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  • The Folk Implosion – Ich will gar nicht wissen, was irgendjemand über mich denkt!

    Auf rund 20 Platten findet sich Lou Barlows Name bereits wieder, doch nach seinem letzten Album der Folk Implosion vor drei Jahren – zugleich das erste seiner Karriere, das in den USA auf einem Majorlabel herauskam – schien plötzlich Schluss zu sein. Sein Folk-Implosion-Partner John Davis kehrte dem Musik-Biz den Rücken, Sebadoh lösten sich auf,…

  • The Postal Service – Sie haben Post!

    Eines gleich vorweg: „Give Up“, das erste Album von The Postal Service, ist eine märchenhaft schöne Platte. 80er-Jahre-inspirierter Synth-Pop, der an die besten Momente von The Human League, OMD und New Order erinnert und zudem mit einem Sänger aufwarten kann, dessen organischer, aber dennoch federleichter Gesangsstil einen perfekten Gegenpol zu den super-poppigen Songs bildet. „Such…

  • Ian McCulloch – Der Rutscherich

    Das neue Album von Bunnyman Ian McCulloch – erst sein zweites Werk unter eigenem Namen – heißt „Slideling“ – was wohl soviel bedeuten könnte wie „Rutscherich“. Was zum Teufel ist ein „Rutscherich“? „Ein ‚Rutscherich‘ ist jemand, der die metaphorische Rutsche des Lebens herunterrutscht. Es gibt auch einen Kletterich. Vielleicht nenne ich mein nächstes Album so.…

  • Joe Jackson Band – Die guten 15%

    Also eines kann man Altmeister Joe Jackson nun wirklich nicht vorwerfen: Dass er nämlich musikalisch irgendwie auf der Stelle träte. Es gibt ja praktisch nichts, was der Mann noch nicht gemacht hat: Mit den Wurzeln im Jazz begann Joe in den 70er Jahren mit der Joe Jackson Band und den Tonträgern „Look Sharp“, „I’m The…

  • Martin L. Gore – Der Fremdgänger

    Wie sagte Charlotte Roche unlängst so treffend? „Martin Gore ist nicht so die Stimmungskanone, gut, dass er bei Depeche Mode ist und keinen Partyservice leitet oder Karnevalsumzüge organisiert.“ Eine Sicht, die das neue Soloalbum Martins, in Anlehnung an sein erstes Werk „Counterfeit 2“ betitelt, zu unterstreichen scheint. Wie schon beim Vorgänger finden sich hier ausschließlich…

  • Fireside – Treffen ins Schwarze

    „Ich bin ein ziemlich ungeduldiger Typ, ich möchte ganz viele verschiedene Sachen machen, aber am liebsten alles gleichzeitig“, gab Kristofer Aström bei seinem letzten Zusammentreffen mit Gaesteliste.de zu Protokoll. Gerade mal ein halbes Jahr liegt die Veröffentlichung seines wunderschönen letzten Soloalbums „Leaving Songs“ zurück, dieser Tage gibt es sogar noch einen EP-Nachschlag namens „Dead End“…

  • The Yardbirds – Die Gummiband

    Nachdem sich heutzutage auch die Nachgewachsenen – wie z.B. die White Stripes – als bekennende Yardbirds Fans outen, ist der Moment ja sicherlich nicht so ganz falsch gewählt, diese Institution des britischen Gitarrenrock – oder besser dessen Geburtszelle – durch eine Re-Union wieder ins Gedächtnis zurückzurufen. Der Name „The Yardbirds“ löst bei vielen Musikliebhabern heutzutage…

  • Lucinda Williams – Happy Sad

    „Ich sehe mich in erster Linie als Songwriterin. Das Musikbusiness ist kein Teil meiner eigentlichen Tätigkeit. Dass diese neue Platte recht schnell nach der letzten erscheint, verdanke ich lediglich dem glücklichen Zufall, dass ich die Songs schneller als sonst üblich zusammenhatte. Ich hatte einfach Dusel. Wer weiß, was nach dieser Platte passiert? Vielleicht schreibe ich…

  • Handsome Family – Blut und Diamanten in der Stadt der Hunde

    Die Handsome Family – das ist das Ehepaar Rennie und Brett Sparks – treibt ja nun schon seit einigen Jährchen ihr „Unwesen“ auf der Musikszene. Rennie und Brett machen sich einen Spaß daraus, uns mit scheinbar lieblichen, offensichtlich bestenfalls melancholischen Alt-Country-Balladen zu erfreuen, die von Brett liebevoll arrangiert und mit sonor-lakonischem Timbre vorgetragen werden. Hört…

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