MDC. Besonders bei Freunden klassischer Country-Sounds kommen die sachte auf den Stand der…

  • Steep Canyon Rangers & Asheville Symphony – Be Still Moses

    Huch – was ist das denn? Als sich im letzten Jahr die Bluegrass-Band Steep Canyon Rangers aus North Carolina für einen Song mit dem Asheville Symphony-Orchester, eine Rockband-Besetzung UND den R’n’B-Veteranen von der Vokal-Band Boyz II Men zusammentaten, hätte man das Ganze noch für einen Irrtum halten können. Nun allerdings gibt es – in derselben…

  • Les Deuxluxes – Lighter Fluid

    Auf der zweiten LP liefert das Montrealer Rock-Duo Les Deuxluxes einen Rundumschlag in Sachen psychedelisch verbrämten Trash-Indie-Rocks. Da das Album in einer Kirche in Quebec eingespielt wurde, kamen Anna Frances Meyer und Etienne Barry (die sich auf ihrer Website spaßigerweise als „Zwei-Mann-Band“ vorstellen) zudem auf die Idee, nicht nur die klanglichen Besonderheiten der Location auszunutzen…

  • Michael Baker – Salt

    Der aus Brighton stammende Songwriter Michael Baker hat auf seinem zweiten Album „Salt“ seine auf dem Debüt begonnene musikalische Reise ins „Ich“ auf die mittlerweile gewohnt opulente Art fortgesetzt. Dass Michael jahrelang als Troubadour in einem klapprigen Lieferwagen, in dem er teilweise sogar lebte, durch Europa reiste (auch wegen seiner französischen Wurzeln) kann man dem…

  • Millionaire – Applz &#450%3B Applz

    Als ordentlicher Belgier hat es Tim Vanhamel natürlich nicht mit Stilen, Konventionen und Genres nicht so sehr. Immerhin hat der Mann mal für dEUS gearbeitet und macht schon seit 2001 sein eigenes Ding. Als Josh Homme von Queens Of The Stoneage zu einem Fan wurde und das zweite Millionaires-Album produzierte, blieb das natürlich nicht folgenlos…

  • Sadler Vaden – Anybody Out There?

    Als Mitglied von Jason Isbells Live-Band The 400 Unit hat Sadler Vaden hinlänglich bewiesen, dass er etwas von der Rockmusik versteht. Auf diesem zweiten Solo-Album präsentiert sich Sadler nun als glühender Verehrer des 70er Jahre Schweine-Hardrock. Es ist unmöglich, sich den Mann mit geschlossenen Augen etwa nicht als Big-Hair-Old-School-Lederjacken-Rocker vorzustellen. Auch als Gitarrenheld macht Sadler…

  • The Weight – In Control

    Auch auf dem zweiten Album pflegen der Wieder Tobias Jussel und seine Kumpel im verflixten siebten Jahr des gemeinsamen Werkelns wieder Tradition des „Heavy Rhythmn & Roll“. Das bedeutet im Wesentlichen, dass sich die Österreicher (übrigens anders als zur Zeit viele ihrer Landsleute) nicht für eigenständige musikalische Experimente interessieren, sondern stattdessen ganz auf den klassischen…

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