Emoh is where you’re happy Es ist geradezu paradox: Da hat sich Lou Barlow nach rund zwanzig Jahren im Musikbusiness…
One Life Away M. Ward beginnt sein Set alleine mit einer virtuosen Improvisation auf der Westerngitarre, die eine ganze Zeit dahinplätschert, aufbrandet, um sich wieder zurückzunehmen, sich hierhin und dorthin wendet, wie M. Ward selbst, der auf der Bühne hin und her tiegert. Etwas nach vorne übergebeugt und die Schildmütze tief ins Gesicht gezogen. Nach…
Groß! Ein Konzert irgendwo auf der Welt. „Ich hol‘ uns mal zwei Pils“, heißt es. Bei Moby sagt man: „Nehmen wir noch einen Drink, bevor es losgeht?“ Sätze wie „Gehst auch zu Maximo Park?“ oder „Scumbucket gestern haben derbe Arsch getreten.“ sind an sich keine Seltenheit. Bei Moby hört man: „Mist, Meat Loaf spielt genau…
Ein Bier ohne Samba Da waren die Augen wohl größer als der Bauch: Wegen einer zu geringen Nachfrage im Vorverkauf war das Konzert der kleinen Französin kurzfristig vom gediegeneren Stollwerck ins eher erdige Gebäude 9 verlegt worden. Für viele der dann doch sehr zahlreich eintrudelnden Gäste dürfte dieses ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein, ist doch…
Do it again! So kann’s manchmal gehen: Vor rund vier Jahren nahmen Nada Surf die damals völlig unbekannte L.A.-Band Rilo Kiley als Support mit auf ihre erste US-Tournee, und obwohl Matthews Caws und die Seinen in der Zwischenzeit mit „Let Go“ ihr ohne Zweifel bestes Album veröffentlicht haben und auf ihrem im September erscheinenden neuen…
Klinkenputzen de luxe Wie schafft man es, fünf Acts, von denen derzeit eigentlich (fast) keiner auf Tournee ist, zu exklusiven Auftritten in Philadelphia zu überreden? Zum einen lädt man sie ins schönste Venue der (Vor-) Stadt, das Tower Theatre in Upper Darby, ein, zum anderen bindet man das Minifestival in eine Konferenz des nicht-kommerziellen Radios…
Ein Hit und mehr Wie eine Woche beginnt, so soll sie auch aufhören: Während Rise Against ein paar Tage zuvor das Hamburger Knust ausverkauft hatten, so taten es ihnen die Caesars nach und füllten das Molotow ebenfalls bis auf den letzten Platz. Und noch um einiges mehr, denn wieder einmal (wie schon bei Billy Talent…
Breakfast Club Nein, richtig voll war es an diesem Abend nicht im Prime Club. Schließlich waren alle hippen Menschen (oder zumindest die, die sich dafür halten) auf der anderen Rheinseite, um everybody’s favorite hype of the moment, den Kanadiern Arcade Fire, zu huldigen. Dabei gab es allen Grund, sich das Idlewild-Konzert anzuschauen, immerhin war der…