Grüße von der Erdnussgalerie Nachdem sich Sophie Auster einige Jahre Zeit gelassen hatte, nachdem sie 2006 mit ihrer selbstbetitelten Debut-CD…
Grüße von der Erdnussgalerie Nachdem sich Sophie Auster einige Jahre Zeit gelassen hatte, nachdem sie 2006 mit ihrer selbstbetitelten Debut-CD reüssierte, will sie es nun aber genau wissen. 2012 gab es mit der selbst produzierten EP „Red Weather“ ein erstes Lebenszeichen, mittels dessen Sophie andeutete, sich nun voll und ganz der Musik widmen zu wollen…
Wurde auch Zeit Was für ein Paket, was für ein Doppel. Mit Atreyu und To The Rats And Wolves kamen gleich zwei hochgradig spannende Bands ins Gruenspan. Die einen sind nach langer Pause wieder da, die anderen starten gerade durch und haben mit „Neverland“ ein tolles neues Album am Start. Am Ende aber wusste nur…
Stimmungsschwankungen Ein Mittwoch Abend in Hamburg. Es ist heiß, es ist schön, das Schulterblatt im Schanzenviertel ist bestens gefüllt. Mitten drin stehen Nathan Gray und Daniel E. Smith. Der eine ist der Sänger von Boysetsfire, der andere sein Kumpel und Mitmusikant, gemeinsam haben sie Grays Solo-Debüt „Nthn Gry“ gemacht, gemeinsam haben sie eben im winzigen…
Hot Hot Heat Reingehen. Schwitzen. Sofort und ohne Ausnahme. Das Logo kocht, jeder kocht, es tropft nicht von der Decke, es regnet Kondenswasserstrahle von der Decke. Against Me! und auch The Prosecution machen den jeden einzelnen Besucher des ausverkauften Clubs fertig. Und jeder einzelne Besucher genießt es, liebt es, verlangt mehr. Konzert des Jahres? Ganz…
Die düstere Verlockung Es braute sich etwas am Berliner Abendhimmel zusammen. Doch das, was sich schließlich wie ein Gewitter über der Menschenmenge im „about blank“ entladen sollte, war alles andere als eine tropfnasse Überraschung von oben. Das Trio Algiers aus Atlanta war mit einem zusätzlichen Schlagzeuger auf der Bühne unter vollstem Einsatz dabei, die sommerlich…
Gehen sehen summen Der dritte und letzte Festivaltag begann dann im Spiegelzelt mit einem eher harten Brocken: Das Stargaze-Orchester trat in einer seiner vielen Verkleidungen an das Publikum heran und spielte orthodoxen Avantgarde-Quatsch: Ein Streichquartett nach dem Ballett-Projekt „Enjoy Your Rabbit“ von Sufjan Stevens und ein Treatment eines Deerhof-Titels. Das war dann eher nichts für…
Gehen sehen summen Mit fast schon heiterer Demut räumen die Macher des Haldern Festivals im diesjährigen Festival-Magazin „Dat Blatt“ ein, dass die 32. Auflage des musikalischen Erfolgsrezeptes vom Niederrhein „nichts Besonderes“ sein würde. Im Zeitalter der sich aufdrängenden Superlative ehrt dieses natürlich und zeugt von der nach wie vor maßgeblichen Bodenständigkeit der Veranstaltung – es…
Nur scheinbar unspektakulär Abtauchen mit Lee Ranaldo: Die vielen leidenschaftlichen, persönlich gefärbten Ansagen, mit denen der frühere Sonic-Youth-Gitarrist vor 15 Monaten bei seinem fabelhaften letzten Gastspiel an gleicher Stelle auch zwischen den Songs beeindruckt hatte, fehlen bei seiner Rückkehr ins leider nur recht spärlich besuchte Kölner Gebäude 9. Stattdessen lässt der grundsympathische amerikanische Gitarrentüftler samt…
Ende gut… Nein, ein Auftritt für die Ewigkeit war das Düsseldorfer Konzert der zu Recht allenthalben hochgelobten kanadischen Singer/Songwriterin Julie Doiron nun wirklich nicht, denn dafür kamen einfach zu viele widrige Umstände zusammen. Fast 40 Grad Sommerhitze draußen, freier Eintritt, eine überschaubare Gage per Hutspende, das ständige Kommen und Gehen der Terrassengäste auf dem Weg…