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  • Cowboy Junkies – Offen für alles

    Manche Gruppe wird über Nacht deine Lieblingsband. Vielleicht hörst du sie nur einmal, aber sie erwischt dich sofort, und am nächsten Morgen gehst du los und kaufst all ihre Platten, gehst zu den Konzerten, nervst deine Freunde mit Stories von der Band und erzählst jedem, der es nicht wissen will, wie großartig die Musik doch…

  • Nic Dalton – The Wonderous World of Half A Cow Records

    Natürlich gibt es viele kleine, sympathische Plattenfirmen, aber Half A Cow platziert sich in puncto liebenswerter Eigensinn trotzdem noch auf den vorderen Plätzen. Je nach Sichtweise seit zehn bzw. zwölf Jahren werkelt Nic Dalton im australischen Sydney an seinem kleinen, aber feinen Pop-Imperium, und auch wenn es nach einer kleinen semi-kommerziellen Zwischenoffensive Mitte der 90er…

  • The Black Crowes – Per Rückwärtsgang in die Zukunft, oder: Coolness siegt!

    Düsseldorf, Hilton Hotel. Interviewtermin mit den Black Crowes. Es ist 14.15 Uhr und die Band, bzw. das, was von ihrer Originalbesetzung noch übrig geblieben ist, schlurft in einer schwer zu definierenden Mischung aus Coolness, Lässigkeit und Langeweile in die Hotelsuite: Schlagzeuger Steve Gorman, Gitarrist/Songschreiber Rich Robinson und dessen singender Bruder Chris. Letzter ist zwei Tage…

  • Hazeldine – Die verlorenen Töchter

    „Double Back“ heißt das neue Album von Hazeldine, das bedeutet etwa soviel wie „zurücksetzen“. Shawn Barton, neben Tonya Lamm und Anne Tkach eine der drei Damen, die in der Summe Hazeldine ausmachen, beschreibt das so: „Das ist wie wenn Du Dich in einer fremden Stadt total verfahren hast, und dann jemandem nach dem Weg fragst.…

  • Boiler Room – Hybrid

    Das muß schon frustrierend sein: Da hat man ein komplettes, rockendes Album fertig im Kasten, man ist verdammt stolz darauf und will es natürlich in die Läden bringen. Dann aber hört man plötzlich von Personalwechsel und internen Schwierigkeiten bei der Plattenfirma, und man wartet und wartet und wartet. Dann hat man die Faxen dicke, bittet…

  • Bardo Pond – Lost in Music

    Die Liner Notes der Vorab-CD der vierten Bardo Pond CD auf Matador, „Dilate“ besagen, daß sich das Quintett mit diesem Werk zweifelsohne in die erste Liga der wichtigsten Rock-Bands dieses Planeten spielen werden. Rock-Band? Sicherlich, Bardo Pond spielen Musik mit dem Instrumentarium einer Rock-Band, aber ansonsten stehen die Bardos doch irgendwie für epische Soundwände, ausschweifende…

  • Lupine Howl – Freiheit

    Dem Debüt-Album „The Carnivorous Lunar Activities Of…“ von Lupine Howl kann man förmlich anhören, daß hier Menschen am Start sind, die endlich frei sind und das machen konnten, was sie schon immer machen wollten. Die Rede ist von Sean Cook, Mike Mooney und Damon Reece, dem Kern von Lupine Howl. Die drei waren bis letztes…

  • My Vitriol – Haupt- und Nebenrolle

    „Die Presse in England ist schon auf unserer Seite – im Moment zumindest. Aber man kennt das ja: Erst veranstalten sie einen großen Hype, und wenn sie dann keinen Bock mehr haben, geht’s in die andere Richtung. Wir versuchen, das alles nicht so sehr an uns herankommen zu lassen“, meint My Vitriol-Sänger Som Wardner über…

  • The Silos – Blut und Tränen

    „Laser Beam Next Door“ heißt das neue Album von Walter Salas-Humara und den Silos. Auf dem Cover zu sehen ist ein Mädel, das offensichtlich auf die nächste Tür verweist. Was meint denn das? „Es geht dabei um den Gedanken, daß um dich herum – also z.B. auch nebenan, große spirituelle Kräfte existieren, die man nur…

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