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  • Every Time I Die – The Big Dirty

    Es gibt Begriffe, die sind tatsächlich und besonders in Texten über Bands und Musik mehr als überstrapaziert. Das Wort „cool“ zum Beispiel oder in der Steigerung auch gerne „arschcool“ oder „schweinecool“. Jede zweite Band ist cool und die Aussage damit dermaßen verwässert, dass man es eigentlich auch gleich lassen kann. Doch keine Normalität ohne Ausnahme,…

  • Devil Sold His Soul – A Fragile Hope

    Es gibt so Bands, in deren Haut möchte man nicht stecken. Wie in diesem Fall. Denn die Musiker von Devil Sold His Soul können keine glückliche Menschen sein. Sie sind famose Musiker und was sie hier abliefern, ist zum Teil verdammt großartig, aber sie packen hier mit solch einer Intensität Hass, Verzweiflung und andere dunkle…

  • Say Hi – Impeccable Blahs

    Das vorliegende Werk ist bereits das vierte des Ensembles Say Hi – das aber eigentlich zunächst aus Mastermind Eric Ellbogen besteht, der soeben von New York nach Seattle umzog. Das hat den Vorteil, dass dessen Sounds für unsere Ohren noch ganz neu sind, er aber andererseits als voll ausformulierter Künstler auf uns zukommt. Musikalisch hat…

  • Promises! Promises! – Re-Offender

    Ein paar Jungs aus Oldenburg wandeln auf den Spuren von Jimmy Eat World und verkürzen mit ihrer überaus tollen „Re-Offender“-Scheibe nicht nur das Warten auf „Chase This Light“, sondern bieten sich auch als äußerst kompetente und spannende Alternative an.Denn sicher, die Ähnlichkeiten sind manchmal schon äußerst frappierend und die Stimmen und Stimmungen erinnern in manchen…

  • Pony Up – Make Love To The Judges With Your Eyes

    Es konnte ja fast schon wieder nicht anders sein: Pony Up, jene Band, die da dieses unverschämt gelungene, eingängige – vor allen Dingen aber vielseitige, stilistisch ungebundene und abwechslungsreiche – Gitarrenpop-Debüt vorlegt, in dem auch Keyboards eine Rolle spielen und gute Songs ein Muss sind, kommen aus Kanada. Nur dass es dieses Mal eine Damenkapelle…

  • No Te Va Gustar – Todo Es Tan Inflamable

    Ihre letzten Alben mochten wir durchaus bis sehr. Wir tanzten und feierten zum ihrem tollen Mix aus Ska, südamerikanischer Folklore, Punk, Reggae und einer Menge Flair und Tradition und schlossen die Jungs aus Uruguay in unsere Herzen. Mit diesem Silberling aber verlassen No Te Va Gustar dieses wieder und wir sagen: Tschüss ihr!„Todo Es Tan…

  • Levy – Glorious

    James Levy ist einer dieser in einem amerikanischen Körper geborene Engländer, die zuweilen die Szene heimsuchen. Denn obwohl er sich von Nirvana und Bob Dylan inspiriert fühlt und sich mit Adam Green, Kimya Dawson und Regina Spektor in den Antifolk-Zirkeln bewegte, klingen die Songs auf seinem zweiten Album wie grandios aufgeblasene Brit-Pop-Hymnen. Mit eingängigen, groß…

  • Guajiro – Material Subversivo

    Ein Name verpflichtet. Guajiro kommen zwar aus Florida, haben ihre Wurzeln aber in Kuba und Puerto Rico und klingen auch so. Tanzbar, lachend und laut schroten sie sich durch ihre Latin-Punk-Nummern und sollten damit jede Party zum Kochen bringen.Nummern wie der Opener „Santa Fe“, das dreckig-schnelle „Delinquente“ oder das gemäßigt-groovige „Dos Principes“ nämlich erinnern nicht…

  • Foo Fighters – Echoes, Silence, Patience & Grace

    Blicken wir doch mal ein paar Jahre zurück. Mitte der 1990er Jahre, Nirvana war Geschichte und Dave Grohl wurde zum Foo Fighter. Im Alleingang veröffentlichte er das fulminante und noch immer großartige Debüt mit dreckigen-poppigen Punkrock-Krachern wie „This Is A Call“, „I’ll Stick Around“ oder „Alone + Easy Target“. Die Welt war geflasht. Langsam wurde…

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