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  • Dr. Robert – Der Niederländer

    Robert Howard alias Dr. Robert ist der ehemalige Kopf der ehemaligen Blow Monkeys. Zunächst irrwitzigerweise als „Jazzpunk“ umschrieben, machte diese Band Mitte der 80er durch glitzernde, überproduzierte Pop-Juwelen von sich reden. Diese Zeiten sind vorbei. „I’m scraping all my make-up off“ singt Robert auf dem Titeltrack seiner vierten Solo-Scheibe, „Flatlands“. Es ist dies eine ziemlich…

  • Nadine – Der Rocker im Songpelz

    Nadine’s Frontmann, Adam Reichmann, kommt so unscheinbar daher, daß man ihn gerne auch schon mal übersieht. Mit Turnschuhen, strähnigem Haupthaar und einem schludrigen Windbreaker sitzt der Mann inventarähnlich in der Ecke. Dabei hat er’s faustdick hinter den Ohren: In einem Akt subersiver Anarchie entert Adam am Abend des Interviews bei einem Konzert der angesagten US-Combo…

  • Sunna – Die Erleuchteten

    Um es hinter uns zu bringen: Sunna ist ein Begriff aus dem Islam und steht für Jon Harris und seine Mannen für den Weg der Erleuchtung im weitesten Sinne (nicht im religiösen). Darüber hinaus möchte man die Namensgebung der Band nicht weiter kommentieren. Und um eine Band handelt es sich in der Tat, auch wenn…

  • Teenage Fanclub – Im Fernsehen mit Teenage Fanclub

    13.30 Uhr, Köln, Hotel Mercure: Norman Blake, Gerard Love und Raymond McGinley teilen in der Hotelbar die letzten Pressevertreter unter sich auf. Der Teenage Fanclub ist in der Stadt, um sein neustes Werk mit dem pfiffigen Titel „Howdy!“ zu erklären. Dabei gibt es eigentlich nicht viel, das erklärt werden müsste. Wie schon die letzte Platte…

  • Movietone – The Cinematic Orchestra

    Eigentlich hatten sich Movietone einen anderen Namen ausgesucht, den aber ihr Label scheußlich fand, und letztendlich blieben der Band ungefähr drei Minuten, um einen neuen Namen zu finden. Beim Interview mit der Gästeliste in Köln kann Kate Wright darüber lachen. In Wirklichkeit war die Situation wohl damals weniger entspannt. Anfangs war es wirklich nicht viel…

  • Hefner – Stadtmenschen

    „Ich habe ein schreckliches Gedächtnis“, meint Hefner-Kopf Darren Heyman, indem er mich offensichtlich bar jedweden Wiedererkennens begrüßt, obwohl wir uns erst vor kurzem angeregt unterhielten, „das ist aber nicht persönlich zu nehmen. Manchmal vergesse ich sogar meine Songtexte.“ Na vielleicht ist das ja auch mit ein Grund, warum Darren Musiker ist. Denn die Songs z.B.…

  • Michael Hall & The Woodpeckers – Rat‘ mal, wer zum Essen kommt…

    Michael Hall ist wieder da. Plötzlich und beinahe unerwartet kommt der Mann mit neuer Band, neuen Songs und neuem Elan wieder zum Vorschein, dessen letzte Scheibe, „Day“, ja schon so lange zurückliegt, daß man ihn beinahe vergessen hatte. „Es ist in unserem Alter schwierig, regelmäßig Rockmusik zu machen“, erklärt er diesen Umstand, „viele von meinen…

  • The Bevis Frond – Mit Spaß bei der Sache

    Kein Jahr nach dem letzten Bevis-Frond-Studioalbum „Vavona Burr“ erschien Anfang des Jahres das erste Livealbum der britischen Psychedelic-Oldskooler, auf dem Alleskönner Nick Saloman, der auf seinen Studioplatten vom Songwriting über die Instrumentierung und die Produktion bis hin zum Design alles alleine in seinem Zuhause im Londoner Stadtteil Walthamstow macht, von seiner langjährigen Liveband begleitet wurde.…

  • Fuschimuschi – Die Postmoderne auf Abwegen

    „Wirklich überrascht war ich über die guten Reaktionen auf unser neues Album eigentlich nicht“, sagt Ober-Fuschimuschi Math-Ice beim Gästeliste-Interview im Mediapark zu Köln. „Ich denke, dass wir durch die erste CD [„Shortstories“] schon einen kleinen Bonus bei der Presse hatten.“ Das ist fast noch untertrieben, denn Zitate wie „souliges Patchwork à la Bran Van 3000…

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