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  • The Jesus And Mary Chain – „Es wäre perfekt, wenn man sein Gehirn ans Equipment anschließen könnte“

    Bahnbrechend – das ist das Wort, das The Jesus And Mary Chain am besten beschrieb, als sie Mitte der 80er erstmals mit herrlich wildem Radau auf sich aufmerksam machten. Denn selbst The Velvet Underground hatten nicht solch intensive Feedbackorgien auf das nichtsahnende Publikum losgelassen wie die beiden Brüder Jim und William Reid aus dem schottischen…

  • Boss Hog – The Politics Of Dancing

    Nachdem Jon Spencer seit mehr oder minder 30 Jahren stets irgendwie gegenwärtig war – meist mit seiner Blues Explosion -, ist das mit dem anderen Projekt aus dem Hause Spencer nicht ganz so einfach: Boss Hog wurde von Jon und seiner Frau Cristina Martinez zwar bereits 1989 als eine Art Follow Up zu Pussy Galore,…

  • Thalia Zedek Band – Zeitlose emotionale Ehrlichkeit

    Wo sich andere Künstler in den besten Jahren auf Bewährtes verlassen und glauben, allein mit dem Aufwärmen alter Highlights und Markenzeichen ihre Schäfchen ins Trockene bringen zu können, geht Zedek den entgegengesetzten Weg. Mit „Eve“, der letzten Sommer veröffentlichten aktuellen LP-Großtat ihrer Thalia Zedek Band, gelingt es der seit vier Jahrzehnten im US-Untergrund mit Come,…

  • Dirk Darmstaedter – Eine große, schöne, weiße Wand

    Seine Karriere als Popstar endete mit dem Aus seiner in den späten 80ern und frühen 90ern so erfolgreichen Band The Jeremy Days, doch die Popmusik hat Dirk Darmstaedter auch danach nie losgelassen, ganz egal, ob er seine Platte unter eigenem Namen, als Me And Cassity oder als Duo gemeinsam mit Bernd Begemann veröffentlichte oder als…

  • T.G. Copperfield – Der Spirit des Rock and Roll

    Still sitzen ist nicht die Stärke von Tilo George Copperfield. Weil seine Band 3 Dayz Whizkey dieses Jahr etwas den Fuß vom Gas nimmt, machte der Regensburger Musiker und Songschreiber kurzerhand eine betont persönlich gefärbte selbstbetitelte Soloplatte, auf der das Bluesrock-Kerngeschäft seiner Band nur eine Nebenrolle spielt. Stattdessen gehen ähnlich wie auf dem Rolling-Stones-Meilenstein „Exile…

  • Valerie June – Ordnung ist das halbe Leben

    „Ich habe einen ganz schönen Akzent, nicht wahr?“, meint Valerie June gleich zur Begrüßung entschuldigend, als sie die ausgedruckten Lyrics ihrer neuen Scheibe „The Order Of Time“ auf dem Tisch erblickt. Und in der Tat ist der „Southern Drawl“, mit dem die Dame aus Memphis, Tennessee, gesegnet ist, nicht von schlechten Eltern. Irgendwie muss das…

  • Binoculers – Kompromisse bereichern

    Schon seit zehn Jahren ist Nadja Rüdebusch nun unter dem Namen Binoculers unterwegs. Inzwischen ist auch Daniel Gädicke dabei, anfangs nur im Hintergrund, seit dem 2015er-Album „Adapted To Both Sun And Shade“ als gleichberechtigter Partner. Auf dem nun erscheinenden neuen Werk, „Sun Sounds“, ist das deutlicher spürbar als je zuvor, wenn die beiden Hamburger Multiinstrumentalisten…

  • Rhiannon Giddens – Aus der Geschichte lernen

    Eine wirklich bemerkenswerte Karriere hat die studierte Opernsängerin, Multi-Instrumentalistin, Performerin und Songwriterin Rhiannon Giddens im Laufe der letzten ca. 15 Jahre absolviert. Zwar tritt sie als Solo-Künstlerin unter eigenem Namen erst seit 2014 in Erscheinung – es gibt da aber eine lange Vorgeschichte: Die Dame aus Greensboro, North Carolina, begann ihre musikalische Laufbahn zunächst mit…

  • Wolverine Records – 25 Jahre Punkrock

    Es war 1992, als Sascha Wolff das Punk-Label Wolverine Records gründete. Seine erste Veröffentlichung war eine Single von The Bullocks, später folgten Bands wie ZSK, The Boys, Turbonegra, Frau Doktor, Across The Border, Kitty In A Casket, Psychotic Youth, Yeti Girls, N.O.E., Hammerhai, Sewer Rats oder Bonsai Kitten, nicht zu vergessen die legendären „Punk Chartbusters“-Compilationen…

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