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  • The Orb – The Dream

    The Orb nennen ihre neue Platte „The Dream“ – und hätten eigentlich keinen besseren Titel finden können. Denn das Duo Alex Paterson und Martin Glove (alias Youth von Killing Joke) nimmt uns auch 2008 nicht nur mit ins Land der Träume, sondern veröffentlicht auch eine traumhaft lange Platte. Satte 15 Tracks ergeben aneinandergereiht noch sattere…

  • Les Fauves – N.A.L.T. 1 – A Fast Introduction

    Italien ist nicht gerade als Wiege des Indie-Rock bekannt. Umso erstaunlicher ist diese Scheibe des Quartetts aus Bologna. Ohne Respekt für irgendwelche etwaigen angelsächsischen Vorgänger-Amts pflügen die Jungs mit schlafwandlerischer Sicherheit durch die Welt des zerschramme eingehauenen New Wave Pop-Songs. Mit unbestimmten Anleihen bei den großen des Genres (wobei sich Acts wie Franz Ferdinand oder…

  • Chris Joss – Teraphonic Overdubs

    Im Prinzip ist Chris Joss so eine Art Readymades-Virtuoso, der aus gefundenen Versatzstücken (meist aus obskuren Retro-Funk und -Soul Quellen) eigenes Futter zusammenschusterte und dieses den Tanzflächen dieser Welt andient. Daneben arbeitet er als Produzent, DJ und Remixer. Auf dem neuen Werk packt er all diese Zutaten zusammen und verziert sie zusätzlich mit fetten Basslinien,…

  • Valerie Leulliot – Cadeira

    Valerie Leulliot ist die Stimme der französischen Indie-Band Autour De Lucie, zeigt sich indes auf diesem, ihrem Solo-Debüt, von einer ganz anderen Sorte. Denn legten Autour De Lucie zuweilen recht flotte Gitarren-Pop- und New Wave-Songs hin, so beschränkt sich Valerie bei ihren sparsam arrangierten Neo-Folk-Pop-Chansons wirklich auf das Nötigste. Oft nur begleitet von einer Gitarre,…

  • Arielle Dombasle – C’est-si bon

    Französischsprachige Schauspielerinnen sind auf musikalischem Gebiet für gewöhnlich recht erfolgreich. Julie Delpy, Sandrine Kiberlain, Jeann Balibar und Vanessa Paradis mögen hier als Beispiele herhalten. Arielle Dombasle fand mit ihrem Album „Amor Amor“, auf dem Latin-Nummern der 30er Jahre abgehandelt wurden, ebenfalls ihre Zuhörer. Ihr neues Werk, in dem sie sich ausgerechnet dem Schlagerlied der 50er…

  • The Aim Of Design Is To Define Space – Aimthusiasm

    So anders ihr Bandname immer noch klingt, so ausgelutscht und unspektakulär ist der Titel ihrer neuen Platte. Ähnliches gilt zu großen Teilen leider auch für ihr neues Album. Denn The Aim Of Design Is To Define Space machen auf „Aimthusiasm“ einen auf Pop und klingen dabei leider viel zu gezwungen modern. Dabei haben es die…

  • Tender Souvenirs – Scars & Souvenirs

    Das Debütalbum dieser schwedischen Alternative-Hoffnung erinnert positiv und ohne jede Anbiederei an Manches, was Cancer Conspiracy, Son, Junius, Cult Of Luna, Mogwai oder Godspeed You.. groß gemacht hat. Wer sowas schafft, kann schnell in Verdacht geraten, einer der interessanteren Newcomer des Jahres zu sein.Fans der oben fallengelassenen Namen sollten jedenfalls unbedingt ein Ohr riskieren, wenn…

  • Simone White – I Am The Man

    Simone White ist kein Mann – sondern eine auf Hawaii geborene Songwriterin, die sich auf diesem Album mit Mark Nevers (of Lambchop-Fame) als Produzenten zusammentat, weil sie die von ihm produzierte Bonni Prince Billy-Scheibe „Master And Everyone“ mochte. Simone mag auch klassischen Jazz à la Nina Simone. Und dieses Album ist ihr erstes und das…

  • Planlos – Feuer & Flamme

    Planlos gehen planlos auch auf ihrem fünften Album nicht vor. Es gibt deutschsprachigen Hochglanz-Power-Punk-Pop in der Art der Ärzte oder der Toten Hosen (der alte Hosen-Drummer Wölli Rhode ist schließlich der Labelchef). Zu dem Thema gibt’s auch einen entsprechenden Kommentar mit dem Song „Etiketten“, der zu dem Schluss kommt, dass es egal ist, wie man…

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