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  • Dirk Darmstaedter – Früher ist heute

    Ob als Me And Cassity, ob mit Bernd Begemann, ob ganz früher mit den Jeremy Days oder ob immer mal wieder unter seinem Namen – Dirk Darmstaedter hat sich in den vergangenen 25 Jahren in die Geschichte gespielt und gesungen. Und sogar gegründet, 2002 schuf er Tapete Records und veröffentlichte Platten von Lloyd Cole, Fehlfarben,…

  • Rivulets – „Ich wollte nie etwas anderes machen!“

    Da sind sogar die Experten verblüfft: Seit 15 Jahren veröffentlicht Nathan Amundson nun bereits unter dem Bandnamen Rivulets minimalistisch dahingetupfte Slowcore-Minidramen mit Red-House-Painters-Flair, doch sein fantastisches neues Album namens „I Remember Everything“ traf selbst langjährige Fans, Weggefährten und Mitstreiter unvorbereitet. „Als der Eröffnungssong mit bekannter Schwere dahergestolpert kam, dachte ich, ich wüsste, was kommt, doch…

  • Captain Capa – Momente

    Neulich in Amerika. Die riesige Vans Warped Tour reiste durch die USA. Mit dabei waren Bands wie Every Time I Die, Less Than Jake, Of Mice And Men, Parkway Drive, The Devil Wears Prada, Enter Shikari, Finch, Terror und Bayside. Hardcore eben, Punkrock und Metal. Ebenfalls in einem der vielen Busse aber saßen auch Hannes…

  • Cats On Trees – Reise hinter die Realität

    Das Duo-Format hat sich ja in den letzten Jahren durchaus als gängiges Band-Konzept durchgesetzt. Dennoch stellt Cats On Trees, das gemeinsame Projekt von Nina Goern und Yohan Hennequin, eine Besonderheit dar, denn Nina und Yohan arbeiten nicht – wie die meisten ihrer diesbezüglich ausgerichteten Kollegen – mit Gitarren, sondern mit Piano und Gesang, machen Pop…

  • Talking To Turtles – Eine unerwartete Erfolgsgeschichte

    „Split“ heißt das hervorragende dritte Album von Talking To Turtles, aber keine Angst: Das inzwischen in Leipzig heimische Duo aus Rostock denkt nicht daran, sich zu trennen. Hinter sich gelassen haben Florian Sievers und Claudia Göhler lediglich den Sound ihrer ersten beiden Alben. Denn während anfangs DIY-Ethos, Glockenspiel und ein nicht zu verachtender Indiepop-Niedlichkeitsfaktor regierten,…

  • Benjamin Booker – „Ich kann ziemlich rücksichtslos sein!“

    Benjamin Booker ist nicht zu stoppen. Der 22-Jährige aus New Orleans rennt derzeit mit dem wunderbar rabiaten, schmutzigen Klang seines selbstbetitelten Erstlings überall offene Türen ein, und sogar Jack White war so begeistert, dass er Booker unlängst zu einer gemeinsamen Tournee einlud. Als Fan von The Gun Club, Blind Willie Johnson und T. Rex mischt…

  • Gemma Ray – Motormilch mit Orchester

    Dass das letztjährige Instrumental-Album „Down Baby Down“ nur ein Zwischenschritt sein würde, hatte Gemma Ray schon im Vorfeld deutlich gemacht. Es ist nur so, dass die in Berlin lebende Britin zu den produktiveren Vertreterinnen ihrer Zunft gehört, und sozusagen darunter leidet, dass die Ideen nur so aus ihr herauszusprudeln scheinen. Ein wenig gilt das auch…

  • Marianne Dissard – Katzenjammer

    Lange Zeit galt die Französin Marianne Dissard als einer der vielen Eckpfeiler der Tucson-Szene. Zunächst als mitgereiste Ehefrau ihres damaligen Gatten Naim Amor, dann als Protegé von Howe Gelb und Joey Burns, die der aufstrebenden Songwriterin weiland erste Kontakte verschafften und diese unter ihre Fittiche nahmen und zuletzt selbst als Förderin der Szene, indem sie…

  • Ben Miller Band – „Früher haben wir nie geprobt“

    Ja, die Ben Miller Band ist eine Roots-Combo, aber eine wie keine. Mit geradezu punkiger Attitüde vermengen die drei Amerikaner Ben Miller, Doug Dicharry und Scott Leeper Blues, Country, Bluegrass und Folk auf ganz eigene Weise, indem sie bekannten Americana-Ideen mit abstrusen Instrumenten wie einem Waschzuber-Bass mit nur einer Seite, einem zum Mikro umfunktionierten Telefonhörer,…

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