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  • I-Fire – Vom Schatten ins Licht

    Irgendwie kommt einem das verdammt bekannt vor. Ein vielköpfiges Kollektiv mit drei Vokalisten an vorderster Front spielt und zelebriert deutschsprachigen Dancehall und Reggae, schielt immer mal wieder in den Hip Hop und gibt dem Ganzen einen poppigen Charme. Klar, Seeed. Deren Gebiet.Doch nicht nur, in Hamburg spielen sich seit einigen Jahren zehn Herren durch Partys…

  • Elbow – The Seldom Seen Kid

    Direkt mit dem Fazit beginnen? Warum nicht: „The Seldom Seen Kid“ ist ein verdammtes Meisterwerk! Elbow haben es tatsächlich geschafft – nach „Alseep In The Back“, „Cast Of Thousands“ und „Leaders Of The Free World“ haben Guy Garvey & Co. nochmal zugelegt, alles eingesetzt und alles gewonnen. Nachdem es auf dem letzten Album mehr als…

  • The Kills – Midnight Boom

    Platte der Woche KW 11/2008 The Kills spielen ihre Songs nicht nur, sie leben sie auch. Deshalb klingen ihre Platten oft wie eine Schlacht, vertonen sie doch den täglichen Kampf ums Überleben ihrer beiden Protagonisten Jamie Hince und Alison Mosshart, die seit Jahren den Tanz auf der Rasierklinge zelebrieren. „You are a fever, you are…

  • Frank Spilker Gruppe – Mit all den Leuten

    Teil 1: Mäkel, MäkelFrank Spilker von den Sternen hat nun also sein Soloprojekt. Es heißt Frank Spilker Gruppe, kurz FS.G. Wo der Punkt herkommt und was das alles soll, kann einem aber keiner sagen. Denn FS.G klingen vom ersten Ton an wie die Sterne – nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich anders. Dabei hätte…

  • Bauhaus – Go Away White

    Ein programmatischer Titel: Dieses neue Werk soll sogleich das Comeback-Album von wie auch der Schwanengesang auf Bauhaus sein. So wollen es Pete Murphy, Daniel J., Daniel Ash und Kevin Haskins. Aber noch in einem weiteren Punkt ist „Go Away White“ ein Konzeptalbum: Die zehn neuen Songs wurden live im Studio eingespielt und alle Aufnahmen sind…

  • Stephen Malkmus & The Jicks – Real Emotional Trash

    Der Meister des spinnerten Indie-Kunstrock ist wieder da. Obwohl: Mittlerweile hat auch der ehemalige Pavement-Vorsitzende gelernt, seine Ideenfülle strukturiert unter einen Hut zu bekommen. Vielleicht ist das der Grund, warum sein viertes Post-Pavement-Album nach einer vierjährigen Pause sein bislang zugänglichstes, sortiertestes Werk geworden ist. Daran mögen seine gleichgesinnten Musikanten nicht ganz unschuldig sein – darunter…

  • The Mountain Goats – Heretic Pride

    Mit ihrem Album „Sunset Tree“ hatten The Mountain Goats, die Band um John Darnielle, im Jahr 2005 ihren vielbeachteten Durchbruch. Es war eine Abrechnung mit Darnielles Stiefvater, eine intime und knallharte Seelenwäsche mit lauter genialen Songs voller Düsternis und Trotz. Sowieso ist John Darnielle einer der besten Songwriter, die man sich vorstellen kann, was er…

  • Those Dancing Days – Those Dancing Days

    Eigentlich ist eine EP für eine junge Band das perfekte Format, um sich zu präsentieren. Eine Single wird wegen ihrer Kürze vielleicht nicht so oft aus der Plattenkiste geholt, wie sie es verdient hätte, ein Album ist dagegen oft mit einigem Füllmaterial aufgestockt, das ein ungutes Gefühl hinterlässt. Bei fünf Liedern kann man dagegen nicht…

  • Snørd – Zähltage

    Schön, dass es nach einer langen Durststrecke wieder vermehrt spannenden deutschsprachigen Punk der unpeinlichen Sorte gibt. Noch schöner, dass das Ganze aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover kommt, die bislang mit den Scorpions oder Fury In The Slaughterhouse eher für das Gruselkabinett der deutschen Musikszene stand. Snørd hingegen sind jung und frisch, klingen dabei so abgeklärt…

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