In seiner irischen Heimat und in den USA zählt der Songwriter Mick Flannery – auch unter KollegInnen – zu den…
In seiner irischen Heimat und in den USA zählt der Songwriter Mick Flannery – auch unter KollegInnen – zu den anerkannten Größen seiner Zunft. Der gelernte Steinmetz und Linkshänder hat dabei gar kein besonderes Rezept entwickelt, sondern lässt sich – auch noch auf seinem zehnten Album „Goodtime Charlie“ – von seiner musikalischen Neugier und der…
Ein bisschen seltsam drauf war Mitski ja immer schon. So begann sie ihre Karriere etwa als – auch musikalisch – beinhart agierende Indie-Musikerin mit einer gewissen kreativen Naivität und einer gesunden dilettantischen Einstellung die technischen Aspekte ihres Tuns betreffend. Dann entdeckte sie die Möglichkeiten elektronischer Mittel und entwickelte einen von abenteuerlich effektiven harmonischen und melodischen…
Nach dem, was Laufey mit ihrem Debüt-Album losgetreten hat, verwundert es nicht so richtig nicht, dass ihr zweites Werk „Bewitched“ schon bevor es nun erscheint, das erfolgreichste Jazz-Album ever ist (also zumindest bezogen auf Spotify-Vorbestellungen). Auch auf diesem Album legt die smarte Songwriterin wieder allergrößten Wert darauf, in dem von ihr bewusst gewählten musikalischen Setting…
Mit ihrem Solo-Debüt-Projekt leistet Romy Madley Croft – ihres Zeichens auch als Stimme des Londoner Art-Pop-Projektes The xx bekannt – etwas sehr Ungewöhnliches, denn das Album „Mid Air“ ist nicht mehr oder weniger als der erfolgreiche Versuch, den euphorischen Zustand des Abhebens in songorientierte Form mit einer Club-Scheibe musikalisch einzufangen. Dabei bedient sich Romy musikalisch…
Mit einer gewissen Selbstverständlichkeit und durchaus erfolgreich reiht sich das österreichisch/spanische Gespann Atzur in das Genre der Elektro-Artpop Duos ein – das hierzulande ja seit einiger Zeit von dem Leipziger Projekt Ätna dominiert wird. Im Vergleich agieren Atzur vielleicht weniger experimentell (Field-Recordings sind die einzigen produktionstechnischen Gimmicks) und setzen stärker auf Inhalte. Der Titel des…
In den 80ern nannte man das, was Marilies Jagsch auf ihrem neuen Solo-Projekt Maiija da macht, „Depri-Pop“. So einfach ist das heutzutage nicht mehr, denn erstens hat die österreichische Indie-Songwriterin auch auf ihren beiden vorhergehenden Projekten das Thema Melancholie zu ihrem Motto gemacht, zweitens ist das, was Marilies als Maiija macht, gar nicht depressiv (sondern…
Die isländische Band Árstíðir gehört zu jener Sorte skandinavischer Altpop-Acts, die sich zwar in ihrer Schrulligkeit eingerichtet haben und sich – wie viele ihrer Kollegen – Skandenamericana- und Folktraditionen vermengen und durchaus auch Spuren nordischer Melancholia in ihrem Material transportieren. Dann kommt in diesem Fall aber ein ABER: Anders als viele vergleichbare Acts belassen es…
Bereits seit 20 Jahren ist die ursprünglich aus Bochum stammende Wahlberlinerin Ena Soukou als Musikerin in allen möglichen Spielarten zwischen Techno- Electro-, Pop und sogar Schlager unterwegs (sie arbeitet auch als Auftrags-Songwriterin). Nun legt sie eine erste Solo-EP in eigener Sache unter ihrem Nachnamen Soukou heraus. Dabei geht es um fünf sehr persönlichen Tracks zum…
Manchmal ist es schon seltsam, auf welchen verschlungenen Wegen sich die Musikhistorie ihren Weg sucht, dabei manchen Umweg macht und teilweise wieder auf sich selbst verweist. The Sweet Serenades ist keine klassische Band, sondern das Projekt des schwedischen Soundfricklers Martin Nordvall, der dieses zweite Album unter dem Eindruck des plötzlichen Todes seines Vaters wie auch…
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