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  • Splinter – Role Models

    Es braucht ein wenig. Ein paar Durchläufe, der eine Song oder der andere noch einen mehr. Aber irgendwann haben sie einen dann doch. Dann bringen Splinter die Birne in Bewegung. Es groovt, es bockt, es rockt. Die Band kommt aus den Niederlanden, zuvor spielten die Mitglieder bei Birth Of Joy und Death Alley, jetzt hat…

  • Turnpike Troubadours – A Cat In The Rain

    Americana-Bands, die unreflektiert ein Klischee aus Country, Bluegrass, Folk, Roots-Rock und Blues nach dem anderen aneinanderreihen, ohne eigentlich einen besonderen Grund dafür zu haben, gibt es wie Sand am Meer. Und dann sind da die Turnpike Troubadours und Shooter Jennings als Produzent. Die machen im Prinzip auch nichts anderes, als mit bestimmten Versatzstücken aus dem…

  • Becca Mancari – Left Hand

    Nachdem sich Becca Mancari auf ihrem dritten Album endgültig als nicht binäre Person bezeichnet, geht sie auch musikalisch einen wagemutigen Schritt nach vorne. Denn bislang galt Becca Mancari als sichere Bank in Sachen spröder, aber authentischer Indie-Pop-Songwriterei. Auf dem neuen Werk nun geht die Sache mächtig selbstbewusst in Richtung Pop. Aber nicht – wie zu…

  • Who Is She? – Goddess Energy

    Nachdem die Frage nach dem „wer“ im Bandnamen des Seattler All-Star-Ensembles Who Is She? bereits auf dem Debütalbum geklärt wurde (denn dabei handelt es sich um Robin Edwards (Lisa Prank), Bree Mckenna (Tacocat), und Julia Shapiro von Chastity Belt, die sich für das neue Werk noch um die Sängerin/Keyboarderin Emily Nokes (ebenfalls Tacocat) verstärkt haben),…

  • Strawberry Runners – Strawberry Runners

    Die Erbeer-Schmuggler sind das Band-Projekt der inzwischen in Philadelphia ansässigen Songwriterin Emi Night, die sich mit diesen in minutiöser Kleinarbeit ausgetüftelten Indie-Chamber-Pop-Songs aus der Malaise hervorarbeitet, die ihr komplexes Leben bis dahin auszeichnete. Häusliche Gewalt, Suchterfahrungen, Schizophrenie, Depression, Gesetzeskonflikte, Obdachlosigkeit, mentale Probleme – Emis Lebenslauf liest sich wie die Chronologie eines gefallenen Engels. Die Abwärtsspirale…

  • Berliner Doom – Wer das hört ist doom

    Keine Frage: Diese Veröffentlichung ist ein Produkt unserer Tage. Rein digital gibt es hier 12 Songs des Berliner Punk-Post-Punk-Trios Berliner Doom. Dass dabei trotzdem kein richtiges Album herauskommen kann, liegt daran, dass diese besagten 12 Songs allesamt bestenfalls je eine Minute lang sind, so dass das ganze Projekt auf eine Spielzeit von gerade mal zehn…

  • Jon Allen – A Heightened Sense Of Everything

    Der britische Songwriter Jon Allen ist ein gewiefter Traditionalist, der mit den Segnungen und Plagen der Moderne nicht viel anfangen kann – außer vielleicht diese in kritischer Distanz in seinen poetischen Lyrics zu adressieren. Sein neues Album legte Allen dabei als musikalischen Kommentar zu den Wirrungen unserer Tage an und sucht nach einer eigenen Ordnung…

  • Margaret Glaspy – Echo The Diamond

    Schon ihre ersten beiden Platten, „Emotions And Math“ (2018) und „Devotion“ (2020), hatte die amerikanische Sängerin und Songwriterin Margaret Glaspy bewusst als Spielwiese verstanden und sich alles erlaubt, was (ihr) gefällt. Ihr Hang zum klanglichen Impressionismus ist auch auf ihrem neuen Album gegenwärtig, das sie gemeinsam mit ihrem Partner, Jazzgitarren-Größe Julian Lage, The-Bad-Plus-Drummer David King…

  • Rhiannon Giddens – You’re The One

    „Stillstehen“ ist ein Wort, das im Wortschatz von Rhiannon Giddens nicht zu existieren scheint. Die Veröffentlichung ihres letzten echten Solowerks „Freedom Highway“ liegt zwar schon sechs Jahre zurück, doch untätig war die 46 Jahre alte, in den letzten Jahren mit Preisen und Ehrungen geradezu überhäufte Singer/Songwriterin und Banjo-Virtuosin aus North Carolina in der Zwischenzeit trotz…

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