Wie aus einer anderen Welt Destroyer machen Popmusik, wie man sie noch nie gehört hat, schrieb diesen Sommer ein Rezensent…
Wie aus einer anderen Welt Destroyer machen Popmusik, wie man sie noch nie gehört hat, schrieb diesen Sommer ein Rezensent über „Poison Season“, das aktuelle Meisterwerk von Dan Bejars vielköpfigem Musikerkollektiv, und traf damit den Nagel auf den Kopf. Natürlich hat der wunderbar entspannte Sound zwischen lupenreinem Pop, samtigem Soul, spritzigem Cocktail-Jazz, einem Hauch von…
Lieder wie Butterbrote „Hello Cologne“, begrüßte Brian Lopez die wenigen Getreuen, die zu dem vorweihnachtlichen Konzert der beiden Arizoner den Weg ins Kölner Blue Shell gefunden hatten. „Das ist ja, als wären wir nie weg gewesen“, führte er dann aus, denn nicht zum ersten Mal spielten er und sein Kollege Gabriel Sullivan in der Domstadt.…
Alles ist erlaubt Eigentlich hatte Tom Liwa vor zwei Jahren angedroht, überhaupt keine Platte mehr machen zu wollen, doch zum Glück war am Ende die Musik doch stärker. Deshalb veröffentlichte der inzwischen in Ostwestfalen-Lippe heimische Duisburger Singer/Songwriter diesen Herbst gleich ein Doppelalbum mit den Flowerpornoes namens „Umsonst & draußen“ (auf Grand Hotel Van Cleef), das…
Lieder ohne Verfallsdatum Sie waren die Perwoll-Lemonheads, die deutsche Antwort auf Teenage Fanclub und eine der wenigen Bands, die es schafften, Indie und Pop zu verbinden, wie es sonst nur The Cardigans konnten. Die Rede ist natürlich von Subterfuge, die nach vier feinen Alben und einer letzten Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz Ende…
Sprungbretter Ein wenig befremdlich war die Sache schon, als das Konzert von Trixie Whitley im Kölner Luxor angekündigt wurde. Denn 2001 schließlich hatte Trixie Whitleys Vater, der 2005 verstorbene Chris Whitley, an gleicher Stelle, als das Luxor noch Prime Club hieß, unter einem sehr schlechten Stern auf der Bühne gestanden. Verständlich, dass seine Tochter heutzutage…
Nowhere Einer der Titel auf dem zweiten Album der New Yorker Songwriterin Doe Paoro, die an diesem Abend zusammen mit ihrem Kollegen Son Little das Programm in der Kölner Wohngemeinschaft bestritt, heißt „Wake Up In Nowhere“ – und irgendwo spielte sich das Ganze tatsächlich im musikalischen Nirgendwo ab. Denn weder das, was Doe mit ihren…
Der Mann im Mond Da hatte es sich also doch herum gesprochen, dass sich hinter dem kuriosen Bandnamen El Vy vor allen Dingen Matt Berninger von The National verbirgt. Und so war dann die Kantine in Köln ziemlich gut mit National-Fans gefüllt, die z.T. weit angereist waren, um auf diese Weise ihrem Idol noch mal…
Die Reise ins Schwarze Loch Bevor Anna von Hausswolff bei ihrem neuerlichen Besuch im Kölner Gebäude 9 dem zahlreich angetretenen Publikum demonstrieren durfte, wohin sie ihre musikalische Sinnsuche seit ihrem letzten Album „Ceremony“ geführt hatte (bzw. um das genauer zu definieren: Die Besucher an dieser Suche teilhaben ließ), kletterte Thomas Siebert a.k.a. And The Golden…