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  • Layla Zoe – The World Could Change

    Früher war die Sache ganz einfach: Hatte sich ein Mal eine Künstlerin (oder ein Künstler) das Handwerkliche in Sachen Bluesrock draufgeschafft, dann erwarteten die Fans gar nichts anderes, als dass diese Künstler(innen) das dann konsequent bis zur Rente durchziehen würden – im strikten Schema natürlich. Bei der kanadischen Musikerin Layla Zoe war das insofern keine…

  • Joseph Parsons – Holy Loneliness Divine

    Zu Beginn seiner Karriere begeisterte Joseph Parsons als einfühlsamer, romantischer Songwriter mit einem Händchen für songwriterische Epik und raumgreifende Atmosphären. Aus irgendwelchen Gründen begann er aber bereits auf seiner zweiten, selbst betitelten Blue Rose-Veröffentlichung so sehr zu experimentieren, dass er selber zu der Erkenntnis kam, nicht recht sagen zu können, wie man dieses ekletische Material…

  • Her Shadow – The Ghost Love Chronicles

    Es ist ja schon bemerkenswert, welchen Einfluss David Lynch nach wie vor auf die kontemporäre Rockmusik ausübt. Auch das finnische Projekt Her Shadow setzt irgendwo in den zwielichtigen Klangwelten auf, die Lynch, Julee Cruise und Angelo Badalamenti weiland mit den Soundtracks zu den „Twin Peaks“-Fernsehserien etablierten. Her Shadow geht auf eine Schnapsidee zurück, die dereinst…

  • Dubinski – Dubinski

    Ist das noch super oder schon super geklaut? Beides. Dubinski releasen eine erste Platte, die wirklich dreist, aber gleichzeitig aber auch wirklich wundervoll ist. Gefüllt mit Indie- und Alternative Rock, der immer wieder an Bands, Phasen und Momente von vor 20 bis 30 Jahren erinnert, gleichzeitig aber auch komplett frisch, wild und eben wunderschön ist.…

  • Puck – Best Friend

    Platte der Woche KW 44/2022 Bislang agierte Puck (she/they) vom hinteren Teil der Bühne aus als Keyboarderin für z.B. Maggie Rogers und hat in dieser Eigenschaft auch schon auf so mancher Festival- und Fernsehstudio-Bühne gestanden. Dabei sammelte sie offensichtlich so viele musikalische Erfahrungen, dass sich ihr nun vorliegendes, selbst produziertes Debüt-Album einer ordentlichen Kategorisierung entzieht.…

  • Phoenix – Alpha Zulu

    Fünf Jahre nach „Ti Amo“ gibt es neue Musik von Phoenix. Und die kommt tatsächlich genau richtig. Denn während da draußen das Chaos regiert und die Welt nicht wirklich in den Fugen läuft, lassen einen die Franzosen die ganze Scheiße für eine kurze Zeit vergessen. Lass mal lieber tanzen. Lieber die Augen schließen, träumen und…

  • Magnolia Park – Baku’s Revenge

    Tom DeLonge ist wieder bei Blink 182, das klassische Line Up ist wieder zusammen. Yeah! Es gibt einen neuen Song und im kommenden Jahr eine Tour. Aber, Leute, guckt nicht nach Tickets, das ist nicht mehr schön. Und alles andere als Punk. Nicht mal Pop-Punk. Schnitt. Blick zu Magnolia Park. DAS ist Punk. Und Pop-Punk.…

  • Old Fire – Voids

    Old Fire ist jetzt nicht etwa ein Bandname, sondern die Bezeichnung, die der aus Abilene, Texas stammende Komponist und Produzent John Mark Lapham seinem kollaborativ angelegten Projekt als Sammelbegriff gegeben hat. Zusammen mit der Unterstützung der Songwriter(innen) Adam Torres, Emily Cross, Julia Holter und in drei Fällen Bill Callahan sowie diverser in Avantgarde-Sachen geschulter Musiker…

  • Nathan Johnston & The Angels Of Libra – Nathan Johnston & The Angels Of Libra

    Das Bemerkenswerte an dieser klassischen, organischen City-Soul-Scheibe mit 70s-Flair ist eigentlich der Umstand, dass es sich um eine organische City-Soul-Scheibe mit 70s-Flair handelt – denn bei Nathan Johnston & The Angels Of Libra handelt es sich nicht um eine vergessene Band aus z.B. Detroit, sondern um eine Gruppe Hamburger Musiker, die sich in einem dänischen…

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