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  • The Dream Syndicate – Zwischen Gestern und Morgen

    The Dream Syndicate? Da war doch mal was? Richtig: Mitte der 1980er Jahre stürmte dieses Trio junger Herren zusammen mit der Bassistin Kendra Smith in Los Angeles aus den Übungskellern hervor, um zusammen mit anderen Bands aus der Gegend – wie Green On Red, den Bangles oder den Long Ryders – einen Musikstil zu etablieren,…

  • Jen Cloher – „Ihr seid nicht allein!“

    Bissig, geistreich und poetisch gibt sich Jen Cloher auf ihrem vierten, selbstbetitelten Album und unterstreicht, dass sie in ihrer australischen Heimat völlig zu Recht zu den wichtigsten Vertreterinnen des zeitgenössischen Queerfolk zählt und dabei weit mehr ist als nur die Macherin des Labels Milk! Records und die Partnerin von Courtney Barnett. Ihre freimütigen Songs voller…

  • Mary Epworth – Das große Krabbeln

    Es kommt sicherlich nicht von ungefähr, dass Mary E. Epworth sich für ihre neuen Scheibe „Elytral“ auch gleich eine neue Frisur zugelegt hat (auch wenn sie sagt, dass ihre langen Haare ihr einfach zu schwer geworden seien). Denn neue Lebensabschnitte verlangen schließlich nach einer solchen Maßnahme – und einen neuen Lebensabschnitt stellt „Elytral“ – zumindest…

  • Lilly Among Clouds – Traut dem Pop doch mal mehr zu!

    In Zeiten, in denen Popmusik aus Deutschland deutschsprachig und eine möglichst originalgetreue Kopie englischer oder amerikanischer Vorbilder zu sein hat, ist Elisabeth Brüchner alias Lilly Among Clouds eine wohltuende Alternative. Auf ihrem feinen Debüt „Aerial Perspective“ offenbart die Würzburgerin mit ihrer ungewöhnlich, aber stets besonders klingenden Gänsehaut-Stimme ein unverhohlenes Faible für klassische Popmelodien, weigert sich…

  • EMA – Weggespült

    Als Popstar ist Erika M. Anderson – die sich kurz und bündig EMA nennt, seit sie mit ihrem Bandprojekt Gowns abgeschlossen hat – denkbar ungeeignet. Zum einen, weil sie deutlich größer ist als alle amtierenden Pop Stars, zum anderen, weil sie sich aus Popmusik auch gar nicht so viel macht (auch wenn ihr auch auf…

  • The Duke Spirit – Bauchgefühl statt Kopfarbeit

    The Duke Spirit sind derzeit nicht aufzuhalten. Nachdem die britische Rock-Band um Frontfrau Liela Moss letzten Sommer aus einem längeren Winterschlaf erwacht ist, geht es Schlag auf Schlag. Erst letztes Jahr im Mai erschien das ausgezeichnete Album „KIN“, nur wenige Monate später die 4-Track-EP „Serenade“ mit ausschließlich neuem Material, zu Weihnachten gab es das saisonale…

  • The Black Angels – „Kunst kann man nicht erzwingen“

    „The Black Angels spielen Psychedelic Rock, als ob die 1960er nie aufgehört hätten. Sie sind die absoluten Meister des Genres“, schrieb die New York Times einst über das Quintett aus Austin, doch mit ihrem dieses Frühjahr erschienenen fünften Album, „Death Song“, beweisen Frontmann Alex Maas und die Seinen deutlich, dass sie anders als viele ähnlich…

  • Elif – Menschliche Zeitdokumente

    Elif Demirezer gehört zu den wenigen Künstlerinnen, die die Teilnahme am Casting-Show-Overkill Ende des letzten Jahrzehnts nicht nur überstanden haben, sondern sogar einen Nutzen daraus ziehen konnten. Als 2013 Elifs Debütalbum „Unter meiner Haut“ erschien, war die Welt wohl bereit für die eigenen Songs mit deutschen Texten, die die smarte Berlinerin von Anfang an hatte…

  • Aldous Harding – „Ich genieße inzwischen alles viel mehr“

    Die Emotionen sind echt, der Titel trotzdem eher eine Mogelpackung: Eine „Party“ im konventionellen Sinne veranstaltet Aldous Harding natürlich auch auf ihrem zweiten Album nicht, aber mit PJ Harveys langjährigem Wegbegleiter John Parish am Mischpult hat die neuseeländische Ausnahme-Singer/Songwriterin ihren Sound nun mit allerlei Pianos, Orgeln, Bläsern und leise pulsierenden Beats aus der Steckdose betont…

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