„Get Me To A Nunnery“ ist das dritte Solo-Album der aus Chicago stammenden Songwriterin und Geigerin Heather Lynne Horton, die…
„Get Me To A Nunnery“ ist das dritte Solo-Album der aus Chicago stammenden Songwriterin und Geigerin Heather Lynne Horton, die sich mit diesem Werk endgültig in bemerkenswert eigenständiger Weise aus dem kreativen Schatten ihres Gatten Michael McDermott löst, für den Sie seit Jahren als Musikerin aus der zweiten Reihe tätig ist. Ihr erstes Solo-Album „Postcard…
Nachdenkliche Selbstfindungssongs zu schreiben gehört ja zum Kerngeschäft so ziemlich aller Songrwiter(inn)en. Das gilt natürlich auch für die dänische Künstlerin Linda „Marí“ Josefsen, die dieses Konzept auf ihrem bemerkenswerten Debütalbum „Making Peace With Uncertainty“ aber in poetischer und philosophischer Hinsicht auf ambitionierte Art ausweitet. Es geht dabei um das sogenannte „Gesetz von Jante“ – ein…
Hingebungsvoll Kurz gesagt: All das, was wir zum letzten Konzert von Cash Savage & The Last Drinks im Kölner Bumann & Sohn vor ziemlich genau einem Jahr sagten und feststellten, gilt auch heute noch. Und das, obwohl inzwischen das aktuelle Album „So This Is Love“ auf dem Glitterhouse Label erschienen ist – das die Australierin…
Die australische Songwriterin Angie McMahon lebt in Melbourne – jener Stadt also, die von den Lockdown-Phasen auf dem fünften Kontinent mit am stärksten betroffen war und wo sie dann in der Pandemie zwei Jahre festsaß. Logisch, dass das Thema ihres zweiten Albums „Light, Dark, Light Again“ nur sein konnte, für sich selbst einen Weg aus…
Platte der Woche KW 43/2023 „Anstelle von Monumentalität ist Meditation getreten“ heißt es zurecht in der Bio zum erst zweiten Album der Band Hope, die sich bereits 2009 beim Jazzstudium in Berlin zusammenfand, sich dann 2014 den Namen Hope verpasste, aber erst 2017 ihr erstes Album einspielte, das im Jahre 2018 dann entsprechend live präsentiert…
Auf ihrem sechsten Album betreten Allison Mosshart und Jamie Hince a.k.a. The Kills in mehrerlei Hinsicht neue Gefilde. Während Songs wie „New York“, „LA Hex“, „103“ oder „Kingdom Come“ verstörend dystopische Porträts der nachtschattigen Seiten großer Städte darstellen, bewegen sich The Kills musikalisch vom klassischen Gitarren-orientierten Rocksound ab, der ihre bisherigen Werke auszeichnete. Dabei schrieb…
Auf ihrem zweiten Album erforscht die schwedische Indie-Pop-Künstlerin „Lucky Lo“ Esare die großen Themen – bzw. das Auf und Ab des Lebens in seinen vielen Ausprägungen. Der Titel „The Big Feel“ bezieht sich auf das große Gefühl der Verbundenheit mit bereits Verstorbenen, „Through The Eyes Of A Woman“ ist eine Reflexion über den inhärenten Schmerz…
Ein klassisches Pandemie-Thema – nämlich das Erforschen des Inneren im Verhältnis zum Äußeren – hat sich die Wahl-Wienerin Maria Elisabeth Thornton a.k.a. Liz Metta für ihr Debüt-Album „Introspection“ ausgesucht. Freilich ist der inhaltliche Aspekt bei diesem Projekt gar nicht so ausschlaggebend – denn eine Botschaft möchte Liz Metta jenseits des offensichtlichen Selbstfindungsaspektes der deskriptiven Lyrics…
Die Jugendfreundinnen Grace Ward und Jolee Gordon gründeten das Projekt Houndsteeth zu einer Zeit, in der sie auf dem New England Conservatory Jazz und Improvisation studierten. Damals war das Ganze als Zeitvertreib gedacht, um in der männlich dominierten Musikschule ein Mal unter sich sein zu können. Als das erste Houndsteeth-Album „Stain Your Tongue“ in die…
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