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  • Okkervil River – The Stage Names

    Platte der Woche KW 36/2007 Begonnen hatten Will Sheff und seine Mannen ja mal als eine der vielen, weiteren Indie-Alt-Country-Kapellen. Doch schon bei den Live-Auftritten der Jungs stellten sich immer wieder Nickeligkeiten ein, die zu einer gediegenen Traditionskapelle nicht so recht passen wollte. Sei es, dass die Truppe rockte wie ein Derwisch oder dass sie…

  • Genepool – Sendung / Signale

    Das sind schon ein paar Verrückte, diese Jungs bei Genepool. Denn nachdem uns Lucas, Letten und ihre Leute bisher mit dunklem Misfits-inspiriertem Punkrock erfreut haben, gibts auf ihren neuestem Werk plötzlich Düster-Pop und Dark Wave.Hier gibts keine Misfits mehr, keine Germs oder gar die Sex Pistols, dafür klingen auf „Sendung / Sinale“ alte Recken wie…

  • Benjamin Biolay – Trash Yéyé

    In einer Woche, an der es an frankophilen Veröffentlichungen ja wahrlich nicht mangelt, langt auch Benjamin Biolay der Gottvater des „Neo-Chansons“ wieder zu. Nachdem er mit seinem bislang ambitioniertesten Werk „A L’Origine“ einen kommerziellen Schiffbruch hinnehmen musste – den ersten in seiner Karriere -, scheint er mit dem neuen Album erst recht beweisen zu wollen,…

  • The Guggenheim Grotto – …Waltzing Alone

    Eine Band, die sich Guggenheim Grotto nennt und das Thema „Philosophie“ auf ihre Fahnen geschrieben hat, hat gewiss eine Agenda, die über das bloße Musikzieren hinausgeht. Zum Glück merkt man das dem Debüt des irischen Trios um Songwriter Kevin May gar nicht an. Sicher, das Werk ist sehr aufwendig und wunderschön in ein rätselhaften Büchlein…

  • Orange – Escape From L.A.

    Das ist schon eine komische Vorstellung. Da gibt es diese Punkband namens Orange, die bereits mit ihrer ersten Scheibe für Aufsehen sorgte und nun schon ihre zweite Platte auf dem renomierten Hellcat-Label veröffentlicht und sicher schweißtreibende Konzerte spielt, deren Mitglieder aber vor, während oder nach ihren Shows nicht mal ein Bierchen trinken dürfen. Denn die…

  • Jeanne Balibar – Slalom Dame

    Nachdem Julie Delpy und Sandrine Kiberlain eindrucksvoll bewiesen haben, dass der Wechsel von der Schauspielerin zur Songwriterin auch in Frankreich ohne Peinlichkeiten möglich ist, folgt nun ihre – hierzulande weniger bekannte – Kollegin Jeanne Balibar auf dem Fuß. „Slalom Dame“ ist bereits Jeannes zweites Album und resultiert wie ihr Debüt „Paramour“ aus einer Verquickung ihre…

  • Pascal Parisot – Clap! Clap!

    Zeitgleich mit seiner Lebensgefährtin Fredda bringt auch der Multinstrument Pascal Parisot sein neues, drittes Album heraus. Parisot ist bei unseren Nachbarn sehr beliebt – wohl auch deswegen, weil er es schafft, altmodisches Chansongut unbeschwert und unterhaltsam in unsere Zeit zu transportieren. Zuweilen tendiert das Ganze zwar ein wenig dazu, unter allzu viel Frohgemut ins Komische…

  • Jingo De Lunch – The Independent Years – 1987-1989

    Schon über zehn Jahre ist es her, dass sich Jingo De Lunch auflösten. Bis dahin gehörte die Band um Sängerin Yvonne Duckswort vielleicht nicht zu den erfolgreichsten, aber sicher zu den aufregensten deutschen Vertretern der damaligen Punk- und Hardcore- und später auch Cross-Over-Szene und darf sicher als einflussreich bezeichnet werden.Mit „The Independent Years – 1987-1989“…

  • Fredda – Toutes Mes Aventures

    Fredda ist die Lebenspartnerin des in Frankreich recht populären Pascal Parisot. Und so überrascht es dann nicht, dass Pascal ihr auf ihrem Debüt-Album unter die Arme greift. Während die Stücke selbst von Fredda stammen, zeichnete Parisot für die Arrangements verantwortlich – und diese sind es, die der Scheibe ihren eigentlichen Reiz verleihen. Fredda macht im…

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