Ein Leben in Songs Das Älterwerden steht Dirk Darmstaedter gut zu Gesicht. Bei seinem Auftritt im gut gefüllten Stereo Wonderland…
Ein Leben in Songs Das Älterwerden steht Dirk Darmstaedter gut zu Gesicht. Bei seinem Auftritt im gut gefüllten Stereo Wonderland führt der Hamburger Singer/Songwriter mit amerikanischen Wurzeln mit leichter Hand und bemerkenswerter Gelassenheit durch ein Programm aus Songs, die praktisch sein ganzes (Musiker-)Leben Revue passieren lassen und dabei herrlich unaufdringlich Westcoast-Folk, Pop-Sensibilität und einen Schuss…
Anderer Ort, andere Zeit Manchmal ist ein Auftrittsort einfach ideal für eine Band. Quilt jedenfalls sind mit ihrem verträumt-vielseitigen Psychedelic-Folk beim Kölner Zwischenstopp auf ihrer von Gaesteliste.de präsentierten Deutschlandtournee im King Georg bestens aufgehoben. Denn wo sonst könnte man das Gefühl eines verruchten Schuppens am Sunset Strip oder im Haight-Ashbury der Spät-60er-Jahre besser simulieren als…
Der König der Runterbringer Mit seiner Band Chokebore hob Troy von Balthazar in den 90ern mit lautem Donnern das Genre Sadcore aus der Taufe: Mies gelaunte Musik für eine gelangweilte Jugend, die damals nicht nur Tocotronic-Fans begeisterte. Als Solist widmet sich der seit Langem in Europa heimische Amerikaner asketischen Lo-Fi-Popsongs mit Haken und Ösen, die…
Wurzellos In der Ankündigung zum Konzert von Alice Merton in der Kölner Wohngemeinschaft hieß es sinngemäß, dass die Kanadierin auf einer langen Reise sei, an deren Anfang sie aber gerade erst stehe. Dieser Widerspruch erklärt sich so: Die zur Zeit in Mannheim ansässige Alice, die mit ihrer jungen Band zwar schon seit drei Jahren zusammen…
Welt Aus. OBS An. Mit dem zur Tradition gewordenen Surprise-Act am dritten Festivaltag hatte sich die Festivalleitung dieses Mal richtig Mühe gegeben und mit den OBS-Veteranen Torpus & The Art Directors eine eher obskure Wahl getroffen, denn obwohl die bandspezifische Allergie-Kombination ein Leak bei der Catering-Crew ausgelöst hatte, der Tourplan der Band das Ganze eigentlich…
Welt Aus. OBS An. In der Nacht zum zweiten Festivaltag war der angekündigte Eisheiligeneinbruch gekommen, und ab da hieß es dann: Wetter aus. OBS an. Konstantin Gropper von Get Well Soon brachte es spät am Abend auf den Punkt, als er meinte, dass die Eisheiligen eben ganz schöne “ Fuckers“ seien. Der ganze Tag spielte…
Welt Aus. OBS An. Zum Glück hatte niemand bemerkt, dass ausgerechnet die 20. Jubiläumsausgabe des vielgelobten Orange Blossom Festivals an einem Freitag, den 13., begann. Und auch die Wettervorhersage, die pünktlich zum Konzertbeginn um 17 Uhr den angekündigten Eisheiligen-Wetterumschwung vorhergesagt hatte, hatte nicht funktioniert. Und so strömten dann, als die norwegische Band Heimatt (was übrigens…
Die musikalische Elster Das Publikum des in Berlin lebenden irisch/englischen Songwriters Ryan O’Reilly besteht vorwiegend aus jungen Damen, die entweder in Gruppen, oder an der Hand ihrer apportierten Boyfriends aufschlagen. Das ist vielleicht dadurch erklärlich, dass der Mann in seinen Songs – die er nun endlich auch ein Mal auf seiner Debüt-CD „The Northern Line“…
Kind Of Blue „Du bist ja ganz schön blau“, meinte Guðbjörg Tómasdóttir (alias Bubba) zu ihrer Partnerin My Larsdotter, als diese gerade ihre norwegische Cittra-Harfe auspackte. Das war dann aber nur im übertragenen Sinne lustig, denn man hatte sich entschlossen, die eh nicht besonders lumenstarke Beleuchtung des King Georg auf die blauen Lichtanteile zu beschränken,…