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  • Tegan And Sara – Kein Einzelfall

    Nicht allzu viele Menschen können von sich behaupten, eine bessere Hälfte zu besitzen, die einem selbst so ähnlich ist, dass es der Außenwelt manchmal schwer fällt, mit einem nur flüchtigen Blick Unterschiede fest zu machen. In dieser Situation versucht man entweder sich mit allen Mitteln gegen das bestehende Einheitsbild zu wehren oder man geht den…

  • Get Well Soon – Mal gucken

    Konstantin Gropper gibt sich wirklich Mühe. Es reicht ihm einfach nicht, tolle Songs mit großartigen Arrangements zu schreiben (und einzuspielen) – auch die Texte müssen von jedwedem Ruch der Banalität und Gewöhnlichkeit befreit werden. So gibt es hier mehr Zitate und Querverweise aus Philosophie, Literatur, Filmkunst und Poesie als in so mancher Kleinstadtbibliothek zu finden…

  • Tindersticks – The Englishman Who Climbed Up A Hill And Went Down An Album

    Als Stuart A. Staples 2006 sein zweites Solo-Album „Leaving Songs“ vorlegte, schien der Mann mit sich im Reinen. „Leaving Songs“ klang im Prinzip wie ein ganz normales Tindersticks-Album und Stuart sagte damals auch, dass er eigentlich gar keine anderen Ambitionen gehabt hätte, als eben genau die eingeschlagene Richtung zu verfolgen. Das war damals schon ein…

  • Ulme – Da geht noch mehr!

    Mit „Tropic Of Taurus“ haben Ulme vor wenigen Wochen ein mal wieder schlicht fantastisches Album veröffentlicht, deren Lieder wir in unserer Rezension als „eindrucksvoll und intensiv, intim und berauschend“ beschrieben. Doch auch die anderen waren begeistert. Die Visions-Kollegen zum Beispiel schrieben von einem „mäandernden, tonnenschweren Wohlklang“, das Mainstage sprach von einem „Herbststurm, der einem eisige…

  • Martha Wainwright – Spatzen-Klebstoff

    Bislang zögerte Martha Wainwright stets, auf Französisch zu singen – obwohl ihre ganze Familie damit keine Probleme hat (Mutter und Tante Kate & Anna McGarrigle singen auch auf Französisch) und obwohl sie perfekt Französisch spricht – sogar ohne erkennbaren kanadischen Akzent. Nun liegt mit „Sans fusils, ni souliers, a Paris“ (was soviel heißt wie „ohne…

  • Faith And The Muse – Gelebte Träume

    „Ankoku Butoh“ haben William Faith und Monica Richards alias Faith And The Muse ihr neues Werk betitelt, mit dem sie sich nach sechsjähriger Veröffentlichungspause endlich zurückmelden. Um einem möglichen Missverständnis gleich zu Beginn vorzubeugen: Dass wir so lange nichts von dem in Kalifornien beheimateten Duo gehört haben, bedeutet nicht, dass den beiden ihre Band inzwischen…

  • Hello=Fire – „Things find you!“

    Noch immer sagt der Name Dean Fertita nur den wenigsten etwas, dabei war der sympathische Amerikaner Aushilfsmusiker bei The Raconteurs, ist Keyboarder von QOTSA und natürlich auch Gitarrist / Songwriter der neuen Supergroup The Dead Weather. Mit seinem Alleingang unter dem Namen Hello=Fire lebt er nun die Liebe zu allen musikalischen Spielarten der 60s aus,…

  • John Vanderslice – Nomen est omen

    Jeder von uns hat einen. Manche mögen ihn, manche würden ihn am liebsten ändern. Wir sprechen von Namen. John Vanderslice hat sein neuestes Album sogar „Romanian Names“ genannt und so nutzen wir die Gunst der Stunde, ihn etwas genauer darüber zu befragen. Vor seinem Konzert in Berlin lässt er uns des Weiteren aufgeschlossen an seinen…

  • Svengali – Mit Sushi in den Musikolymp

    Svengali ist der Name einer britischen Comedy-Serie, die derzeit im Internet für Furore sorgt. Svengali ist eine Persiflage auf die britische Musikindustrie und begeistert Fans mit Gastauftritten berühmter Musiker und VIPs der englischen Musikszene. Der Schauspieler Jonathan Owen verkörpert den Protagonisten Dixie, Manager der Band The Premature Congratulations, immer auf der Suche nach dem Traumdeal…

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