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  • Wir sind Fucking Independent Festival 2005 – 01.-02.10.2005 – Köln, Blue Shell / Stereo Wonderland

    Hoch die Tassen! Ganz so, als gäbe es keine Krise in der Branche, haben es die Macher des Fucking Independent Festivals geschafft, eine feste Größe links der Mitte im Kölner Konzertkalender zu etablieren. War die Sache anfangs nur eine – sicherlich von vielen belächelte – romantische Idee und eine Trotzreaktion auf das Abwandern der Popkomm,…

  • Chris Cacavas, Sid Hillman – 29.09.2005 – Köln, Gebäude 9

    Don Quijote Es ist ja selbst für etablierte Acts ein Wagnis, sich ohne aktuelle Scheibe auf Tour zu begeben. Wenn dann noch der Umstand hinzukommt, dass es, wie an diesem Tage, den Wintereinbruch mit kühlen Temperaturen und Regen zu begießen gibt, dann kann man nur den aufrechten Mut von Künstlern wie Chris Cacavas und Sid…

  • Freunde der Nacht/Ruhe – 25.09.2005 – Dortmund, Bakuda

    Nagels Welt Hinter dem schönen Projektnamen verbirgt sich natürlich Nagel, ansonsten Sänger von Muff Potter, der im Moment die Tage bis zur Veröffentlichung des neuen Muff-Potter-Albums „Von wegen“ am 07.10.2005 rückwärts zählt und sich die Zeit des Wartens mit Solokonzerten vertreibt, bei denen er sich – wie an diesem Abend im Rahmen des Ping Pong…

  • Maria Solheim, Der Automat – 23.09.2005 – Hamburg, Knust

    Countrygirl Jener Automat, der für Maria Solheim das Vorprogramm im Hamburger Knust bestritt, ist zum Glück kein solcher, sondern ein energiegeladener, kurzweiliger, hanseatischer Entertainer, der sich als „sowas ähnliches wie einen Songwriter“ sieht. Bewaffnet mit einer akustischen Gitarre und einer Multimediaanlage in Form eines Diaprojektors, auf dem illustrierenderweise unscharfe, schlecht sortierte, aber spaßige Familiendias eingeblendet…

  • The Subways, Suzie Rock – 22.09.2005 – Hamburg, Grünspan

    Die Queen und ihr König Nach einem Gig im Vorprogramm von Weezer im Sommer und zwei Showcases vor knapp zwei Monaten kamen The Subways nun erneut nach Deutschland, um auf der von Gaesteliste.de präsentierten Tour ihr jüngst erschienendes Album „Young For Eternity“ vorzustellen. Dass dieses ebenso großartig ist wie ihre Live-Qualitäten steht außer Frage, spannend…

  • The Magic Numbers, Shout Out Louds – 21.09.2005 – Köln, Gebäude 9

    Kleiner Aufwand, große Wirkung Daheim in Großbritannien spielen The Magic Numbers längst in den großen Hallen. In London wurden für die Konzerte im Oktober 4 000 Tickets verkauft – und es hätten vermutlich noch mehr sein können, doch für weitere Auftritte in der englischen Hauptstadt war leider kein Platz mehr im Tourneeplan. Hierzulande reichen dagegen…

  • Malcolm Middleton – 20.09.2005 – Köln, Gebäude 9

    Ein trauriger Eisberg Was wäre eigentlich, wenn Malcolm Middleton aus dem Nichts käme? Wäre er die Entdeckung der Traurigkeit in der Popmusik? Würde er ignoriert werden? Seine tragende Rolle als instrumentelles Mastermind bei Arab Strap sichert ihm zumindest das Interesse dieser Fans. Doch wenn er alleine Musik macht, ist es nur noch ein Soloprojekt –…

  • Art Brut, iDou – 15.09.2005 – Berlin, Roter Salon / 17.09.2005 – Münster, Gleis 22

    Punkrock ist nicht tot Die Hype-Maschinerie der britischen Musikpresse läuft auf Hochtouren und man muss schon arg aufpassen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Da werden uns Namen wie The Subways, The Rakes, Nine Black Alps, Hard-Fi oder die Editors um die Ohren geschlagen und letzlich bleibt das ganze Geschmacksache. Großartigen Geschmack beweisen jedenfalls…

  • The Real McKenzies, Far From Finished – 15.09.2005 – Hamburg, Knust

    Schottland und so Als The Real McKenzies zuletzt im Hamburger Knust spielten, taten sie es noch als Support für die Terrorgruppe. Diesmal waren sie als Headliner vor Ort und der war noch eine kleine Nummer zu groß für die schottischen Kanadier. Nicht ganz die Hälfte des Clubs war gefüllt, was aber der Stimmung keinen Abbruch…

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