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  • Marina Allen – Im Krebsgang

    Die aus Los Angeles stammende Songwriterin Marina Allen hat ein einfaches Prinzip: In der Absicht, sich nicht selbst zu wiederholen, ist jede ihrer Veröffentlichungen als eine Reaktion auf die vorhergehende konzipiert. Während ihr Debütalbum „Candlepower“ noch eine Folk-orientierte Angelegenheit war, weitete sie ihr Konzept für das zweite Album „Centrifics“ aus in Richtung Psychedelia, Kook-Pop und…

  • The Decemberists – As It Ever Was, So It Will Be Again

    Platte der Woche KW 24/2024 Zunächst mal: Bessere Songs als die, die auf dem beeindruckenden neuen Doppel-Album der Decemberists versammelt sind, hätten Colin Meloy und seine Getreuen vermutlich nicht mal dann hinbekommen, wenn sie es ernsthaft versucht hätten. Das ist dann ausdrücklich als Lob gemeint, denn der Eindruck, der sich beim Hören der neuen Songsammlung…

  • The Decemberists – As It Ever Was, So It Will Be Again

    Zunächst mal: Bessere Songs als die, die auf dem beeindruckenden neuen Doppel-Album der Decemberists versammelt sind, hätten Colin Meloy und seine Getreuen vermutlich nicht mal dann hinbekommen, wenn sie es ernsthaft versucht hätten. Das ist dann ausdrücklich als Lob gemeint, denn der Eindruck, der sich beim Hören der neuen Songsammlung einstellt, ist der von unangestrengter…

  • Bonny Light Horseman – Keep Me On Your Mind / See You Free

    Das dritte Werk von Anaïs Mitchell, Josh Kaufman und Eric D. Johnson a.k.a. Bonny Light Horseman trägt zurecht gleich zwei Titel, denn die 18 neuen Tracks (und zwei Sound-Schnipsel) mit einer Gesamtspiellänge von deutlich über einer Stunde hätten zumindest nicht auf einer einzelnen Vinyl-Scheibe Platz gefunden, weswegen das Projekt von vorneherein als Doppel-LP konzipiert wurde.…

  • Jill Barber – Encore!

    Franco-Kanadische MusikerInnen haben ja ein nicht ganz so entspanntes Verhältnis zur französischen Sprache. Selbst etablierte Größen wie z.B. Martha Wainwright brauchten – aus Angst davor, essentielle Nuancen der französischen Sprache nicht genügend verinnerlicht zu haben – eine Weile, um sich auf französisch künstlerisch zu äußern. So ähnlich ist das wohl auch mit Jill Barber, die…

  • John Grant – The Art Of The Lie

    Kurz gesagt treibt John Grant sein Konzept abstrakter Popmusik mit seinem neuen Album musikalisch erneut auf die Spitze, während er tiefer denn je in seine Psyche eintaucht und dort die Abgründe der Verachtung, die er für die Welt um sich herum hegt, mit Gusto abgrast. Gleich mit dem ersten Track „All That School For Nothing“…

  • Topsy Turvy – Butt Sore

    Was haben wir denn da? Drei junge Damen aus Österreich mit porzellanblass geschminkten Gesichtern, die mit ihrer Musik den großen Vorreiterinnen des feministischen Indie-Rocks Tribut zollen und dabei die Möglichkeiten des DIY-Schrammel-Sounds zu ihren Bedingungen neu auslegen und en passant dann auch nicht davor zurückschrecken, mit minimalsten Mitteln verschiedenste stilistische Selbstversuche anzustellen, um so zu…

  • Jenny Don’t And The Spurs – Broken Hearted Blue

    Wenn das neue Album der vermutlich einzigen Band aus Portland, Oregon, die sich nach wie vor hauptsächlich dem Cowpunk-Genre verpflichtet fühlt, nun „Broken Hearted Blue“ heißt und dann doch zumindest punktuell eine Spur düsterer und nachdenklicher klingt als gewohnt, dann hat das insofern einen bedauerlichen Hintergrund, als dass 2022 Sam Henry, der langjährige Drummer des…

  • Sam Morton – Daffodils & Dirt

    Sam Morton ist ein ziemlich überraschendes Duo-Projekt, das die (mehrfach Oscar-nominierte) britische Schauspielerin Samantha Morton und der Chef des XL Recordings-Label Richard Russell losgetreten haben, nachdem Russell Morton in einer Radiosendung gehört hatte, wo sie aus ihrem Leben erzählte und die Musik dazu ausgewählt hatte. Russell kam so auf die Idee, aus diesem Setting heraus…

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