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  • Poney Express – Daisy Street

    Poney Express ist die etwas andere French-Pop-Scheibe. Unterstützt von Sean O’Hagan und Rob Allum von den High Llamas nahmen Anna Berthe und Robin Feix (die im Leben wie in der Kunst als Paar agieren) in Cardiff eine Scheibe auf, die eigentlich nur der Sprache wegen als Franco-Pop durchgeht. Denn mit O’Hagans leichtfüßigen Streicherarrangements im Rücken…

  • Peter Morén – The Last Tycoon

    Das Solo-Debüt von Peter Morén – dem Peter von Peter Bjorn und John klingt nicht unbedingt wie eine Light-Ausgabe der Mutterband. Anstatt auf skandinavischen Soul-Pop a la „Young Folks“ zu setzen, versteht sich Morén solo als so eine Art moderner Folkie und klassischer Songwriter. Allerdings einer mit dem Hang zu ungewöhnlichen Details – wie z.B.…

  • Keith Caputo – A Fondness For Hometown Scars

    Ein Kollege nannte Caputos Solo-Debüt „Died Laughing“ mal die Platte des Jahrtausends. Über die Einschätzung kann man streiten, dass der Life Of Agony-Fronter ein außergewöhnlicher Sänger und Songwriter ist, steht außer Frage. Das beweist er auch mit seinem neuen Werk „A Fondness for Hometown Scars“.Wer Caputo kennt, der weiß, dass er ein Träumer ist und…

  • Kaizers Orchestra – Maskineri

    Wer beim Kaizers Orchestra an verrückte Sounds, an durchgeknallte Trommel-Attacken, Polka oder einfach wirren Kram denkt, der denkt an früher. Auf dem neuen „Maskineri“ nämlich ist nichts mehr verrückt oder wirr.Ganz im Gegenteil, noch nie hat man die Norweger so zahm, eingängig und einfach wie auf dem von Mark Howard (Bob Dylan, U2, Marianne Faithfull…

  • Hey Hey My My – Too Much Space

    Hierbei handelt es sich nicht um eine Neil Young-Coverband, sondern um das Projekt der vom angelsächsischen Songwriter-Flair inspirierten, französischen Freunde Julien Garnier und Julien Gaulier, die von Paris nach Bordeaux zogen – weil dort zu jener Zeit der Geist der französischen Indie-Szene am deutlichsten zu spüren war. Einige Jahre später – und mit so einigen…

  • Firewater – The Golden Hour

    Ein bisschen erinnert das neueste Firewater-Projekt an 1 Giant Leap. Wie damals Duncan Bridgeman und Jamie Catto reiste diesmal Tod A. durch die Welt, traf sich mit Musikern aus Afghanistan, Indien, Israel oder Pakistan und machte mit ihnen vor Ort gemeinsame Sache. Das Ergebnis ist eine faszinierende und ungemein spannende Scheibe.Im weitesten Sinne ist das…

  • Eric Sardinas And Big Motor – Eric Sardinas And Big Motor

    „Steve Vai ist einer der zwei oder drei Leute, die überhaupt verstehen, was ich mache,“ hatte der Dobro-Pyromane Sardinas dem Rezensenten mal im Interview anvertraut. Dann ist es ja wahrscheinlich auch ok, wenn eben jener nicht alle der mit dem nunmehr vierten Album vollzogenenen Wendungen begreift. Zunächst mal ist Paul Loranger Levell Price (ex-Billy Tulsa…

  • Deadline – We’re Taking Over!

    Während es Deadline in den letzten sechs Jahren immerhin auf vier komplette Scheiben gebracht haben, gibt es auf ihrem neuen Silberling „We’re Taking Over!“ gerade mal vier neue Nummern. Aufgefüllt wird das Ganze mit einem Batzen Live-Aufnahmen und zwei Videos. Also womit haben wir es hier zu tun? Sie selbst bezeichnen es als neue CD,…

  • Bedouin Soundclash – Street Gospel

    Der Begriff „Gospel“ ist in diesem Zusammenhang wirklich ein wenig irreführend, denn Bedouin Soundclash aus Toronto haben es auch auf ihrem dritten Album eher mit dem Reggae in all seinen Spielarten – besonders aber in der poppigen Variante. Ähnlich wie das in den 70er bei den aufrechten Punk-Acts üblich war, werden die Reggae- und Dub-Rhythmen…

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