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  • Annie Taylor – Inner Smile

    Die schweizer Band Annie Taylor scheint sich auf einer Zeitreise zu befinden. Denn beschäftigten sich Gigi Jung und ihre Jungs auf dem ersten Album „Sweet Mortality“ noch überwiegend mit 80er-Jahre Powerpop-Sounds im L.A.- und NYC-Style, so ist die Band mittlerweile doch stärker beim Grunge-Sound der 90er angelangt. Das ist aber kein Vorwurf, sondern nur die…

  • Sarah Bugar – New Beginnings

    Dass es nicht ganz einfach ist, hierzulande ordentliche, englischsprachige Popsongs zu produzieren, die im internationalen Vergleich bestehen können, belegen ja Jahr für Jahr all die Aspiranten, die mit ihren diesbezüglich ungenügenden Versuchen beim ESC scheitern. Wie sowas richtig geht, zeigt die Newcomerin Sarah Bugar mit ihrem Debüt-Album eindrucksvoll. Vielleicht liegt es ja daran, dass sie…

  • Alayna – Self Portrait Of A Woman Unravelling

    Wer sagt denn eigentlich, dass es im R’n’B-Pop unserer Tage keine Melodien geben darf und alleine gesangliche Fähigkeiten ausschlaggebend sind? Die neuseeländische Musikerin Alayna Powley jedenfalls nicht. Denn was als erstes ins Gehör fällt bei diesem Selbstportrait eine sich entwirrenden Frau ist eben, dass es hier Melodien und einfühlsamen Gesang gibt. Obwohl sich das Projekt…

  • Local Natives – Time Will Wait For No One

    Ein großes Problem, das die kalifornischen „Stolper Popper“ Local Natives früher oft hatten, war der Umstand, dass sie aufgrund ihrer umtriebigen musikalischen Detailverliebtheit, den komplexen Songstrukturen und den ambitioniert aufgebohrten und geschickt gestaffelten Gesangsharmonien oft vergaßen, Melodien zu suchen, derentwegen sich der ganze Aufwand überhaupt erst gelohnt hätte. Es ginge nun vielleicht zu weit zu…

  • Itchy – Dive

    Das sind Itchy. Sie spielen… Pause. So klar ist das nicht. Vielleicht spielen sie einfach Itchy-Zeug. Das ist ziemlich gut, manchmal besser. Und immer so ein wenig anders. Aber immer Itchy. Zuletzt auf Deutsch, hier und heute wieder mit englischen Texten. Persönliche Meinung: Das steht ihnen besser. Noch besser. Denn so gut „Ja als ob“…

  • Grouplove – I Want It All Right Now

    Einfach mal hören. Mögen. Entspannt lauschen. Muss auch mal sein, ist ganz oft genau richtig. Grouplove machen es einem nicht schwer, wenn man ihre neue Platte hört. Es gefällt und es ist im besten Sinne einfach. Ohne dabei billig zu sein, ohne plump oder gar doof. „I Want It All Right Now“ ist eine stabile…

  • Lucinda Williams – Stories From A Rock’n’Roll Heart

    Platte der Woche KW 26/2023 Natürlich ist das 16. Studioalbum von Lucinda Williams nicht wegen, sondern trotz ihres Schlaganfalls vom November 2020 entstanden – es ist aber schon so, dass das unglückliche Ereignis einen großen Einfluss auf die nun vorliegende musikalische Ergänzung zu ihren gerade erschienenen Memoiren „Don’t Tell Anybody The Secrets I Told You“…

  • Dota – In der fernsten der Fernen

    Da war wohl noch etwas liegen geblieben. Nachdem sich Dota Kehr mit ihrem 2021er Album „Wir rufen dich, Galaktika“ wieder mit ureigenem Material an die ständig größer werdende Fanbasis gewandt hatte, kehrt sie mit „In der fernsten der Fernen“ wieder zu einem Projekt zurück, für das sie bereits 2020 den Grundstein legte: Es geht um…

  • Bloodstrings – Heartache Radio

    Eine Punk-Band, eine Schweinerock-Band, eine Heavy Metal-Band und eine Powerpop-Band mit Vorliebe für Grunge-Sounds fahren aus vier verschiedenen Himmelsrichtungen auf eine Kreuzung zu. Da keiner nachgeben will, prallen die Bands zusammen und explodieren vor sich hin. So ungefähr klingt das neue Album des Aachener Quartetts The Bloodstrings, das sich damit erfolgreich vom dem in der…

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