Wie schön das Leiden und das Sich-suhlen im Rinnstein sein kann (und ja: auch das Hoffnungschöpfen), das zeigen mit ihrem…
Wie schön das Leiden und das Sich-suhlen im Rinnstein sein kann (und ja: auch das Hoffnungschöpfen), das zeigen mit ihrem neuen Album mal wieder die Exil-Australier Devastations. Bereits ihr „Coal“ aus dem Jahr 2005 riss Kritiker zu Begeisterungsstürmen hin, Vergleiche mit Nick Cave waren nie weit entfernt (liegt vielleicht auch an der gemeinsamen Heimat). Das…
Das nächste große Ding aus England soll er also sein, und bevor man auch nur einen Ton von Jack Peñate gehört hat, dringen schon die ersten Geschichten über den Kanal: In der nur bedingt lustigen Parodie „LDN Is A Victim“ wurde sein Name an der Seite von Lily Allen und Kate Nash genannt. Ein gut…
Kate Nash aus England ist ein Beispiel dafür, dass sich auch gegen das Establishment noch musizieren lässt. Kate kam eher durch Zufall und einen Unfall (Beinbruch) zur Musik. Betrachtete dies aber als Herausforderung (sie wollte eigentlich Schauspielerin werden) und erzielte durch hartnäckiges Arbeiten an der eigenen Vision und einen glücklichen Umstand, der sie via MySpace…
In wieviele Bands ist Johan Angergård eigentlich involviert? Bei den zahlreichen Aktivitäten des Labrador-Labelchefs kann man schnell schon einmal den Überblick verlieren, aber auch Club 8, sein Junge trifft Mädchen-Duo mit Karolina Komstedt, sind keine Neulinge in der Poplandschaft, veröffentlichen sie mit „The Boy Who Couldn’t Stop Dreaming“ bereits ihre sechste Platte in 12 Jahren.…
Matt Roth aka Major Matt Mason USA haben wir schon Ende der 90er Jahre in New Yorks Antifolk-Szene als sympathischen Singer-Songwriter mit Indie-Rock-Background kennen und schätzen gelernt. Seit er mit der Britin Nan Turner kooperiert, läuft das ganze unter umgekehrten Vorzeichen. Das Ergebnis ist die ungefähr unprätentiöseste Form von Lofi-Pop, die man sich vorstellen kann.Was…
Sci-Fi-Lo-Fi ist eine Mixtape-Serie mehr oder minder berühmter DJs, bei der das Thema Science Fiction lose als verbindendes Element im Raum steht. Andrew Weatherall (Two Lone Swordsmen) begreift das Ganze als Möglichkeit, den Zuhörer mit auf eine Zeitreise Back To The Future zu nehmen, in der der Rock’n’Roll zwar im Zentrum steht, aber unbarmherzig durch…
Ein bisschen seltsam war es schon: Da veröffentlichten die Stereophonics vor rund zwei Jahren mit „Language. Sex. Violence. Other?“ das langweiligstes Album ihrer an Highlights („Performance And Cocktails“!) durchaus nicht armen Karriere, und was passiert? Dank der Single „Dakota“ wird es zu ihrem erfolgreichsten. Dass es Frontmann Kelly Jones allerdings keineswegs genug ist, massentaugliche Rocksongs…
Wer schon mal ein Konzert von Hellmut Hattler gesehen hat, der weiß, dass man da für gewöhnlich eine kompromisslose Vollbedienung geboten bekommt. Eine, die freilich polarisiert: Die Fans lieben des Mannes stilistische Ungebundenheit, seine instrumentalen Fertigkeiten und den Willen, auch den Pop als vollwertiges Element seines Tuns zu begreifen. Außenstehende lässt er hingegen of erstaunlich…
Ihren Blue Rose-Einstand feiern Joe Pena und seine Mannen ausgerechnet mit einer Scheibe, die am wenigsten den Klangerwartungen der Blue Rose-Fans entgegen kommen dürfte. Denn anstatt weiterer prächtiger Neil Young-mäßiger Wüstenrock-Nummern mit endlosen Gitarren-Eskapaden gibt es eine im Klangspektrum erheblich erweiterte Sammlung ruhiger, nachdenklicher und auf gewisse Weise gar jazziger Songs. Besonders die Tracks, die…