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  • Bright Eyes – Seelenklau auf dem Flughafen

    Also für jemanden, der bei Fans und Journaille gleichermaßen als unberechenbares, emotionales Sensibelchen gilt, macht Conor Oberst an diesem Tag einen vergleichsweise stabilen, ja heiteren und gelassenen Eindruck. Demonstrativ eine Flasche Wasser umklammernd – was nach dem volltrunkenen Desaster bei seinem letzten Besuch im Köln definitiv ein gutes Zeichen ist – und verhalten grinsend, scheint…

  • Emil Bulls – Ob mit Strom oder ohne

    Von Anfang an haben die Emil Bulls polarisiert. Für die einen waren die bayerischen Jungs nur eine schnöde, eine weitere NuMetal-Kapelle, die im Fahrwasser von Korn, den Deftones und Co. fuhr bzw. immer noch fährt. Für die anderen gehören sie seit „Angel Delivery Service“ zu den aufregendsten und spannendsten Bands der Republik, die sich stetig…

  • Brett Anderson – Keine Abkürzung!

    Mit dem Namen Brett Anderson bringt man natürlich in erster Linie die Bands Suede und The Tears in Verbindung – dort hat es aufregenden, schwelgerischen und exaltierten Britpop gegeben, viele Metaphern in den Songtexten und auch den ein oder anderen Gossip-Bericht in den Medien – schließlich war und ist Brett Anderson immer jemand gewesen, der…

  • Client – Der Pass im Kühlschrank

    Machen wir uns doch nichts vor: Anfang des neuen Millenniums war der klassische, unschuldige Elektropop, der in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts seine Geburt erlebte, doch im Prinzip schon ausgestorben. Die Reste davon in Techno und HipHop versickert oder von den wenigen Überlebenden, wie z.B. den Gründervätern von Depeche Mode zu einer eigenen Kunstform…

  • Maria Taylor – Durch die Blume

    Da waren einmal diese beiden Freundinnen – Maria Taylor und Orenda Fink – aus dem kleinen Kaff Birmingham, Alabama, die nichts lieber wollten als zusammen zu musizieren und dann auszogen in die große Stadt, um ihr Glück zu suchen. Sie gründeten das Projekt Azure Ray und erfreuten Fans wie Kritiker gleichermaßen mit leicht versponnenen, wunderschönen…

  • Jesse Malin – Aus der Gosse zu den Sternen

    Es gibt sie noch, die aufrechten Rock N Roller. Männer mit ihren Gitarren, die sich nicht um Moden und Trends kümmern, die aber andererseits auch alt genug sind, den Rock N Roll im Blut haben zu können, ohne ihn neu entdecken zu müssen und die ihr Ding (vielleicht deswegen) unbeirrt durchziehen und dabei manch Nachgeborenem…

  • Mardi Gras. BB – Auf den Spuren von Napoleon

    Endlich gibt es einmal die Gelegenheit zu einem zünftigen Wortwitz: Mardi Gras. BB, Deutschlands erste und einziger Spielmannszug mit Gitarrespielendem Doc, Reverend, DJ und Stehtrommlern, juckt es (im Exil) – und weit und breit ist nichts in Sicht, mit dem sie sich kratzen könnten, denn das Scratchen wurde dem bandinternen DJ Mahmut aus stilistischen Gründen…

  • Eleni Mandell – Händchenhalten

    Eleni Mandell hat mit „Miracle Of Five“ ihren eigenen Stil gefunden, so scheint es. Orientierten sich die bisherigen Scheiben immer gerne an bestimmten Fixpunkten der Musikhistorie, so erscheinen die neuen Songs unter einem ganz eigenen Aspekt. Obwohl bereits die noch leicht verstiegenen Songs ihrer CDs „Wishbone“ oder „Snakebite“ ihren eigenen Charme hatten und sie auch…

  • Anajo – Für unterwegs

    Auf Gaesteliste.de dürfte man in der Vergangenheit nahezu regelmäßig über den Namen Anajo gestolpert sein – kein großes Wunder, denn wer gute Musik macht, über den verliert man gerne viele Worte. Die drei Augsburger Oliver Gottwald (Gesang, Gitarre), Michael Schmidt (Bass, Keyboards) und Ingolf Nössner (Schlagzeug) touren nicht nur unermüdlich durch die Clubs und Hallen,…

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