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  • Puts Marie – Dandy Riot

    Puts Marie ist eine eidgenössische Kapelle, die nun auf dem Hazelwood-Label reüssiert und dabei so klingt, als gehöre sie schon seit Jahren dazu. Etwas besonders Schweizerisches haben Puts Marie dabei gar nicht mal im Gepäck (vielleicht einmal abgesehen von einer recht globalen Aufnahmefähigkeit). Stattdessen gibts rumpeligen Rhythm’n’Blues, Blues, Rock’n’Roll, je eine Prise Unberechenbarkeit und Verfremdungselektronik…

  • Peter Von Poehl – Going To Where The Tea Trees Are

    Dass der schwedische Songwriter Peter von Poehl gerade mit Air tourte, macht Sinn. Denn seine halb elektronisch und halb organisch aufgebauten Songs tummeln sich in einem ähnlichen Fahrwasser, in dem sich auch Air bei ihren songbetonteren Momenten wohl fühlen. Mehr noch: Aufgrund eines markant geblasenen, sachten Saxophons erinnern die Stücke auf Peters Scheibe zuweilen sogar…

  • Mario Biondi And The High Five Quintet – A Handful Of Soul

    Mario Biondi aus Sizilien begründet mit diesem Album die Tradition des Cappuccino-Jazz. Der Sohn einer Opernsängerin und eines Autors von sizilianischen Volksliedern kommt rein stilistisch gesehen nämlich wahrlich nicht auf seine Eltern, sondern orientiert sich ganz ungeniert an den großen Vorbildern aus den USA. Mit mehr als einer Prise Soul, Rhythm’n’Blues und Gospel im Blut,…

  • Lovehatehero – White Lies

    Zugegeben, eigentlich gibt es keine objektiven Argumente, die für diese Platte sprechen. Lovehatehero sind die nächste Screamo / Metalcore-Band, die wie so viele vor ihnen und ebenso vielen nach ihnen klingen. Sie singen und schreien wie die anderen, sie haben die gleichen Ohrwurm- und Mitsing-Refrains, sie haben das gleiche Tempo, die gleichen Riffs und genauso…

  • Finntroll – Ur Jordens Djup

    Obwohl Finntroll wie stets so auch aktuell mehr als nur ein wenig Personalschwierigkeiten zu verarbeiten haben (so hatten sie etwa den Tod von Gitarrist und Gründungsmitglied Somnium zu beklagen und stellen aktuell – und gänzlich unfreiwillig – mit diesem Album mit „Vreth“ den bereits dritten Front-Troll am Mikrofon vor), so vereinigt „Ur Jordens Djup“ (etwa:…

  • Emmure – Goodbye To The Gallows

    Es gibt viele Bezeichnungen für das, was Emmure auf ihrem Victory-Debüt machen. Als Metalcore, Mathcore, Metal oder Noisecore könnte man es bezeichnen. Oder man nennt das Baby einfach nach dem, was es ist: Wuchtbrumme.Die fünf Jungs geben auf diesem Silberling nämlich mächtig Gas und prügeln dabei nicht nur sich, sondern auch uns den Frust von…

  • Dyse – Dyse

    Dyse haben zwei feste Mitglieder und keiner von den beiden spielt Bass. Sie haben aber eine Menge Gäste auf der Platte, von denen spielt aber auch keiner Bass, sondern lieber Trompete oder singt im Chor und versucht sich als Beatbox. Das wäre alles keine große Sache und wenn man die Band nicht kennt, würde man…

  • Compilation – Berkeley In The Sixties

    Nur am Rande mit Musik zu tun hat dieses Oscar-Prämierte Documentary aus den 90er Jahren, das auf eindrucksvolle Weise die Entstehung der Bürgerrechts- und Friedensbewegung im Kalifornien der 60er Jahre darlegt. Es geht also um nicht mehr oder weniger als den Kern der 60s. Was für Musikfreunde dabei von Belang ist, ist die Erkenntnis, dass…

  • Low – Drums And Guns

    Platte der Woche KW 12/2007 Gleich mehrmals sucht das Auge die Bestätigung, dass dieser Tonträger auch tatsächlich das neue Werk des von Tom Liwa zärtlich „beste Band der Welt“ genannten Trios sein soll. Anstelle der üblichen, getragenen (oder zuletzt auch einmal brachialen) Soundwände aus verwobenen Gitarrenakkorden, finden sich hier im Prinzip nur noch Stimmen und…

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