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  • JaKönigJa – Die Seilschaft der Verflixten

    In Zeiten von Spaßgesellschaft und Wegwerf-Pop muss es einfach auch verkopfte Intellektuelle wie Jakobus Siebels und Ebba Durstewitz alias JaKönigJa geben. Auf ihrem nunmehr fünften Album fahren die Hamburger zwischen Gitarrenpop, Avantgarde und Kraut-, Art-, und Indie-Rock alles auf, was sie in ihrer seit 1995 andauernden Karriere aufgeschnappt haben. Die seit den letzten Bemühungen anhaltende…

  • The Roots – Rising Down

    Mit „The Seed (2.0)“ haben The Roots einen deftigen Hip Hop-Klassiker geschaffen, der noch heute für volle Tanzflächen und beste Laune sorgt. Und das nicht nur in der Sprechgesang-Szene, sondern auch innerhalb der Gitarren-Fraktion. Diese hat die Band um Ahmir „?uestlove“ Thompson und Tariq „Black Thought“ Trotter auch schon auf einigen Rock N Roll-Festivals zum…

  • Jim Beard with Vince Mendoza – Revolutions

    „Revolutions“ ist nicht unbedingt der beste Titel für dieses Album – „Evolutions“ erschiene angesichts des Konzeptes irgendwie angemessen. Der Keyboarder Jim Beard hat sich als emsiger Zuarbeiter für Leute wie Joe Zawinul, Wayne Shorter oder Pat Metheny einen Namen in der Fusion-Szene gemacht, agiert aber auch als Kompositeur mit eigenen Werken. Auf dieser neuen Scheibe…

  • Jesus On Extasy – Beloved Enemy

    Welch fieser Name, welch verrücktes Outfit, welch krasses Cover – und welch unglaublicher Plan. Jesus On Extasy wollen es aber wissen. Auf ihrer MySpace-Seite steht allen Ernstes, dass „sie sich nicht weniger auf die Fahnen geschrieben (haben), als die Revolutionierung eines Genres, das sich verbraucht hatte. Industrial, ursprünglich die Musik des Maschinenzeitalters war ihrer Ansicht…

  • Howlin Rain – Magnificent Friend

    Das Problem vieler Retro-Scheiben ist das, dass sie schlicht und ergreifend auch so klingen – was einfach daran liegt, dass man die Attitüde der Altvorderen mit den technischen Möglichkeiten von heute und dem Wissen, was alles seither passiert ist durcheinander schmeißt. Produzent Rick Rubin ist es aber gelungen, die zweite Scheibe von Howlin Rain so…

  • Dome La Muerte And The Diggers – Dome La Muerte And The Diggers

    Freunde der Backyard Babies, Camaros, Hellacopters, Psychopunch & Co. bitte herlesen: Wer Gun Glub-Stücke covert, kann ja schon mal kein GANZ schlechter Mensch sein. Und sollte besser kein schlechter Musiker sein. Das sind Dome La Muerte und sein Grabkommando sicherlich auch nicht. Im Gegenteil: Lange nicht mehr so eine federnd gespielte, mitgröhltaugliche, einfach fröhliche Party-Mucke…

  • Tickley Feather – Tickley Feather

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Musiker mit der Technik auf Kriegsfuß stehen. Das gilt offensichtlich gleichermaßen für etablierte Acts, wie auch für Neulinge. In diesem Fall wird es besonders deutlich. Anne Sachs stammt aus Philadelphia und hat auf ihrem Debüt-Werk eine Sammlung von psychedelisch verfremdeten Elektronik Pop Kinderlied-Nummern zusammengetragen, die sie im Laufe…

  • By Heart – Exit Signs

    Man muss diese Jungs einfach lieb haben. Denn die Geschichte, wie sie ihren Plattenvertag ergatterten, ist eine wunderbare und sollte vielen anderen Bands als Vorbild dienen. By Heart nämlich warteten nicht, bis man sie aus ihrem Proberaum in die großen Hallen zerrt, sondern suchten den Kontakt mit den Leuten. Sie schnappten sich Stromgenerator und Backline…

  • The Sleeping Years – We’re Becoming Islands One By One

    Der Kreis schließt sich langsam: Da kommt nun also ein gebürtiger Ire – Dale Grundle – daher (der in seiner Heimat mit einer Band namens Catchers einige Bekanntheit erlangte) und legt eine Scheibe vor, von der der geneigte Musikfreund annehmen könnte, sie sei von einer skandinavischen Band erzeugt worden. Mit derselben Larmoyanz und schläfrigen Düsternis,…

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